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Alles zum Thema SED

Beiträge zum Thema SED

Politik
Gebaut als Schule, später ein Polizeirevier – jetzt soll in der Friedenstraße 31 ein Stadtteil- und Seniorenzentrum eingerichtet werden. Auch mit Hilfe von Geld aus dem Vermögen der SED.

Kohle von der SED
Knapp eine Million Euro gehen an Friedrichshain

Die DDR war bei ihrem Untergang ziemlich pleite. Die Staatspartei SED dagegen höchst solvent. Auf rund sechs Milliarden Ost-Mark Bargeld schätzten Experten das Vermögen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands zu Wendezeiten. Selbst bei ungünstigem Wechselkurs war das auch in D-Mark ein Milliardenbetrag. Immobilien und Beteiligungen noch nicht mitgerechnet. Ein Großteil des Geldes wurde spätestens mit Beginn der friedlichen Revolution 1989 bei Banken im nichtsozialistischen Ausland...

  • Friedrichshain
  • 01.07.18
  • 221× gelesen
Verkehr
BVG-Chefin Sigrid Nikutta, eingerahmt von Christian Dirks (rechts), Christian Mentel und rbb-Moderator Ulli Zelle (links), der das Vorwort schrieb.
2 Bilder

Straßenbahn nur im Osten: Die Geschichte der BVG in einem neuen Buch

Mitte. „Wir wollten eine populäre Geschichte schreiben, die für jeden gut lesbar ist, und kein trockenes, wissenschaftliches Werk voller Statistiken“, sagt Historiker Christian Mentel. Er und sein Kollege Christian Dirks haben viele Bücher und Zeitungsartikel durchforstet und im BVG-Archiv recherchiert. Herausgekommen ist ein Buch, gespickt mit kleinen Anekdoten, die die Geschichte der BVG nachzeichnen. Diese ist schon immer eng mit der Geschichte Berlins verknüpft gewesen. So wurden nach...

  • Mitte
  • 31.10.17
  • 504× gelesen
Politik

Verordnete werden überprüft: Anfrage an Stasiunterlagenbehörde beschlossen

Treptow-Köpenick. Wie schon in den Vorjahren sollen die Bezirksverordneten auf eine frühere Zusammenarbeit mit dem DDR-Ministerium für Staatssicherheit überprüft werden. Ein entsprechender Beschluss wurde bereits kurz vor Weihnachten gefasst. Initiiert wurde dieser von SPD, CDU, Bündnis 90/Grüne und den beiden Bezirksverordneten der FDP. Der Ältestenrat hatte bereits im Vorfeld der Sitzung zugestimmt. So landete der entsprechende Beschluss auf der Konsensliste und galt somit ohne Debatte und...

  • Köpenick
  • 25.12.16
  • 92× gelesen
  • 3
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Leute
Elmar Pieroth genoss am Ende seiner Rundfahrt durch den Bezirk im Chinesischen Teehaus in den Gärten der Welt einen gemeinsamen Abend mit Freunden.

"Die Menschen können stolz darauf sein, was hier geschaffen wurde"

Hellersdorf. Elmar Pieroth feierte seinen 80. Geburtstag in seinem früheren Wahlkreis nach. Der CDU-Politiker war sichtlich bewegt, wie positiv sich sein ehemaliger Wahlkreis verändert hat.Viele ältere Bürger haben Elmar Pieroth noch als aktiven Politiker erlebt. Mitte der 90er-Jahre erregte der Christdemokrat großes Aufsehen. Der aus der Bundespolitik bekannte Politiker und langjährige Berliner Senator ließ sich im März 1995 ausgerechnet als CDU-Direktkandidat für den Bezirk Hellersdorf...

  • Marzahn
  • 07.05.15
  • 390× gelesen
Politik
Die Behörde der Bundesbeauftragten für die Unterlagen der Staatssicherheit prüfte die Bezirksverordneten.

Zu vier Bezirksverordneten wurde belastendes Material entdeckt

Lichtenberg. Vor zwei Jahren initiierte die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen eine Überprüfung der Bezirksverordneten auf eine frühere Stasi-Mitarbeit. Das Ergebnis liegt nun vor und wird von den Bezirksverordneten äußerst kontrovers diskutiert.Vier Lokalpolitiker wurden benannt, bei zweien sind inzwischen auch die Namen öffentlich. "Vertuschen ist keine Lösung. Die Vergangenheit muss aufgearbeitet werden", fordert Jutta Griep. Die Lokalpolitikerin kennt die Repressionen der SED-Diktatur, sie...

