Rechtsextremismus

Beiträge zum Thema Rechtsextremismus

Politik
Bewohner der Hufeisensiedlung, wo es bereits einige Anschläge gegeben hat, bei einer Demonstration gegen Rechtsextremismus.

Der Druck von unten hat gewirkt
Ausschuss untersucht rechte Anschlagsserie in Neukölln

Anfang Mai hat das Abgeordnetenhaus beschlossen, einen Untersuchungsausschuss einzusetzen. Er soll sich mit der rechtsextremen Anschlagsserie in Neukölln beschäftigen. Schon seit Langem haben Betroffene und Akteure im Bezirk diesen Ausschuss gefordert. Mehr als 70 Anschläge hat es in den vergangenen Jahren gegeben, darunter über 20 Brandanschläge. Opfer waren immer Menschen, die sich gegen rechts engagieren. Mehrere Sonderkommissionen wurden gebildet, die Täter nie geschnappt. Bereits 2019...

  • Bezirk Neukölln
  • 17.05.22
  • 59× gelesen
Kultur

Bücher zerrissen und zerschnitten
Erneuter Vandalismus in der Bibliothek / Täter in der rechten Szene vermutet

Wieder wurden in der Bezirkszentralbibliothek an der Götzstraße Bücher zerstört. Nach den Ereignissen im vergangenen Jahr ist das der dritte derartige Vorfall. Diesmal hat der unbekannte Täter fünf Bücher zerschnitten oder zerrissen. Zwischen die Seiten steckte er zudem Gipsklumpen. Allen Titeln gemeinsam ist, dass sie sich kritisch mit rechten Tendenzen in der Gesellschaft beschäftigen. Zerstört wurden je zwei Exemplare von „Hass.Macht.Gewalt – Ein Ex-Nazi und Rotlicht-Rocker packt aus“ des...

  • Tempelhof
  • 16.05.22
  • 50× gelesen
Politik
„100% Menschenwürde“ gefordert: Rund 250 Bürger waren gekommen, um eine Menschenkette zu bilden.
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Menschenkette für Vielfalt
Initiative „Rudow empört sich“ rief zur Demonstration gegen rechts auf

von Ulrike Martin Als Zeichen der Solidarität haben am 19. März, dem Internationalen Tag gegen Rassismus, rund 250 Menschen in der Einkaufsstraße Alt-Rudow eine Menschenkette gebildet. Sie trugen Buchstaben mit den Botschaften „Zusammen gegen Rassismus“ und „100% Menschenwürde“. Vorausgegangen war der Aufruf der Initiative „Rudow empört sich – Gemeinsam für Respekt und Vielfalt“. Hintergrund der Aktion sind 51 rechtsextreme, rassistische und antisemitische Vorfälle, die aus Rudow beim Berliner...

  • Rudow
  • 29.03.22
  • 57× gelesen
Kultur

Andreas Speit liest aus seinen Büchern

Schöneberg. Der Autor Andreas Speit liest am 9. Dezember aus seinen Sachbüchern "Verqueres Denken – Gefährliche Weltbilder in alternativen Milieus" und "Völkische Landnahme – Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos". Die Lesung beginnt um 19 Uhr im Eva-Maria-Buch-Haus (Stadtbibliothek) an der Götzstraße 8. Speit arbeitet als freier Journalist und Publizist. Als Autor und Herausgeber hat er Bücher zum Thema Rechtsextremismus publiziert. Seine Lesung ist Teil der Schöneberger Veranstaltungsreihe...

  • Schöneberg
  • 01.12.21
  • 17× gelesen
Blaulicht

Beschwerde über Polizeipräsidentin

Neukölln. Die Gruppe Basta, die sich für die Aufklärung der rechten Straftaten in Neukölln einsetzt, hat Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Polizeipräsidentin Barbara Slowik gestellt. Hintergrund: Im Juni 2016 soll sich ein Polizeibeamter gegenüber der Gruppe rechtsextrem und rassistisch geäußert haben. Auf Betreiben der Gruppe wurde gegen den Mann ein Disziplinarverfahren eingeleitet, das jedoch nach zweieinhalb Jahren immer noch nicht abgeschlossen ist. Deshalb hat die Gruppe die Beschwerde...

