SED-Diktatur

Beiträge zum Thema SED-Diktatur

Bildung
Tom Sello kämpft seit über zehn Jahren für die Öffnung des DDR-Gefängnisses an der Keibelstraße als Gedenkort.

Unterstützung für SED-Opfer
2021 wurden Projekte mit 1,5 Millionen Euro gefördert

Der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur (BAB) hat im vergangenen Jahr 16 Projekte und Initiativen mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert. Gut ein Drittel der Summe ging an Einrichtungen, die SED-Opfer in Fragen der Rehabilitierung beraten oder psychosoziale Unterstützung anbieten wie zum Beispiel die Beratungsstelle Gegenwind. Dort bekommen Menschen Hilfe, die an psychischen Folgen von politischer Verfolgung, willkürlicher Inhaftierung, Zersetzung oder anderen staatlichen...

  • Mitte
  • 22.01.22
  • 49× gelesen
Kultur
Anton-Saefkow-Platz im November 1986.

Historische Fotos gesucht
Neue BAB-Kiezreihe startet im März mit Ausstellung über Fennpfuhl

Der Lichtenberger Ortsteil Fennpfuhl ist nicht nur einer der am dichtesten besiedelten Kieze Berlins, rund um den Anton-Saefkow-Platz befindet sich auch die erste zusammenhängende Plattenbau-Großsiedlung der DDR. Am 2. Dezember 1972 wurde der Grundstein für das Doppelhochhaus am Roederplatz gelegt – Startschuss auch für das DDR-Wohnungsbauprogramm. In Fennpfuhl soll nun im kommenden März auch der Auftakt für eine neue Veranstaltungsreihe des Berliner Beauftragten zur Aufarbeitung der...

  • Fennpfuhl
  • 08.12.21
  • 86× gelesen
  • 1
Bildung

DDR-Geschichte zum Zuhören
Berliner Aufarbeitungsbeauftragter gibt neue Folgen seines Podcasts heraus

Der vom Abgeordnetenhaus für fünf Jahre gewählte Berliner Aufarbeitungsbeauftragte (BAB), sein offizieller Titel lautet „Berliner Beauftragter zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“, geht wieder auf Sendung. BAB ist seit 2017 der DDR-Bürgerrechtler Tom Sello. Unter dem Titel BABcast stellt er in dem Podcast seine Behörde vor und beleuchtet in mehreren Folgen das Leben im geteilten Berlin sowie die SED-Diktatur und ihre Folgen. Die erste, 24 Minuten lange Folge ist bereits erschienen. Darin geht es...

  • Mitte
  • 07.09.21
  • 163× gelesen
Politik
Der Hafttrakt im früheren Präsidium der Volkspolizei in der Keibelstraße

60 Jahre Mauerbau
Sello: „Keibelstraße muss Erinnerungsort werden!“

Vor 60 Jahren, am 13. August 1961, begann der Bau der Berliner Mauer. Geplant und umgesetzt wurde die Abriegelung West-Berlins im früheren Präsidium der Volkspolizei in der Keibelstraße am Alexanderplatz. Der Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Tom Sello, fordert, dort einen öffentlich zugänglichen Erinnerungsort einzurichten. „Im Polizeipräsidium tagte der Einsatzstab für den Mauerbau", erläutert der Berliner Aufarbeitungsbeauftragte. „Am Beispiel der Keibelstraße lässt...

  • Bezirk Mitte
  • 10.08.21
  • 84× gelesen
Bildung
Der Stein mit der 2013 eingeweihten Gedenktafel.
Video 3 Bilder

Zehntausende begehrten in Köpenick gegen die SED-Diktatur auf
Erinnerung an den 17. Juni 1953

Seit 2013 erinnert am Weg zur Gaststätte „Rübezahl“ ein Gedenkstein an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953. Im bekannten Gartenrestaurant am Müggelsee hatte der Aufstand gegen das SED-Regime eine seiner Keimzellen. Bereits am 13. Juni waren rund 600 Ostberliner Bauarbeiter mit zwei Dampfern zum Betriebsausflug gestartet. Bereits auf den Schiffen und dann im Biergarten wurden die von der SED-Führung verordnete Erhöhung der Normen diskutiert. Als die Arbeiter sich auf den Rückweg machten, stand...

