Alles zum Thema Ortsgeschichte

Beiträge zum Thema Ortsgeschichte

Kultur
Das Haus der Familie Mannigel an der Hönower Straße 50 wurde im Zweiten Weltkrieg bei einemm Bombenangriff am 20. Januar 1944 stark beschädigt.
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Die Geschichte eines Hauses
Familie Mannigel schrieb an der Hönower Straße 50 Ortsgeschichte

Als Regine Hohmeier (66) kürzlich alte Familienfotos sichtetet, begann sie, die dazugehörigen Erinnerungen zusammenzutragen. Ihre Familie lebt in der vierten Generation in Mahlsdorf und ist ein fester Bestandteil der Gemeinschaft im Ortsteil. Die Mahlsdorfer Geschichte der Familie begann mit dem Umzug der Großeltern Friedrich und Emilie Mannigel aus der Neumark in die Berliner Randgemeinde Mahlsdorf. Ursprünglich Landwirt, erwarb der Großvater ein Grundstück in der damaligen Bahnhofstraße...

  • Mahlsdorf
  • 16.02.19
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Soziales
Ruine und Denkmal: Überreste der Malchower Dorfkirche an der Dorfstraße.
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Zwei Jubiläen – eine Feier
675 Jahre Straßendorf Malchow, zehn Jahre Bürgerverein

Vor 675 Jahren - im Februar 1344 - wurde das Dorf Malchow zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Deutlich jünger ist der örtliche Bürgerverein, der dieser Tage den ersten runden Geburtstag begeht. Beide Jubiläen sollen nun gefeiert werden. Im Vergleich zum Dorf steckt der Zusammenschluss noch tief in den Kinderschuhen: Am 8. Februar 2009 traf sich eine Gruppe gleichgesinnter Frauen und Männer im Malchower Wirtshaus, wo sie beschloss, sich künftig mit vereinten, organisierten Kräften um ihren...

  • Malchow
  • 27.01.19
  • 57× gelesen
Kultur

Karlshorst alt und neu

Karlshorst. Seine Vorher-Nachher-Bilderschau mit Aufnahmen aus Karlshorst zeigt Günter Toepfer am Freitag, 25. Januar, um 18 Uhr im „Flora-treff“ der Kleingartenanlage Florafreunde, Hasensprung 29. Der Autor des Buches „Verliebt in Karlshorst“ bringt auch einige Exemplare der Veröffentlichung mit, die zum Kauf angeboten werden. bm

  • Karlshorst
  • 20.01.19
  • 44× gelesen
Kultur
Ein Bild, das auch in der Ausstellung zu sehen ist: Spuren der am 12. März 1919 beendeten Kämpfe an der Kreuzung Frankfurter Allee/ Möllendorffstraße.

Schießbefehl für Lichtenberg
Ausstellung über Novemberrevolution ab Januar zeigt den Bezirk im Kampf

„Schießbefehl für Lichtenberg – Das gewaltsame Ende der Revolution 1918/19 in Berlin“ heißt die nächste Ausstellung im Museum Lichtenberg in der Türrschmidtstraße. Die Schau eröffnet am 19. Januar um 16 Uhr. Fotos, Zeitungs- und Tondokumente sowie Zeitzeugenberichte illustrieren das Geschehen im März 1919. Infotexte liefern Hintergrundwissen darüber, wie brutal in Lichtenberg die Revolution niedergeschlagen wurde: Das militärische Vorgehen forderte damals mehr als 1000 Opfer. Heute sind...

  • Rummelsburg
  • 06.01.19
  • 109× gelesen
Ausflugstipps
Auch Infos über die Skulptur "Die Hockende" und ihren Schöpfer Eberhard Bachmann vermittelt das neue Projekt "Hörenschönhausen".
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Von Prinzessin Oranke, Besatzern und dem Bitterling
Am Obersee und Orankesee gibt es jetzt einen historischen Audiorundgang