  • Bezirk Neukölln
  • 23.11.21
  • 30× gelesen
Blaulicht

Gedenken zum 20. Todestag
Am 5. November 2001 starb Ingo Binsch nach einem Gewaltangriff

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz am Ort der Vielfalt Marzahn-Hellersdorf hat zum 20. Todestag an das Gewaltopfer Ingo Binsch erinnert. „Wir nehmen dieses Gedenken zum Anlass, uns erneut gegen alle Formen von Diskriminierung auszusprechen“, teilten Henny Engels und Steven Kelz vom Bündnis mit. Ingo Binsch wurde am 5. November 2001 in Marzahn von drei Rechtsextremen über einen längeren Zeitraum massiv geprügelt und gewürgt. Der damals 36-Jährige ist schwer herzkrank, erleidet infolge der...

  • Marzahn
  • 15.11.21
  • 42× gelesen
Politik
Heike Kleffner ist Journalistin und Geschäftsführerin des Verbands der Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.
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Starke Seiten gegen rechts
Veranstaltungsreihe rückt zerstörte Bücher und ihre Autoren in den Mittelpunkt

„Starke Seiten“ heißt es am Donnerstag, 28. Oktober, in der Bezirkszentralbibliothek in der Götzstraße 8. Damit beginnt eine Lese- und Diskussionsreihe, die ein Signal gegen Rechtsextremismus setzen will. Auslöser der Veranstaltungen: Anfang August und Mitte September wurden 19 Bücher der Bibliothek zerschnitten beziehungsweise gestohlen. Ihnen gemeinsam ist, dass sie sich mit rechtsradikalen Tendenzen beschäftigen oder mit linken Theorien auseinandersetzen. Der oder die Täter werden in der...

  • Tempelhof-Schöneberg
  • 21.10.21
  • 212× gelesen
Politik

Diskussion über rechte Gewalt
Rudower Anwohnerinitiative lädt Abgeordnetenhauskandidaten ein

Die Initiative „Rudow empört sich“ lädt am Montag, 13. September, zur Podiumsdiskussion ein. Befragt werden Kandidaten unterschiedlicher Parteien, die in Rudow zur Abgeordnetenhauswahl antreten. Das Thema lautet „Rechter Terror in Neukölln – Was tun?“. Beginn ist um 19 Uhr im Kirchgarten der evangelischen Gemeinde in der Köpenicker Straße 185. Ihr Kommen bestätigt haben Franziska Giffey (SPD), Philine Niethammer (Bündnis 90/Die Grünen), Olaf Schenk (CDU) und Niklas Schrader (Die Linke)....

  • Bezirk Neukölln
  • 08.09.21
  • 41× gelesen
Blaulicht

Gedenkskulptur beschmiert

Buckow. Erneut hat es einen Angriff auf den Gedenkort für Burak Bektas gegeben. Die Skulptur an der Ecke Rudower Straße und Möwenweg erinnert an den 22-Jährigen, der 2012 auf offener Straße erschossen wurde, wahrscheinlich aus rassistischen Gründen. Laut der „Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak Bektas“ haben Unbekannte Ende Juni ein Hakenkreuz und den Schriftzug „AfD“ auf den Sockel der zwei Meter hohen Bronze gesprüht. Die Polizei ermittelt wegen Verwendung von Kennzeichen...