  • Müggelheim
  • 15.06.21
  • 92× gelesen
  • 1
  • 1
Politik

30 Jahre Aufarbeitung von SED-Unrecht
Online-Befragung in Berlin gestartet

Das Unrecht der SED-Diktatur wirkt immer noch nach. Das gilt insbesondere für Menschen, die in der SBZ/DDR politisch verfolgt wurden oder staatlicher Willkür ausgesetzt waren. Betroffene Personen können sich rehabilitieren lassen und Entschädigungen sowie andere Hilfsleistungen beantragen. Vielfältige Beratungsangebote stehen zur Verfügung. Doch kommen die in Berlin angebotenen Hilfen und Maßnahmen auch bei den Betroffenen an? Wie erleben sie das Beratungsangebot und die Antragsverfahren auf...

  • Bezirk Lichtenberg
  • 04.06.21
  • 45× gelesen
  • 1
Politik
Archivmagazin des Bundesarchivs in Lichterfelde. Etwa in dieser Größe soll es an die Frankfurter Allee umziehen.
3 Bilder

Ehemaliges Stasi-Gelände in Berlin
Geheimniskrämerei und Mauschelei statt Transparenz und versprochender Diskussion

Von Christian Booß, Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar e.V., Berlin Stand 17.4.2021 In dieser Woche hat der Berliner Senat das Sanierungsgebiet, in dem sich das ehemalige Stasi-Gelände in Lichtenberg befindet, für weitere fünf Jahre bestätigt. Damit hat das Areal zwischen Frankfurter Allee, Rusche-, Magdalenen- und Normannenstraße auch künftig einen planungsrechtlichen Sonderstatus. Dies war erforderlich, weil sich in den letzten 10 Jahren nicht allzu viel getan hat. Obwohl 2018 mit...

  • Lichtenberg
  • 17.04.21
  • 788× gelesen
  • 1
  • 1
Kultur
Grabanlage für Menschen, die in den letzten Tages des Zweiten Weltkriegs gefallen sind oder als Zivilisten bei Kampfhandlungen starben.
5 Bilder

Der Friedhof als Geschichtsbuch
Erinnerung an die Opfer von NS-Regime und Schießbefehl

Friedhöfe sind für den spontanen Besucher oft auch eine Art Geschichtsbuch. Auf der Anlage in Baumschulenweg wird jüngere Geschichte in Erinnerung gebracht. Während der alte Friedhof mit dem Krematorium bereits 1911 angelegt wurde, stammt der neue Friedhofsteil auf der anderen Seite der Kiefholzstraße aus den Jahren 1936 bis 1939. Er sollte ein Muster für moderne Friedhofsgestaltung werden und bot Platz für rund 30 000 Gräber. Auf einer eigenen Fläche ruhen Menschen, die in den letzten Tagen...

  • Baumschulenweg
  • 14.03.20
  • 126× gelesen
  • 2
Politik
SED-Gegner dringen in Haus 18 der Stasizentrale ein.
5 Bilder

Demonstration vom 15. Januar 1990 jährt sich
Bürger stürmen die Stasizentrale

Mitte Januar 1990 haben die Berliner im Osten der Stadt die Nase voll. Trotz friedlicher Revolution sind die Strukturen der Staatssicherheit noch nicht aufgelöst, werden Akten vernichtet. Am 15. Januar 1990 schreiten ein paar tausend Ostberliner nach einem Aufruf des Neuen Forums zur Tat und stürmen die Stasizentrale in der Normannenstraße. Ich war mit der Kamera dabei. Die Vorgeschichte: Kurz nach Weihnachten 1989 hatten Unbekannte das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park mit Losungen gegen...

  • Lichtenberg
  • 10.01.20
  • 380× gelesen
  • 2
Politik
Volkspolizisten staunen, was plötzlich alles erlaubt ist.
8 Bilder

Eine halbe Million Menschen protestierte am 4. November 1989 gegen die SED-Diktatur
Die Revolution auf dem Alexanderplatz

Am 4. November 1989 bin ich früh aufgestanden. Habe meine Praktica-Kamera und ein paar Filme in die Tasche gepackt und bin zum Alexanderplatz gefahren. Als ich dort gegen 9 Uhr ankam, war der Platz selbst noch ziemlich leer. In den Nebenstraßen standen aber schon Gruppen mit Transparenten und Losungen. Eine Stunde später war daraus die größte Demonstration in der DDR geworden. Neben den Reden, die später auf dem Alexanderplatz gehalten wurden, waren die Losungen und Transparente das, was in die...

  • 28.10.19
  • 847× gelesen
  • 1
Bildung
Protest gegen die Wahl von Egon Krenz am Alexanderplatz.
3 Bilder

Vor 30 Jahren am Alexanderplatz - Proteste gegen Egon Krenz
Die SED-Diktatur steht am Abgrund

Am 24. Oktober 1989 steht das SED-Regime kurz vor dem Abgrund. Eine Woche zuvor ist Erich Honecker von Mitgliedern des Zentralkomitees der SED gezwungen worden, seinen Rücktritt zu erklären. "Kronprinz" Egon Krenz hat Stelle und Macht übernommen. Aber bei der Opposition im Osten Deutschlands ist der frühere FDJ-Chef nicht gerade angesehen. Hatte der doch als Leiter der Zentralen Wahlkommission die Fälschung der Volkskammerwahlen vom Mai 1989 abgestritten und Anfang  Juni die Niederschlagung der...

  • Lichtenberg
  • 20.10.19
  • 211× gelesen
  • 1
Bildung
Historikerin Sandra Czech sucht Zeitzeugen für die Geschichte der Haftanstalt für Frauen in Köpenick.

Gedenktafel am Frauenknast
Historikerin sucht Zeitzeugen und Betroffene

Die Grünauer Straße 140 war von 1974 bis 1989 die Adresse von Frauen, die mit Gesetzen der DDR in Konflikt geraten und zu einer Haftstrafe verurteilt worden waren. Jetzt soll eine Gedenktafel daran erinnern. „Viele der Frauen waren aus politischen Gründen hinter Gittern. Sie waren unter anderem nach Paragraf 249 wegen sogenannten asozialen Verhaltens oder nach Paragraf 213 wegen sogenannter Republikflucht verurteilt worden“, erklärt Historikerin Sandra Czech. Sie hat von der Gedenkstätte...

  • Köpenick
  • 09.10.19
  • 1.339× gelesen
  • 2
Politik

Jahrestag des Mauerbaues durch das stalinistisch-kommunistische Regime in Ost-Berlin
13.August 1961 Beginn des Mauerbaus in Berlin. -- Wer erinnert sich?

Jahrestag des Mauerbaues durch das stalinistisch-kommunistische Regime in Ost-Berlin 13.August 1961 Beginn des Mauerbaus in Berlin. -- Wer erinnert sich? Leider wissen kaum noch junge Leute etwas über die Berliner Mauer. Das SED-Regime mauerte am 13.August 1961 "sein" Volk ein. Der angeblich "Antifaschistische Schutzwall" schützte nicht vor den faschistichen Kapitalisten , nein , er war gegen das "eigene" Volk gerichtet. Rund 17 Millionen Deutsche in Mitteldeutschland und Ost-Berlin sollten das...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 13.08.19
  • 86× gelesen
Politik
Gedenkstätte für zwei 1966 erschossene Kinder an der Kiefholzstraße.

Erinnern an Maueropfer
Gedenken am 13. August

Am 13. August 1961 wurde Berlin auf Befehl des SED-Regimes durch den Bau der Mauer geteilt. Bis zum Ende der DDR starben zwischen dem damaligen Bezirk Treptow und den Nachbarbezirken Neukölln und Kreuzberg mindestens 15 Menschen durch Schüsse von Grenzwächtern. Am Jahrestag des Mauerbaus wollen Bürgermeister Oliver Igel und BV-Vorsteher Peter Groos (beide SPD) an die Opfer erinnern, zunächst um 15 Uhr an einer Gedenkstätte für anonym beigesetzte Flüchtlinge auf dem Friedhof Baumschulenweg an...

  • Baumschulenweg
  • 04.08.19
  • 168× gelesen
KulturAnzeige
The best art investment is the historical history of the Fall Berlin Wall in East Germany. This visual world of artist Diana Achtzig is very unique, according to the editor-in-chief and art historian: Barrie von Ashburner. "Das beste Artinvestment ist die historische Geschichte vom Mauerfall der Berliner Mauer in Ost Berlin. Diese Bildwelt der Künstlerin Diana Achtzig ist sehr einzigartig, so der Chefredakteur und Kunsthistoriker: Barrie von Ashburner."

Die Künstlerin Diana Achtzig malt den Mauerfall und die Wiedervereinigung von Ost- und West-Deutschland.
Das beste Artinvestment ist die historische Geschichte vom Mauerfall der Berliner Mauer in Ost Berlin. Die Bildwelt von Diana Achtzig ist sehr einzigartig, so der Kunsthistoriker Barrie von Ashburner

Das Konzept Flucht aus der Diktatur und kein Sozialistischer Realismus! Die Bilder der Künstlerin Diana Achtzig zeigen den historischen Fall der Ostdeutschen Berliner Mauer, die Wiedervereinigung von Ost- und West-Deutschland. Es wird der hoch emotionale Moment der Flucht in die Freiheit und des Mauerfalls bei CCN in meinen Bildern beschrieben. CNN konnte nicht wissen, ob die Mauer wirklich offen war. Inhaltlich wird das emotionale Innenleben der Ostdeutschen Menschen, gefangen hinter der Ost...

  • Prenzlauer Berg
  • 26.04.19
  • 361× gelesen
Bildung
Rund um den Roedeliusplatz sollen bei der geplanten Umgestaltung Stelen zur Erinnerung an die Vergangenheit des Ortes errichtet werden.
2 Bilder

Von Bedeutung für den ganzen Bezirk
Am Lichtenberger Roedeliusplatz sollen Facetten der Geschichte sichtbar werden

Am Montag, 11. März, wurde im Rathaus in der Möllendorffstraße 6 ein Runder Tisch ins Leben gerufen. Er soll sich mit der Geschichte rund um den Roedeliusplatzes beschäftigen. Der Platz hat große historischen Bedeutung für den Bezirk Lichtenberg. Deshalb soll auch rund um den Platz ein Ort der Erinnerung an die verschiedensten historischen Ereignisse geschaffen werden. Vorbild dafür ist der Ort der Erinnerung an der Rummelsburger Bucht. Der Platz war 1897 als neues Stadtzentrum der geplanten...

  • Lichtenberg
  • 18.03.19
  • 199× gelesen
Leute
Wolfgang Müller lebt seit über 50 Jahren im Lichtenberger Ortsteil Friedrichsfelde - und hat einen lesenswerten Bericht über sein Leben und die deutsch-deutsche Geschichte geschrieben.

Bucherscheinung aus dem Kiez
Leben in drei Gesellschaftssystemen: Die Autobiografie des Lichtenbergers Wolfgang Müller

Ein Leben in drei Gesellschaftssystemen, Entbehrungen und Erfolge, eine bemerkenswerte Karriere, privates Glück: Warum nicht all das aufschreiben, fragte sich Wolfgang Müller aus Friedrichsfelde. Er suchte sich einen Verlag, steckte viel Zeit und Energie ins Herzensprojekt Biografie. Diese trägt nun den Titel „Lebensbericht“. Prädikat: lesenswert! Eine ehemalige Mitschülerin hat ihn nach der Lektüre angerufen und behauptet, bisweilen schreibe er Schachtelsätze wie ein Thomas Mann. Sie meinte...

  • Friedrichsfelde
  • 12.01.19
  • 171× gelesen
Bildung

Rechtsstreit beendet

Die Auseinandersetzungen zwischen dem ehemaligen Leiter der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, und dem Stiftungsrat des Hauses sind offenbar beigelegt.  Am 14. Dezember verkündete die Senatsverwaltung für Kultur und Europa in einer knapp gehaltenen Pressemitteilung, dass sich die Stiftung und der Historiker „über das Ausscheiden von Herrn Dr. Knabe geeinigt“ hätten. Es sei ein Vergleich geschlossen worden, der die laufenden Rechtsstreitigkeiten beendet habe. „Für die...

  • Alt-Hohenschönhausen
  • 17.12.18
  • 52× gelesen
Politik

Ausstellung zum Kommunismus

Charlottenburg. Kulturstadträtin Heike Schmitt-Schmelz (SPD) eröffnet am Mittwoch, 5. Dezember, um 19 Uhr in der Rathausgalerie (2. Etage) im Rathaus, Otto-Suhr-Allee 100, die Ausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“ – eine Ausstellung von Gerd Koenen, herausgegeben von der der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum. Die Exponate sind bis zum 6. Januar, montags bis freitags von 8 bis 18 Uh, zu sehen. Der Eintritt ist frei. maz

  • Charlottenburg
  • 04.12.18
  • 14× gelesen
Politik

Ein Mann, viele Leben
Gregor Gysi liest aus seiner Biografie

Gregor Gysi ist erneut in der Anton-Saefkow-Bibliothek in Fennpfuhl zu Gast. Gemeinsam mit dem Publizisten Hans-Dieter Schütt stellt er am Donnerstag, 15. November, um 19 Uhr seine 2017 erschienene Autobiografie „Ein Leben ist zu wenig“ vor. Gysi erzählt in seinem Buch von seinen unterschiedlichen Leben als Anwalt, Politiker, Autor, Moderator und Familienvater. Seine Autobiographie ist ein Geschichts-Buch, das die Erschütterungen und Extreme, Entwürfe und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts auf...

  • Fennpfuhl
  • 08.11.18
  • 60× gelesen
Politik

Gedenken an die Toten
Blumen für die Opfer des Mauerbaus

Am 13. August 1961 wurde Berlin auf Anordnung der SED-Führung mit einer Mauer geteilt. Bürgermeister Oliver Igel erinnert mit Kranzniederlegungen an die Opfer von Mauerbau und Schießbefehl. In den 28 Jahren des Grenzregimes starben mindestens 20 Menschen an den Sperranlagen, die den damaligen Bezirk Treptow von den Nachbarn in Neukölln und Kreuzberg trennten. Darunter die beiden Kinder Lothar Schleusener und Jörg Hartmann und auch das letzte Maueropfer Chris Gueffroy, der wenige Monate vor Ende...

  • Baumschulenweg
  • 08.08.18
  • 53× gelesen
Bildung

Fluchtversuche am Eisernen Vorhang
Zeitzeugengespräch anlässlich des 57. Jahrestags des Mauerbaus

Anlässlich des 57. Jahrestags des Mauerbaus am 13. August laden die Stiftung Berliner Mauer und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur für 9. August um 18.30 Uhr zu einem Vortrag und Zeitzeugengespräch in das Besucherzentrum der Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße 119 ein. Unter dem Titel „Die verlängerte Mauer – Fluchtversuche am Eisernen Vorhang“ geht es um die Zusammenarbeit der Ostblockländer und der DDR bei der Absicherung der Grenzen und der strafrechtlichen Verfolgung....

  • Gesundbrunnen
  • 02.08.18
  • 184× gelesen
Bildung

Voll der Osten – ungeschminkt

Moabit. Im zweiten Obergeschoss des Rathauses Tiergarten, Mathilde-Jacob-Platz 1, ist noch bis zum 1. Juni die Wanderausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ zu sehen. Erstellt wurde sie von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Ostkreuz-Agentur der Fotografen. Die Plakatausstellung mit Aufnahmen von Ostkreuz-Gründungsmitglied Harald Hauswald und Texten des Historikers und Buchautors Stefan Wolle zeigt eine ungeschminkte DDR-Realität. Geöffnet ist montags bis...

  • Moabit
  • 12.05.18
  • 104× gelesen
Politik
Sturm auf die Stasizentrale, 15.1.1990, Buerger dringen in Haus 18 ein.
11 Bilder

Lichtenberger Fotograf war mit der Kamera dabei
Sturm auf die Stasi

Mitte Januar 1990 haben die Berliner im Osten der Stadt die Nase voll. Auf einer Demonstration von regimetreuen DDR-Bürgern am Sowjetischen Ehrenmal in Treptow hatten SED-Politiker, darunter Gregor Gysi, einen Verfassungsschutz für die DDR gefordert. Dabei sollte der SED-Geheimdienst nach Forderungen des Runden Tisches eigentlich abgewickelt werden. Am Abend des 15. Januar 1990 folgen Tausende einem Aufruf aus Kirchenkreisen und kommen zur Zentrale des DDR-Geheimdienstes an der Lichtenberger...

  • Köpenick
  • 14.01.18
  • 1.758× gelesen
  • 3
  • 1
  • 2
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.