Anzeige

Alles zum Thema Rechtsextremismus

Beiträge zum Thema Rechtsextremismus

Politik

Weniger rechtsextreme Vorfälle im Jahr 2017

Im März erschien die Auswertung für das Register zur Erfassung extrem rechter und diskriminierender Vorfälle in Treptow-Köpenick. Im Jahr 2017 wurden 310 Vorfälle dokumentiert (2016 waren es 367). Es war das erste Mal in der Geschichte des Registers Treptow-Köpenick, dass die Vorfallszahlen sanken (um etwa 15 Prozent). Dies lässt sich auf den massiven Rückgang der rassistischen Mobilisierungen im Bezirk zurück führen, womit auch das Motiv Rassismus (- 49 Prozent) stark gesunken ist. Am...

  • Köpenick
  • 06.04.18
  • 30× gelesen
Politik

Anstieg rechtsextremer Vorfälle: Oft werden Roma diskriminiert

Im Bezirk ist die Zahl extrem rechter und diskriminierender Vorfälle von 68 im Jahr 2016 auf 107 im vergangenen Jahr gestiegen. Berlinweit werden solche Vorfälle von Registern erfasst, die von unterschiedlichen Trägern in den Bezirken organisiert werden. Die Steigerung in Reinickendorf könnte hier auch mit einem Wechsel zusammenhängen. Ursprünglich wurde das Reinickendorfer Register von der Verdi-Jugend-Bildungsstätte in Konradshöhe geführt, die jedoch geschlossen wurde. Seit April 2017...

  • Reinickendorf
  • 27.03.18
  • 88× gelesen
Politik

Ein Ortsteil empört sich: Aufklärung rechter Straftaten vom Innensenator gefordert

In diesen Tagen hat Innensenator Andreas Geisel (SPD) stapelweise Post bekommen. Viele Rudower fordern von ihm, die Straftaten der vergangenen Monate, die der rechten Szene zugeschrieben werden, „umgehend aufzuklären“. „Rudow empört sich“ ist in großen magentafarbenen Buchstaben auf der Vorderseite der Postkarten zu lesen, die an Innensenator Geisel persönlich adressiert sind. In dem vorformulierten Text auf der Rückseite, der vom jeweiligen Unterstützer der Aktion handschriftlich...

  • Rudow
  • 09.03.18
  • 306× gelesen
Anzeige
Bildung

Projekte gegen Extremismus

Reinickendorf. Schulstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für CDU) weist darauf hin, dass Bildungsprojekte und Initiativen in Reinickendorf im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ noch bis zum 28. Februar Anträge auf eine Förderung stellen können. Thematische Schwerpunkte sind in diesem Jahr Rassismus, Antiziganismus und Islamfeindlichkeit. Gefördert werden Projekte und Workshops von Vereinen und Initiativen, die der...

  • Heiligensee
  • 08.02.18
  • 11× gelesen
Soziales
Voller Empathie zeigten sich die Cecilien-Streicher und die anderen Schüler zum Gedenken an den Beginn der antisemitischen Pogrome des NS-Regimes auf dem Nikolsburger Platz.
2 Bilder

Cecilien-Schule erhält „Das Rote Tuch“

Die Cecilien-Schule wird in diesem Jahr mit dem Jugendmedienpreis „Das Rote Tuch“ ausgezeichnet. Seit Jahren stellt sich die Grundschule am Nikolsburger Platz mit einer Vielzahl von Projekten öffentlichkeitswirksam gegen Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und antidemokratische Strömungen. Bereits zum 30. Mal verleiht die SPD Charlottenburg-Wilmersdorf diesen Preis, der mit 2500 Euro dotiert ist. „Mit ihrer Arbeit ist die Cecilien-Schule ein Vorbild für andere Bildungseinrichtungen in...

  • Wilmersdorf
  • 04.02.18
  • 219× gelesen
Politik
Das Verkehrs-Nadelöhr Bahnhof Spandau war am 19. August wegen der Heß-Demo stundenlang blockiert.

Heß-Demonstration blockiert: Rechtsextremisten konnten nicht marschieren

Spandau. Die angemeldete Demonstration von Rechtsextremisten am 19. August als Erinnerung an den 30. Todestag des ehemaligen Stellvertreter Adolf Hitlers, Rudolf Heß, ist gescheitert. Sie wollten marschieren, doch voran kamen sie nicht. Rund 750 Rechtsextremisten aus der Bundesrepublik und Europa waren nach Spandau gekommen, um möglichst medienwirksam ihre Ansicht zu verbreiten, Rudolf Heß sei ein Mordopfer der Westalliierten. Der zu lebenslanger Haft verurteilte Kriegsverbrecher Heß hatte...

  • Spandau
  • 21.08.17
  • 236× gelesen
  • 1
Anzeige
Blaulicht

Rechte Schmierereien: Schaukasten der Stolpersteininitiative Stierstraße besudelt

Friedenau. Es ist nun schon der vierte Vorfall dieser Art. In der Nacht vom 25. auf den 26. Juli wurde erneut der Schaukasten der Initiativgruppe Stolpersteine Stierstraße beschmiert. Dieses Mal schrieben der oder die Täter das Wort „Lüge“ auf den Informationskasten vor der Philippus-Kirche. Die Abgeordnete von Friedenau, Senatorin Dilek Kolat (SPD), sah sich durch die neuerliche Attacke veranlasst, ihren lange geplanten Rundgang durch das Quartier am 3. August mit Petra Fritsche, einer...

  • Friedenau
  • 03.08.17
  • 30× gelesen
Politik

Vorschläge für Silvio-Meier-Preis

Friedrichshain-Kreuzberg. Auch in diesem Jahr vergibt der Bezirk einen Silvio-Meier-Preis, der an den 1992 im U-Bahnhof Samariterstraße von Neonazis ermordeten Silvio Meier erinnert. Gewürdigt werden Personen, Gruppen, Initiativen oder Projekte, die gegen Diskriminierung und Ausgrenzung aufgetreten sind, beziehungsweise Zivilcourage gegenüber rechtsextremer und rassistisch motivierter Gewalt gezeigt haben. Vorschläge können bis 25. September eingereicht werden und zwar per E-Mail an...

  • Friedrichshain
  • 21.07.17
  • 28× gelesen
Politik

Resolution gegen rechts: Bezirksverordnete sagen Nein zum geplanten Aufmarsch

Spandau. In einer Resolution hat sich die BVV gegen den Aufmarsch von Rechten in Spandau gewandt und damit ein Zeichen für Toleranz und Demokratie gesetzt. Die Resolution wurde einstimmig und fraktionsübergreifend verabschiedet. Anlass ist ein für den 19. August angemeldeter Marsch für den Kriegsverbrecher Rudolf Heß. Dazu werden rund 500 Rechtsextreme in Spandau erwartet, die zum ehemaligen Kriegsverbrechergefängnis an der Wilhelmstraße ziehen wollen. Der einstige Stellvertreter Hitlers in...

  • Spandau
  • 20.07.17
  • 476× gelesen
Politik

Aufklärung von Anschlägen

Britz. Bei der diesjährigen Erich-Mühsam-Gedenkveranstaltung in der Hufeisensiedlung haben 113 Personen einen offenen Brief unterschrieben. Die ersten fünf Unterzeichner sind Betroffene von Brandanschlägen. Kritisiert wird die mangelhafte Aufklärung der Taten. Die Adressaten, die Neuköllner Abgeordneten von SPD, Grünen und Linken, sollten nun gemeinsam eine große Anfrage im Berliner Abgeordnetenhaus stellen. Der Inhalt: Wie kann der Schutz des demokratischen Engagements vor Übergriffen aus der...

  • Britz
  • 19.07.17
  • 9× gelesen
Blaulicht

Zwei Autos angezündet: Wieder Anschläge im Süden Neuköllns

Neukölln. Die Anschlagsserie reißt nicht ab: Am Dienstag, 11. Juli, haben Unbekannte zwei Autos in Buckow und Rudow in Brand gesetzt. In beiden Fällen ermittelt der polizeiliche Staatsschutz. Gegen 2.14 Uhr entdeckte ein Anwohner im Buckower Wiedehopfweg ein brennendes Auto. Er alarmierte sofort die Feuerwehr. Der Wagen wurde dennoch vollkommen von den Flammen zerstört. Nur wenige Minuten später brannte ein Auto in der Schönefelder Straße in Rudow. Es wurde ebenfalls stark beschädigt. Die...

  • Rudow
  • 15.07.17
  • 46× gelesen
Kultur

Fest für Demokratie: Rudower setzen Zeichen für Toleranz

Rudow. Toleranz, Hilfsbereitschaft und gute Nachbarschaft – darum geht es am Sonntag, 18. Juni, beim Demokratiefest in der Alten Dorfschule, Alt-Rudow 60. Die Teilnehmer möchten den Anschlägen der vergangenen Monate in Neukölln und Rudow etwas entgegensetzen. Rund 35 Mal wurden Autos angesteckt, Attacken gegen Privatwohnungen, Gaststätten, einen Buchladen, ein Gemeindehaus und gegen Flüchtlingsunterkünfte unternommen. Gesprühte Symbole wie Hakenkreuze und Drohungen weisen klar auf Täter aus...

  • Rudow
  • 13.06.17
  • 178× gelesen
  • 1
Soziales

Gegen Rassismus und Gewalt

Charlottenburg-Wilmersdorf. Für Projekte im Rahmen der „Partnerschaft für Demokratie“ können noch bis 27. Juni Anträge eingereicht werden. Damit soll eine vielfältige Kultur des Zusammenlebens gefördert und das Engagement gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus gestärkt werden. Auf der Internetseite der Koordinierungs- und Fachstelle der Stiftung SPI (demokratie.charlottenburg-wilmersdorf.de) stehen alle Formulare und Informationen zur Antragsstellung zur Verfügung. ReF

  • Charlottenburg
  • 10.06.17
  • 12× gelesen
Politik

Mehr Propaganda und Bedrohungen: Die Zahl ausländerfeindlicher Vorfälle ist erneut gestiegen

Marzahn-Hellersdorf. Die Zahl ausländerfeindlicher und auf rechtsextremes Gedankengut zurückzuführender Taten ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Dabei liegt Marzahn-Hellersdorf im berlinweiten Vergleich mit an der Spitze. 2016 wurden insgesamt 354 Fälle von rechtsextremen und ausländerfeindlichen Aktionen aus Marzahn-Hellersdorf in das Berliner Register aufgenommen. Der Bezirk liegt damit knapp hinter Treptow-Köpenick an zweiter Stelle. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Berliner...

  • Marzahn
  • 26.04.17
  • 108× gelesen
Politik
Das Gegenteil von Willkommenskultur: Flüchtlinge und Zugewanderte laufen auch in der City West Gefahr, zum Ziel von Diskriminierung zu werden.

Rekord bei rechten Vorfällen: Registerstelle zählte 229 kritische Situationen

Charlottenburg-Wilmersdorf. Fast jeden Tag ein Fall: Das Herabwürdigen von Menschen durch Rassismus, Diskriminierung oder offene rechte Gewalt erreichte im City-West-Bezirk 2016 neue Rekordmarken. Nun warnt das Register davor, dass Akademiker für braunes Gedankengut empfänglich werden. Und wieder sind die Balken angewachsen. Im Jahresbericht des Registers Charlottenburg-Wilmersdorf zu den Vorkommnissen mit rechtem Hintergrund hat sich die Zahl seit 2012 mehr als verfünffacht. Mit 229 Vorfällen...

  • Charlottenburg
  • 12.04.17
  • 91× gelesen
Blaulicht

Wieder ein Anschlag von Rechtsextremen? Auto brannte in Rudow

Rudow. Am frühen Morgen des 9. Februar haben Unbekannte im Frauenviertel das Auto von Claudia von Gélieu angezündet. Sie selbst entdeckte gegen 2.30 Uhr den Brand in ihrer Hauseinfahrt und alarmierte die Feuerwehr. Der Wagen wurde von den Flammen zerstört. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus. Diese reiht sich in eine Serie von Anschlägen ein, die vermutlich auf das Konto von Rechtsextremen geht. Die Historikerin Claudia von Gélieu ist Mitglied der „Vereinigung der...

  • Rudow
  • 13.02.17
  • 21× gelesen
Politik
Viele Bewohner der Hufeisensiedlung kamen am 28. Januar zur Demonstration gegen Intoleranz und Rassismus.

Neue Ermittlungsgruppe gegen Rechts: Mehr Straftaten und Anschläge mit rechtem Hintergrund

Neukölln. Immer wieder zünden unbekannte Täter Autos an. Weil von politisch motivierten Taten auszugehen ist, haben die Bezirksverordneten nun gefordert, dass die Einsatzgruppe „Rechtsextremismus“ der Polizei wieder ihre Arbeit aufnimmt. In den vergangenen Wochen ist es zu einer Serie von Brandanschlägen gekommen - die Berliner Woche berichtete. In der Nacht vom 22. auf den 23. Januar zerstörten Unbekannte in Britz die Wagen des Buchhändlers Heinz Ostermann und des Gewerkschafters Detlef...