  • Buckow
  • 15.07.21
  • 17× gelesen
Soziales
Dr. Mekonnen Shiferaw ist Geschäftsführer von Babel e.V. und leitet das Haus Babylon (links im Hintergrund). Er hat sich erfolgreich für die Sanierung eingesetzt.
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Interkulturelles Zentrum nach Umbau und Sanierung eröffnet
Haus Babylon präsentiert sich ganz neu

Mit ein paar Monaten Verspätung ist am 16. Juni das sanierte und umgebaute Haus Babylon in der Stephan-Born-Straße 4 nun offiziell eröffnet worden. Es wurde bei laufendem Betrieb von 2018 bis 2021 für knapp 5,2 Millionen Euro aus dem Programm Stadtumbau (inklusive Mitteln der EU) modernisiert. Nach Auskunft des Architekten Tiemo Klumpp vom Büro Numrich Albrecht Klumpp Architekten wurden eine ganz neue Raumstruktur und neue Flursysteme angelegt. Für Besucher stechen besonders die Holzverkleidung...

  • Hellersdorf
  • 22.06.21
  • 170× gelesen
Politik

Rechte Parolen aus der Parzelle

Mariendorf. Kürzlich berichtete der Tagesspiegel über einen Kleingärtner der Kolonie Kleeblatt an der Rixdorfer Straße, der es mit Nazi-Rock, rechten Parolen und Flaggen so weit trieb, dass einige Nachbarn ihre Parzelle aufgaben. Nun meldet sich das bezirkliche Bündnis gegen Antisemitismus Tempelhof-Schöneberg, das sich in Gründung befindet, zu Wort. Es verurteilt auf Schärfste „die wiederholten Volksverhetzungen, Drohungen, Störungen des friedlichen Zusammenlebens und Verletzungen der...

  • Mariendorf
  • 13.05.21
  • 176× gelesen
Politik

Filme über Opfer rechter Gewalt

Neukölln. Zum Jahrestag der Morde von Hanau hat das Bezirksamt acht zwei- bis dreiminütige Filme veröffentlicht, in der einige Neuköllner Opfer rechtsextremer Gewalt porträtiert werden. Sie erzählen von Angriffen auf ihr Eigentum und ihr Leben, aber auch von der Solidarität vieler Mitbürger. Zu Wort kommen unter anderem der Politiker Ferat Kocak, der Rudower Buchhändler Heinz Ostermann und der Schulleiter Tilmann Kötterheinrich-Wedekind. Zu finden sind die Videos auf der Bezirksamtsseite...

  • Bezirk Neukölln
  • 23.02.21
  • 27× gelesen
Politik
Karin Wüst aus der Hufeisensiedlung steht bei Wind und Wetter einmal in der Woche vor dem Landeskriminalamt.

"Es kann nicht sein, was nicht sein darf"
Karin Wüst demonstriert mit der Initiative "Basta" seit vielen Monaten vor dem Landeskriminalamt

Seit Anfang Mai 2019 stehen die Mitglieder der Initiative „Basta“ jeden Donnerstag von 8 bis 10 Uhr vor dem Eingang des Landeskriminalamts am Tempelhofer Damm. Sie fordern, die rechtsextremistischen Taten, die seit Jahren gegen engagierte Neuköllner verübt werden, endlich aufzuklären. Brandanschläge, Gewaltandrohungen, Sachbeschädigungen, auch den Mord an Burak Bektas im Jahre 2012 schreibt die Initiative der rechtsradikalen Szene zu. Bisher ist nicht eine einzige der über 70 Taten aufgeklärt...

  • Bezirk Neukölln
  • 16.02.21
  • 295× gelesen
Blaulicht

Opfer fordern Untersuchungsausschuss
Rechte Straftäter von Neukölln verhaftet

Die Polizei kann endlich einen Erfolg melden: Am 23. Dezember hat sie Sebastian T. und Tilo P. verhaftet. Die 37 und 34 Jahre alten Männer gelten als Hauptakteure der rechtsextremen Straftaten, die Neukölln seit Jahren erschüttern. Seit 2016 hat es rund 70 Anschläge gegeben, vor allem im Süden des Bezirks. Sie galten Menschen, die sich gegen Rechtsradikalismus engagieren, linke Politik machen oder Geflüchtete unterstützen. Autos gingen in Flammen auf, es gab Morddrohungen, Sachbeschädigungen,...

