NS-Opfer

Beiträge zum Thema NS-Opfer

Kultur
So soll der Gedenkort gestaltet werden.
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Neuer Gedenkort für NS-Opfer
Anlage auf dem Friedhof an der Schönefelder Chaussee geplant

Mit der Gedenkstätte Köpenicker Blutwoche gibt es bereits einen eindrucksvollen Erinnerungsort für Opfer des NS-Regimes. Auf dem kommunalen Friedhof an der Schönefelder Chaussee kommt jetzt ein weiterer Gedenkort hinzu. Dort wird die bisher unscheinbare Begräbnisstätte für 1360 Opfer des Nationalsozialismus im kommenden Jahr umgestaltet. In einem Sammelgrab in der Nähe des Eingangs wurden von 1940 bis 1943 Opfer aus Konzentrationslagern und Tötungsanstalten in anonymen Urnengräbern...

  • Altglienicke
  • 05.12.19
  • 25× gelesen
Soziales
Ganz in der Nähe seines ehemaligen Wohnhauses, an der Dörchläuchtingstraße 50, steht ein Gedenkstein für Erich Mühsam.

Anwohnerinitiative erinnert berühmten Bewohner der Hufeisensiedlung
Gedenken an einen, der im NS-Regime für Demokratie einstand

Die Initiative Hufeisern gegen Rechts erinnert am Sonnabend, 10. August, an einen der prominenten Bewohner der Hufeisensiedlung. Der Dichter, Anarchist und Nazigegner Erich Mühsam lebte von 1927 bis 1933 im Haus Dörchläuchtingstraße 48. Während dieser Zeit hat Erich Kurt Mühsam, 1878 in Lübeck geboren, nicht nur eine Vielzahl von Gedichten und Theaterstücken geschrieben, sondern auch seine Prosasammlung „Unpolitische Erinnerungen“ in der Vossischen Zeitung veröffentlicht. Seine...

  • Britz
  • 28.07.19
  • 234× gelesen
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Blaulicht
Das Loch in der Mauer an der Methfesselstraße, wo eigentlich die Gedenktafel sein sollte.

Immer wieder diese Tafel
Gedenkzeichen für Wolfgang Szepansky erneut zerstört

Der Polizei ist die Tat, laut einer entsprechenden Meldung, am 10. April bekannt geworden. An diesem Tag habe ein Anwohner das Verschwinden einer Gedenktafel an der Methfesselstraße angezeigt. Den Verlust hätte er bereits etwa drei Wochen zuvor bemerkt. Es handelt sich dabei um das erneut zerstörte Erinnerungszeichen für Wolfgang Szepanksy. Darüber hatte Kulturstadträtin Clara Herrmann (Bündnis90/Grüne) schon in der BVV am 27. März berichtet. Nach ihren Angaben sei auch Anzeige erstattet...

  • Kreuzberg
  • 16.04.19
  • 273× gelesen
Politik

Statement gegen Fremdenhass

Tempelhof-Schöneberg. Am 27. Januar hat sich zum 74. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau durch die Rote Armee gejährt. „Das Unrecht und das Leid, das sich millionenfach hinter dem Synonym Auschwitz verbirgt, darf niemals in Vergessenheit geraten! Insbesondere in Zeiten, in denen bundes-, europa- und weltweit nationalistische, rassistische und antisemitische Stimmen wieder lauter werden, müssen alle gesellschaftlichen Kräfte, die Vielfalt und Offenheit als Stärke und...

  • Tempelhof-Schöneberg
  • 28.01.19
  • 11× gelesen
Bauen
Das Denkmal von 1946 wurde gereinigt und mit einer neuen Schrifttafel aus hellem Granit versehen.
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Denkmal für NS-Opfer erneuert

Seit 1946 erinnert ein Denkmal auf dem heutigen Albineaplatz an Johannisthaler, die dem NS-Regime zum Opfer fielen. Jetzt wurde das Denkmal gereinigt und die Schrifttafel erneuert. „Wir hatten Anfang des vergangenen Jahres Geld aus der Kiezkasse beantragt, im Sommer hat eine Fachfirma dann Spuren der Zeit und Verunreinigungen beseitigt. Dabei entstand die Idee, den kaum noch lesbaren Schriftzug zu erneuern“, erzählt Eberhard Drescher vom Freundeskreis Heimatgeschichte Treptow. Die Gruppe ist...

  • Johannisthal
  • 18.01.18
  • 165× gelesen
Bildung
Stolperstein für die NS-Opfer Maly und Arthur Baude in der Köpenicker Landstraße.
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Stolpersteine für Arthur und Maly Baude verlegt

Baumschulenweg. Vor 80 Jahren muss das eine vornehme Wohngegend gewesen sein. Das zeigt das Berliner Adressbuch aus den 30’ern. Im heutigen Haus Köpenicker Landstraße 262 wohnten damals ein Studienrat, ein Bankbevollmächtigter, ein Tanzlehrer, mehrere Kaufmänner und der Vertreter Arthur Baude. Er und seine Ehefrau Maly wurden Opfer des Holocaust. 1914 zog das frisch verheiratete Ehepaar in eine der vermutlich nicht ganz billigen Dreizimmer-Wohnungen in dem schmucken Bürgerhaus von 1911. Arthur...

  • Baumschulenweg
  • 22.03.17
  • 242× gelesen
Politik
Kränze und Gebinde vor der Gedenktafel im Foyer des Rathauses.

Gedenken an NS-Opfer

Moabit. Wer in diesen Tagen das Rathaus Tiergarten betritt, wird die Kränze und Gebinde vor der Gedenktafel im Foyer nicht übersehen können. Am 27. Januar, seit 1995 Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, haben Vertreter der Bezirksverordnetenversammlung, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VNN-BdA) und des Bezirksamts mit einer Schweigeminute und Kranzniederlegung der Opfer Nazi-Diktatur gedacht. KEN

  • Moabit
  • 03.02.16
  • 52× gelesen
Leute
Patin Nina Haeberlin (links) und Constanze Bürger vom Kirchenkreis verlegten mit dem Kölner Künstler Gunter Demnig drei Gedenksteine vor dem Haus Nicolaistraße 38.

Zur Erinnerung an jüdische Bewohner: Der Kirchenkreis Steglitz ließ zehn weitere Stolpersteine verlegen

Steglitz. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist“, sagt der Talmud, eines der bedeutendsten Schriftwerke des Judentums. Um dies zu verhindern, wurden am Donnerstag, 25. Juni, zehn neue Stolpersteine an sechs Steglitzer Orten verlegt. Damit die Namen von jüdischen Mitbürgern nicht vergessen werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet wurden verlegt der Kölner Künstler Gunter Demnig Gedenksteine vor den ehemaligen Wohnhäusern. Am Donnerstag, 25. Juni, sind 10...

  • Lankwitz
  • 26.06.15
  • 349× gelesen
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