  • Neukölln
  • 03.02.17
  • 130× gelesen
Soziales

„Reachout“ jetzt in Moabit

Moabit. „Reachout“, das Projekt des Vereins Ariba für „Opferberatung und Bildung gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus“, ist von Kreuzberg nach Moabit gezogen. Seine Räume befinden sich auf dem Refo-Campus, Beusselstraße 35, in der vierten Etage des Hinterhauses. „Reachout“ begleitet Opfer rechter oder antisemitischer Gewalt unmittelbar nach einem Angriff bis zur Gerichtsverhandlung, wenn der Täter gefasst worden ist. In einem zweiten Projekt in Kooperation mit einer...

  • Moabit
  • 31.01.17
  • 18× gelesen
Blaulicht

Rechtsradikale Schmierereien

Altglienicke. Vermutlich Rechtsextremisten haben einen Jugendklub in der Ortolfstraße mit Parolen beschmiert. Eine Mitarbeiterin entdeckte die mit roter Farbe angebrachte Schmiererei am 24. Januar gegen 13 Uhr. Jetzt ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamts. RD

  • Altglienicke
  • 25.01.17
  • 30× gelesen
Politik

Brandanschläge gehen weiter: Auto von SPD-Politikerin angesteckt / Täter in der rechtsextremen Szene vermutet

Neukölln. In der Hufeisensiedlung brannte am frühen Morgen des 14. Januar das Auto der SPD-Politikerin Mirjam Blumenthal. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus. Mirjam Blumenthal ist Bezirksverordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende. Sie engagiert sich seit Jahren gegen Faschismus und ist Gruppenleiterin bei den Neuköllner Falken, der Sozialistischen Jugend Deutschlands. Für sie ist klar, dass der Anschlag aus der rechten Szene kommt. Sie sagt: „Gegen die Feinde...

  • Neukölln
  • 21.01.17
  • 45× gelesen
Blaulicht

Fotografien von Tatorten

Weißensee. „Berliner Tatorte“ ist der Titel der neuen Ausstellung in der Wolfdietrich-Schnurre-Bibliothek. Zu sehen sind Fotografien von Jörg Möller. Seit 2002 dokumentiert die Berliner Opferberatungsstelle ReachOut gewalttätige Angriffe und Bedrohungen mit rechtem, rassistischem und antisemitischem Hintergrund. Jörg Möller hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schauplätze dieser Angriffe fotografisch festzuhalten. Die Ausstellung soll ein Appell an alle sein, nicht wegzuschauen, wenn andere...

  • Weißensee
  • 22.12.16
  • 21× gelesen
Politik

Preis für zwei Frauen

Friedrichshain-Kreuzberg. Ute Bella Donner (links) und Irmela Mensah-Schramm wurden am 24. November mit dem erstmals vom Bezirk verliehenen Silvio-Meier-Preis ausgezeichnet. Er erinnert an den 1992 von Neonazis ermordeten Silvio Meier und soll Personen, Gruppen oder Initiativen würdigen, die sich gegen Rechtsextremismus oder Diskriminierung einsetzen. Die Künstlerin Ute Bella Donner widmet ihre Arbeiten den Themen Ausgrenzung und Rassismus. Irmela Mensah-Schramm entfernt seit 30 Jahren Hass-...

  • Friedrichshain
  • 30.11.16
  • 51× gelesen
Bildung

Gewappnet gegen rechte Parolen

Märkisches Viertel. In der Bahn, auf dem Sportplatz, bisweilen sogar im Bekanntenkreis – überall sind sie zu hören: fremdenfeindliche, rassistische Sprüche. Nicht jeder ist schlagfertig oder auch mutig genug, sofort eine passende Reaktion entgegenzuhalten. Ein Argumentationstraining gegen flüchtlingsfeindliche und rechte Parolen bietet die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) am Donnerstag, 14. Dezember, von 17 bis 20.30 Uhr im Frauenzentrum Flotte Lotte am Senftenberger Ring 25...

  • Märkisches Viertel
  • 26.11.16
  • 13× gelesen
Politik

Es lebe die Demokratie: Theater und Diskussion im Saalbau

Neukölln. Ausschnitte aus dem Stück „Aktion N!“ sind am Donnerstag, 17. November, im Heimathafen, Karl-Marx-Straße 141, zu erleben. Danach schließt sich eine Diskussion an. Zum Hintergrund: Während der Naziherrschaft wurden im gleichen Saal, dem heutigen Heimathafen Neukölln, die Habseligkeiten von deportierten Juden gelagert und dann an „Arier“ weitergegeben. Vor zwei Jahren begann eine Gruppe von Interessierten, diese Geschichte aufzuarbeiten – so entstand das Stück „Aktion N! Ein Neuköllner...

  • Neukölln
  • 10.11.16
  • 53× gelesen