  • Neukölln
  • 30.12.20
  • 110× gelesen
  • 1
Politik

Untersuchung rechter Anschläge
Warum die Ermittlungen in Neukölln stocken, klärt jetzt eine Kommission

Warum die Ermittlungen zur rechten Anschlagsserie in Neukölln so zäh laufen, soll eine Untersuchungskommission klären. Ihre zwei Mitglieder stehen nun fest: Uta Leichsenring und Dr. Herbert Diemer. Beide hatten bereits viel mit Rechtsextremismus zu tun. Leichsenring war unter anderem Polizeipräsidentin in Eberswalde und wirkte in der Amadeu Antonio Stiftung sowie beim Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt mit. Für ihren Einsatz für eine demokratische und offene...

  • Neukölln
  • 12.10.20
  • 87× gelesen
Blaulicht

Mord auf offener Straße
Gedenken an Luke Holland

2020 jährt sich die Ermordung des jungen Juristen Luke Holland zum fünften Mal. Ein Gedenken findet am Sonntag, 20. September, ab 16 Uhr in der Ringbahnstraße, Ecke Walterstraße statt. Holland wurde 2015 von Rolf Z. mit einer Schrotflinte vor einer Bar erschossen, als er mit einem Freund auf Englisch telefonierte. Seine Eltern waren, anders als der beim Prozess vorsitzende Richter, der Überzeugung, dass die englische Sprache ihres Sohnes, also rechtsextreme Motive, hinter der Tat von Rolf Z....

  • Neukölln
  • 17.09.20
  • 445× gelesen
Politik

Rechte Anschläge - wer ermittelt?

Neukölln. Ein Sonderermittler und ein Untersuchungsausschuss im Abgeordnetenhaus sollen sich mit den mehr als 70 rechten Anschlägen der letzten Jahre beschäftigen – dafür stimmten die Bezirksverordneten der SPD, Grünen, Linken und FDP. Die CDU enthielt sich, die AfD stimmte mit einer Enthaltung dagegen. Nur ein Untersuchungsausschuss könne für eine transparente Aufklärung der Ermittlungspannen sorgen, heißt es vonseiten der SPD. Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte dagegen Mitte August...

  • Neukölln
  • 03.09.20
  • 62× gelesen
Bildung
Den Coronaregeln angepasst und zeitlich flexibel: Mit dem Smartphone kann man am 8. August durch Oberschöneweide streifen und mehr über die politische Vergangenheit des Ortsteils erfahren.

Schöneweide im Wandel
Spur nach rechts – Digitaler Spaziergang zum „Nazikiez“ am 8. August

Schöneweide war lange bekannt für eine sehr aktive und aggressive rechte Szene. Mittlerweile ziehen viele junge Familien mit ganz anderen Einstellungen in den Ortsteil. Der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) folgte ein studentisches Publikum. Wie passt das zusammen? Am Samstag, 8. August, geht das Zentrum für Demokratie Treptow-Köpenick der Entwicklung bei einem digitalen Spaziergang nach. Anlass ist der „Antifaschistische Sommertag“, der jährlich auf unterhaltsame Weise für...

  • Niederschöneweide
  • 02.08.20
  • 1.638× gelesen
  • 1
Politik

Rassismus vorbeugen
Grüne in Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg wollen Sicherheitsbehörden unter die Lupe nehmen

Die Grünen aus Neukölln und Friedrichshain-Kreuzberg fordern eine parlamentarische Enquete-Kommission, die sich mit Rassismus, Diskriminierung und rechtem Terror beschäftigt. Im Mittelpunkt sollen die Berliner Verwaltung und Sicherheitsbehörden stehen. Eine Enquete-Kommission soll Strukturen untersuchen und Empfehlungen erarbeiten. Zu den Mitgliedern gehören Abgeordnete und regelmäßig externe Sachverständige. „Uns ist es wichtig, dass auch Menschen mit Rassismuserfahrungen und Experten aus der...

  • Neukölln
  • 14.06.20
  • 181× gelesen
Soziales
Sawsan Ceblis Arbeitsfelder sind Bürgerschaftliches Engagement und Internationales.

„Berlin hat Herz gezeigt!“
Staatssekretärin Sawsan Chebli über freiwilliges Engagement in der Corona-Krise

Sawsan Chebli ist Staatssekretärin für Bürgerschaftliches Engagement und Internationales. Mit Reporter Michael Vogt sprach Sie über die Rolle des Ehrenamts in der Corona-Krise, Hilfen vom Senat und mögliche Lehren für die Zukunft. Frau Chebli, hat sich das Engagement in der aktuellen Krise verändert? S. Chebli: Wir sehen, dass auf die Berliner Zivilgesellschaft in Krisenzeiten Verlass ist und das ist sehr ermutigend. Oberste Prämisse war: Abstand halten und sich menschlich trotzdem nah sein....

  • Prenzlauer Berg
  • 04.06.20
  • 1.551× gelesen
  • 1
Politik

Dokumentation aller Angriffe

Pankow. Getreu dem Motto „Jetzt erst recht. Wir lassen uns den Mund nicht verbieten!“ hat Paula Panke eine Broschüre herausgegeben. Unter dem Titel „Demokratie stärken, Zivilgesellschaft ausbauen“ dokumentieren die Frauen darin beispielhaft rechtspopulistische Angriffe gegen das Frauenzentrum. Paula Panke steht mit diesem Thema nicht allein da. Viele andere Projekte, Institutionen und Einzelpersonen, die sich gegen Rassismus, Ausgrenzung und Demokratiefeindlichkeit wenden, sind ebenso...

  • Pankow
  • 26.05.20
  • 65× gelesen
Politik
Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) rief auch im vergangenen Jahr beim Fest „Schöner leben ohne Nazis“ zum Kampf gegen Rechts auf.
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Koordinierungsstelle legt Bericht vor
Weniger rechte Vorfälle, aber Wahlerfolg für rechte Partei in Marzahn-Hellersdorf

Die Zahl rechtsextremer Vorfälle ist im Bezirk 2019 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Dennoch verlangt Bürgermeisterin Dagmar Pohle (Die Linke) mehr Engagement für die Demokratie. Das formuliert Pohle in ihrem Vorwort zum diesjährigen Bericht der Koordinierungsstelle für Demokratieentwicklung. Sie wertet jährlich politische Entwicklungen im Bezirk im Auftag des Bezirksamts aus. Die wichtigste Grundlage ist hierbei das Verzeichnis des Registers rechtsextremer und diskriminierender Vorfälle der...

  • Marzahn-Hellersdorf
  • 20.05.20
  • 154× gelesen
Politik

Drohmails von Rechtsextremisten an Bettina König
Antisemiten nutzen Corona-Krise

Mit der Dauer der Corona-Krise wächst die Gefahr, dass Extremisten versuchen, die Verunsicherung von Menschen auszunutzen. Gleich zweimal hat die SPD-Abgeordnete Bettina König eine umfangreiche antisemitische Mail erhalten, in der die Corona-Pandemie geleugnet und die zu ihrer Bekämpfung ergriffenen Maßnahmen als Teil einer jüdischen Weltverschwörung bezeichnet werden. Anhänge der Mail sollen die angebliche „Boshaftigkeit der Juden“ dokumentieren. Die Mail greift nicht nur die gängigen...

  • Bezirk Reinickendorf
  • 13.05.20
  • 108× gelesen
Politik

Mahnwachen wegen rechter Anschläge gehen weiter

Neukölln. Seit einem Jahr treffen sich Mitglieder der Initiative Basta jeden Donnerstag von 8 bis 10 Uhr vor dem Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm 12. Sie fordern die Aufklärung der vielen rechtsextremen Anschläge, die in den vergangenen Jahren in Neukölln, besonders im Süden des Bezirks, stattgefunden haben. „Nach unserem Kenntnisstand ist bis heute keine einzige Tat aufgeklärt worden“, so Sprecherin Karin Wüst. Sie und ihre Mitstreiter machen weiter, unter Einhaltung der Abstandsregeln....

  • Neukölln
  • 08.05.20
  • 43× gelesen
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