  • Lichtenberg
  • 04.12.14
  • 124× gelesen
Kultur
Der Platz am Fischerbrunnen wurde nach Stefan Heym benannt.

Bezirk würdigt den Schriftsteller und SED-Kritiker

Lichtenberg. Der Schriftsteller Stefan Heym (1913-2001) gehörte zu den Unangepassten in der DDR. Der Kritiker des SED-Regimes ist Namensgeber des Brunnenplatzes an der Frankfurter Allee, Ecke Möllendorffstraße unweit vom Rathaus Lichtenberg."Es ist ein schöner Platz mitten in Berlin. Für mich ist es ein Wunder. Stefan hätte es für einen Scherz gehalten und gesagt: Meine Bücher sollen sie lesen", sagte die Witwe Inge Heym anlässlich der feierlichen Benennung. Und tatsächlich: Unter den Menschen,...

  • Lichtenberg
  • 06.11.14
  • 29× gelesen
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Kultur
Zur Punkkultur in der Erlösergemeinde gehörten auch bemalte Transparente und Bier, weiß der Historiker Dirk Moldt.

Ausstellung zeichnet wichtigste Stationen der DDR-Jugendkultur nach

Lichtenberg. Von den Jugendlichen im Lichtenberger Tunnel in den 1960er Jahren über den Jugendklub "Napf" bis zum Konzert von "Sperma-Combo": die multimediale Ausstellung im Museum Lichtenberg zeigt die Geschichte der Jugendkultur in der DDR."Punksein, das war eine Lebenshaltung", weiß Historiker Dirk Moldt. "Wir hatten ein anarchisches Weltbild. Allein schon das Aussehen der Punks war eine Provokation." Der 51-Jährige war in den 1980er-Jahren als Hippie-Punk in Ost-Berlin unterwegs, erinnert...

  • Lichtenberg
  • 26.10.14
  • 126× gelesen
Kultur
Zu DDR-Zeiten war die Thalia-Grundschule ein Durchgangsheim für Jugendliche.

Anwohner fordern Gedenken an das Durchgangsheim

Friedrichshain. In der heutigen Thalia-Grundschule auf der Stralauer Halbinsel befand sich zu DDR-Zeiten ein Durchgangsheim für Kinder und Jugendliche, die nach den Normen des SED-Staates auffällig geworden waren.In dem Heim herrschten menschenunwürdige Zustände, wurden die Insassen psychisch und körperlich drangsaliert, wie einstige Bewohner und ein ehemaliger Erzieher bei einem Symposium Ende Juni berichteten. An diesen Ort der Willkür soll künftig eine Gedenk- und Informationstafel erinnern....

  • Friedrichshain
  • 16.10.14
  • 262× gelesen
Kultur
Eine Fotografie aus der Ausstellung in der evangelischen Gemeinde.

Und abends zur Mauer

Moabit. Zum Mauerfall-Jubiläum vor fünf Jahren hatte die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit den Zeitungen Bild und Die Welt eine Ausstellung entwickelt. Die Freie evangelische Gemeinde Berlin-Moabit präsentiert die Schau, die nicht an Aktualität verloren hat, noch einmal vom 5. bis 14. November in ihrem Gemeindesaal in der Stephanstraße 44. "und abends geht’s zum Mauerstreifen" ist montags bis freitags von 15 bis 18 Uhr zu sehen. Begleitet wird die Ausstellung von einem...

  • Moabit
  • 13.10.14
  • 33× gelesen
Kultur
Roland Jahn ist Bundesbeauftragter für die Unterlagen der Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR.

Ex-Stasi-Zentrale an der Normannenstraße wird Sitz der Jahn-Behörde

Lichtenberg. Mit dem Umzug der Stasi-Unterlagenbehörde auf das ehemalige Gelände des Ministeriums für Staatssicherheit soll der "Campus der Demokratie" entstehen.Etwa 39 Millionen Karteikarten und 111 Kilometer Akten hinterließ die Stasi. "Allein sechs Kilometer Akten und ein ganzer Haufen von Säcken sind noch zu erschließen", sagt Roland Jahn. Der frühere Journalist ist Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU). Noch befindet sich der...

  • Lichtenberg
  • 11.09.14
  • 276× gelesen