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Alles zum Thema Sie waren Nachbarn

Beiträge zum Thema Sie waren Nachbarn

Kultur

Stolpersteine für sieben Menschen

Moabit. Am 16. Mai sind in zwei Straßen in Moabit Stolpersteine für sieben Menschen verlegt worden: vor dem Haus Gotzkowskystraße 25 für James Heimann, seine Frau Marie, eine geborene Lewin, und deren Sohn aus erster Ehe, Heinz-Ingo; vor dem Haus an der Wittstocker Straße 10 für Oskar Haase, seine Frau Rosa, ebenfalls eine geborene Lewin, und ihre beiden Kinder Thea und Joachim, die 1928 und 1932 zur Welt kamen. Am 17. November 1941 wurden James, