NS-Regime

Beiträge zum Thema NS-Regime

Bildung
Anstaltsleiter Bill Borchert, Schulleiterin Birgit Lang und Justizsenator Dirk Behrendt freuen sich: Die Schule der Einrichtung hat nun einen Namen. Im Hintergrund die Schauspieltruppe junger Inhaftierter, die das Leben Helmuth Hübeners skizzierte, vor dem gefängnismauerhohen Konterfei des Namenspatrons, erstellt vom Streetart-Duo Selfmadecrew.
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Ein bewegender Akt bei der Namensgebung
Schulabteilung der Jugendstrafanstalt heißt jetzt Helmuth-Hübener-Schule

Mit einem bewegenden Festakt ist kürzlich die Schule der Jugendstrafanstalt Berlin in Helmuth-Hübener-Schule benannt worden. 18 inhaftierte Jugendliche skizzierten mit einer packenden szenischen Lesung das Wirken und den Tod des Namenspatrons – das sorgte für Gänsehaut auf den Sitzen. „Halt! Was macht ihr da!“, brüllt die Obrigkeit. Kurz bevor die vier Jungs festgenommen werden, schleudert einer von ihnen noch den Rest Flugblätter in die Luft. Auf die Gäste in den ersten beiden Reihen...

  • Charlottenburg-Nord
  • 09.01.20
  • 686× gelesen
Kultur

Im Gedenken an die NS-Opfer
Plötzenseer Tage fördern Erinnerungskultur

In der Hinrichtungsstätte Plötzensee wurden am 23. Januar und 2. Februar 1945 13 NS-Gegner ermordet, darunter Helmuth James von Moltke und Pater Alfred Delp. Die Erinnerung an diese Männer steht im Mittelpunkt der „Ökumenischen Plötzenseer Tage“, die vom 19. Januar bis zum 2. Februar anlässlich des 75. Jahrestages ihres Todes stattfinden. Mit Gottesdiensten in den beiden Gedenkkirchen am Heckerdamm, der Katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum und der Evangelischen Gedenkkirche...

  • Charlottenburg-Nord
  • 08.01.20
  • 80× gelesen
Leute
Nahmen an der Enthüllung der Informationsstele teil: (von links) Gerd Huwe von der BVG, Kulturstadtrat Frank Mükisch (CDU), Ingrid Reimann, Enkelin von Richard Draemert und Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin.
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NS-Verfolgter und U-Bahn-Visionär
Informationsstele am U-Bahnhof Onkel Toms Hütte erinnert an Richard Draemert

Am 22. Dezember 1929 gingen die U-Bahnstationen Oskar-Helene-Heim, Onkel Toms Hütte und Krumme Lanke in Betrieb. Fast auf den Tag genau 90 Jahre später, am 20. Dezember 2019, wurde eine Informationstele auf dem Vorplatz des U-Bahnhofs Onkel Toms Hütte enthüllt. Sie erinnert an Richard Draemert, Stadtältester von Berlin und Bezirksverordneter von Zehlendorf. Er war wesentlich verantwortlich für den Weiterbau der U-Bahn ab Thielplatz. Der Weg bis zur Enthüllung der Stele war lang und mühsam,...

  • Zehlendorf
  • 04.01.20
  • 275× gelesen
Leute

Plötzenseer Abend

Charlottenburg-Nord. Der letzte Plötzenseer Abend in diesem Jahr findet am Donnerstag, 28. November, statt. Er beginnt um 18.30 Uhr mit einem Ökumenischen Friedensgebet in der Katholischen Gedenkkirche Maria Regina Martyrum, Heckerdamm 230.  Um 19.30 Uhr folgt ein Vortrag von Magdalena Köhler über "Josef Wirmer – Katholik, Rechtsanwalt und Netzwerker im Widerstand gegen Hitler" in der Evangelischen Gedenkkirche Plötzensee, Heckerdamm 226. Wirmer war eine der treibenden Kräfte beim...

  • Charlottenburg-Nord
  • 24.11.19
  • 53× gelesen
Soziales
Ganz in der Nähe seines ehemaligen Wohnhauses, an der Dörchläuchtingstraße 50, steht ein Gedenkstein für Erich Mühsam.

Anwohnerinitiative erinnert berühmten Bewohner der Hufeisensiedlung
Gedenken an einen, der im NS-Regime für Demokratie einstand

Die Initiative Hufeisern gegen Rechts erinnert am Sonnabend, 10. August, an einen der prominenten Bewohner der Hufeisensiedlung. Der Dichter, Anarchist und Nazigegner Erich Mühsam lebte von 1927 bis 1933 im Haus Dörchläuchtingstraße 48. Während dieser Zeit hat Erich Kurt Mühsam, 1878 in Lübeck geboren, nicht nur eine Vielzahl von Gedichten und Theaterstücken geschrieben, sondern auch seine Prosasammlung „Unpolitische Erinnerungen“ in der Vossischen Zeitung veröffentlicht. Seine...

  • Britz
  • 28.07.19
  • 448× gelesen
  • 1
Soziales

Vortrag über Ehrungsinitiative

Charlottenburg. Als "Unbesungene Helden" ehrte der Senat von West-Berlin ab 1958 Menschen, die während der NS-Zeit Verfolgte unterstützt hatten. In seinem gleichnamigen Vortrag in der Villa Oppenheim, Schloßstraße 55, erläutert der Historiker Dennis Riffel am Mittwoch, 20. Februar, Zustandekommen, Umsetzung und Wirkung dieser Ehrungsinitative bis heute. Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei. maz

  • Charlottenburg
  • 14.02.19
  • 23× gelesen
Leute
Lucie Strewe ist eine der Stillen Heldinnen aus Schlachtensee.  Im Mai wurde ein Platz zwischen Fischerhüttenstraße und Busseallee nach ihr benannt.
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Neue Broschüre erschienen
Regionalhistoriker Dirk Jordan stellt stille Heldinnen und Widerständler vor

Sie versteckten in ihrem Haus im Eiderstedter Weg verfolgte Juden, obwohl keine 100 Meter weiter ein SS-Gruppenführer wohnte: Die Schwestern Gertrud und Margarethe Kaulitz aus dem Eiderstedter Weg bewiesen Mut in einer dunklen Zeit. Sie gehören zu den Persönlichkeiten, deren Lebensweg der Reginalhistoriker Dirk Jordan in seiner neuen Broschüre „Menschlichkeit und Widerstand in Schlachtensee 1933-1945“ vorstellt. Um „Stille Heldinnen und am 20. Juli 1944 Beteiligte aus Schlachtensee“ geht es...

  • Steglitz-Zehlendorf
  • 13.11.18
  • 304× gelesen
Kultur
Olga Goleta und Nina Burkhardt haben die Ausstellung kuratiert. Dass der Flughafen Tempelhof nie fertiggestellt wurde, war für sie bei den Recherchen die größte Überraschung.
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Ein weites Feld und seine Geschichte
Neue Ausstellung über den Flughafen stellt NS-Zeit in den Mittelpunkt

Militärparaden, Rüstungsproduktion, Konzentrationslager, Zwangsarbeit, Luftbrücke – der Flughafen Tempelhof hat viel erlebt, auch dunkle Zeiten. Von der wechselhaften Historie des größten denkmalgeschützten Gebäudes Europas handelt die Ausstellung „Ein weites Feld – Der Flughafen und seine Geschichte“. Kuratiert haben sie Nina Burkhardt und Olga Goleta für die Stiftung Topographie des Terrors. Ihren Schwerpunkt legten sie dabei auf die Zeit des NS-Regimes, jedoch spielt auch die Zeit eine...

  • Tempelhof
  • 14.09.18
  • 673× gelesen
Kultur
So porträtierte Ed Bischoff im Jahre 1912 Fritz Ascher, das Ölgemälde ist eine private Leihgabe für die Sonderausstellung.
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AG Spurensuche verlegt Stolperstein für den Expressionisten Fritz Ascher

In der Weimarer Republik wurde er so geschätzt wie George Grosz oder Otto Dix. Nach 1945 geriet er in Vergessenheit. Jetzt soll an den durch das Nazi-Regime verfolgten Berliner Expressionisten Fritz Ascher erinnert werden. Am Mittwoch, 21. Februar, verlegt die AG Spurensuche der Kirchengemeinde Schlachtensee 11 Uhr vor dem Haus Niklasstraße 31-23 einen Stolperstein. In diesem Haus lebte der 1895 in Neugard/Westpreußen geborene Ascher mit seinen Eltern und beiden Schwestern ab 1908. Das...

  • Zehlendorf
  • 13.02.18
  • 164× gelesen
Bildung
Im alten Amtsgerichtsgefängnis wurden im Juni 1933 Nazigegner gefoltert und ermordet.
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Das erste Massaker der Nazis: Gedenkstätte erinnert an die „Köpenicker Blutwoche“

Köpenick. Am 21. Juni gab es im alten Amtsgerichtsgefängnis an der Puchanstraße eine Lesung mit musikalischen Darbietungen. Damit erinnerte der Bezirk an die „Köpenicker Blutwoche“ 1933. Dort gibt es eine Ausstellung für die Opfer der ersten größeren Mordaktion der Nationalsozialisten. Wenige Wochen nach der Machtübernahme hatten SA-Trupps in sozialdemokratisch geprägten Wohnsiedlungen NS-Gegner verhaftet. Vom 21. bis 26. Juni 1933 wurden Hunderte Gewerkschafter sowie SPD- und KPD-Mitglieder...

  • Köpenick
  • 23.06.17
  • 571× gelesen
Bildung

Vom Körnerpark zur Filmgeschichte: VHS bietet Führungen an

Neukölln. Die Volkshochschule veranstaltet zusammen mit dem Museum Neukölln ab sofort Führungen zur Stadtteilgeschichte. Am Sonntag, 18. September, stehen zwei Führungen auf dem Programm. Ursula Bach berichtet über das Körnerpark-Viertel in der Zeit des NS-Regimes (Kursnummer Nk-B005c). Dabei geht es um Orte der Erinnerung. Das sind das Zwangsarbeiterlager der Deutschen Reichsbahn an der Siegfriedstraße, die Stolpersteine für deportierte jüdische Bewohner im Viertel, der Luftschutzbunker am...

  • Neukölln
  • 11.09.16
  • 53× gelesen
Kultur
Frederike Haas verkörpert die „Stella“ im gleichnamigen Singspiel der Neuköllner Oper.

Das blonde Gespenst vom Kurfürstendamm

Neukölln. „Stella“ heißt die neueste Produktion der Neuköllner Oper, die am 23. Juni Premiere feiert. Der Stoff lehnt sich an das biografische Material über eine junge, talentierte, jüdische Schauspielerin an, die von 1943 bis 1945 als Spitzel für die Gestapo arbeitete. Die junge Schauspielerin Stella Goldberg hat alles, was für eine große Karriere nötig ist: ein tolles Aussehen, Ehrgeiz, Talent und ein gewisses Maß an Rücksichtslosigkeit. Die 20-jährige Jüdin träumt von der ganz großen...

  • Neukölln
  • 11.06.16
  • 1.362× gelesen
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