Hier eine Skulptur im Park, da Industrierelikte, dort ein seltsamer Straßenname: Wer aufmerksam durch den Kiez spaziert, entdeckt manches, das Fragen zur Herkunft aufwirft. Rund um Obersee und Orankesee gibt es jetzt Antworten. Neue Hörstationen vermitteln dort Wissenswertes über das idyllische Fleckchen – vorausgesetzt, ein Smartphone ist zur Hand. Mit Prinzessin Oranke ist nicht zu spaßen. Wer der schönen Nixe in einer Vollmondnacht begegnet und ihr zu nahe kommt, versinkt in den Tiefen...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 06.01.19
  • 117× gelesen
Kultur
Atzpodienstraße und Fanningerstraße kennen auch viele Nicht-Lichtenberger – vor allem, weil das Gelände des Sana Klinikums angrenzt, das früher Oskar-Ziethen-Krankenhaus hieß.
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Der Gutsbesitzer Atzpodien
Warum eine Straße nach ihm benannt wurde

In Zeiten, als sich Taxifahrer noch ohne Navigationsgerät zurechtfinden mussten, kannten selbst die ahnungslosesten Kollegen diese Lichtenberger Straße, wenn auch die Aussprache variierte: die Atzpodienstraße, die damals zum Oskar-Ziethen-Krankenhaus führt, heute besser als Sana Klinikum bekannt. Woher kommt der ungewöhnliche Name? Hermann Theodor Waldemar Atzpodien (1834 bis 1910) wurde eine nicht alltägliche Ehre zuteil: Nach dem Zimmermeister und Kommunalpolitiker benannte die Gemeinde...

  • Lichtenberg
  • 23.09.18
  • 297× gelesen
Kultur

Wissen über Rummelsburg

Rummelsburg. Wer sich für die Geschichte von Rummelburg interessiert, ist zu einer Führung durch den Kiez am Sonnabend, 29. September, ab 10.30 Uhr eingeladen. Experte Günter Toepfer berichtet Wissenswertes über die Gründung von Rummelsburg, über Bolle und Zille, den Schrotkugelturm, die Erlöserkirche und andere bedeutende Bauten. Dauer: circa eineinhalb Stunden. Wer mitspazieren möchte, wird um Anmeldung gebeten unter ¿509 81 13 gebeten und erfährt dann den Treffpunkt. Die Tour endet am...

  • Rummelsburg
  • 21.09.18
  • 42× gelesen
Kultur
Die Chroniktafel auf dem Kaulsdorfer Dorfanger.

Ortsgeschichte aufgemöbelt
Neue Chroniktafel am Anger aufgestellt

Der Kern des alten Dorfes hat eine neue Chroniktafel. Sie ersetzt ein älteres Modell aus dem Jahr 1999. Die Chroniktafel „Denkmalensemble Angerdorf Kaulsdorf“ befindet sich vor dem Ensemble der Evangelischen Gemeinde mit der Jesuskirche an der Dorfstraße. Sie ist von Bänken umgeben, die zum Ausruhen einladen und vielleicht auch, um sich über die Geschichte von Kaulsdorf auszutauschen. Die Tafel ersetzt ein älteres Modell aus dem Jahr 1999. Dabei befand sich die Chronik auf Papier hinter...

  • Kaulsdorf
  • 18.09.18
  • 68× gelesen
Kultur

Radpartie mit Geschichtsstunde

Lichtenberg. Wer Lust hat, Lichtenberg und seine Geschichte auf dem Rad zu entdecken, ist am Sonntag, 2. September, zu einer Kieztour mit der Stadtteilgruppe des ADFC eingeladen. Mit von der Partie ist der Leiter des Heimatmuseums, Thomas Thiele. Er wird den Teilnehmern auf der 23 Kilometer langen Strecke viel Interessantes und Wissenswertes erzählen. Los geht’s um 14 Uhr vor dem Rathaus Lichtenberg in der Möllendorffstraße 6. Ziel ist die Naturhof in der Malchower Dorfstraße. Wer mitradeln...

  • Lichtenberg
  • 20.08.18
  • 19× gelesen
Kultur
Blick in einen Hof der Flusspferdhofsiedlung. Sie liegt im Märkischen Viertel, allerdings nicht an einer Straße mit märkischem Ortsnamen, sondern an der Große-Leege-Straße.
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Nicht nur in Reinickendorf
Auch Lichtenberg hat ein Märkisches Viertel

Wenn vom Märkischen Viertel die Rede ist, denkt der Berliner an die Großsiedlung im Bezirk Reinickendorf, die einen kompletten Ortsteil benennt. Aber auch in Lichtenberg gibt es ein Viertel dieses Namens. Märkisches Viertel heißt ein Quartier in Alt-Hohenschönhausen, nördlich der Landsberger Allee. Und zwar, weil zwischen Gensler- und Bahnhofstraße, Konrad-Wolf- und Altenhofer Straße zahlreiche Verkehrswege nach märkischen Ortschaften benannt sind: Werneuchen, Wriezen, Liebenwalde, Bad...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 06.08.18
  • 550× gelesen
Kultur
Blick in die Hauptstraße, rechts das leer stehende Schloss. Bis um 1900 herum hieß der Verkehrsweg Dorfstraße.
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Was erinnert noch an das Dorf? Die Hauptstraße ist die älteste Straße im Ortsteil

Mit 730 Metern ist sie nicht die längste und gewiss auch nicht die schönste Straße. Sie endet in einer Sackgasse und teilt sich ihren Namen mit einem halben Dutzend anderer Verkehrswege in der Stadt. Einen Superlativ verdient die Hauptstraße aber: Sie gilt als älteste Straße von Alt-Hohenschönhausen. Hauptstraße heißt sie erst seit der Wende zum 20. Jahrhundert. Aus der Taufe gehoben wurde sie um das Jahr 1230 herum als Dorfstraße - etwa in diese Zeit fällt auch die Entstehung der Ortschaft...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 05.05.18
  • 742× gelesen
Bauen
Ein seltener Anblick: Zur langen Politiknacht wird die Fassade des Rathauses Lichtenberg angestrahlt.
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Blickfang ohne Schöpfer: Architekt des Rathauses an der Möllendorffstraße gilt als unbekannt

Mit seinem Türmchen, den Bogenfenstern, der verzierten Fassade ist das Rathaus Lichtenberg an der Möllendorffstraße auch heute noch ein Blickfang. Feierlich eingeweiht wurde der neugotische Backsteinbau am 11. November 1898. Wer das Schmuckstück entworfen hat, ist aber gar nicht bekannt. Wenn es um die Einwohnerzahl geht, erlebte Lichtenberg schon einmal einen Boom: Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verzehnfachte sich die Bevölkerung im Berliner Vorort innerhalb von nur zehn Jahren. Das war...

  • Lichtenberg
  • 01.04.18
  • 94× gelesen
Kultur
Die Bauernkate aus Feldsteinen an der Straße Alt-Hellersdorf ist das älteste Wohnhaus in Hellersdorf. Bernd Müller erinnert sich noch an die letzten Bewohner.
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Vom Leben im ältesten Wohnhaus in Hellersdorf

Schornsteinfegermeister Bernd Müller war von 1963 bis 1997 auch für das Stadtgut Hellersdorf zuständig. Er erinnert sich an die Wohn- und Lebensverhältnisse der Menschen vergangener Zeiten. Die kurze Straße Alt-Hellersdorf hatte auf der rechten Seite nur zwei zweigeschossige Häuser, in denen jeweils vier Familien lebten. Auf der linken Seite standen zwei alte Bauernhäuser. Das hintere Haus auf der Straße, vor dem Eingang des Gutes, nannte sich das Waagenhaus. Hier war eine Waage...

  • Hellersdorf
  • 18.01.18
  • 154× gelesen
Kultur
Ludwig Kirchner in einem Selbstporträt aus dem Jahr 1919.
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Der Expressionist Ernst Ludwig Kirchner lebte in der Körnerstraße

Friedenau. In der Ausstellung zum Werk Ernst Ludwig Kirchners im Hamburger Bahnhof sind auch Fotografien aus dem Nachlass des expressionistischen Künstlers zu sehen. Einige stammen aus Kirchners Berliner Zeit; eine Spurensuche in Friedenau. Einige Fotos in der Schau gewähren Einblicke ins Privatleben und in das Interieur von Ernst Ludwig Kirchners Mansardenwohnung um 1915, „die mit zwei Ateliers und den Wohnräumen das gesamte Dachgeschoss“ des Hauses einnahm, wie es in Band 1 von „Friedenau...

  • Friedenau
  • 13.10.16
  • 733× gelesen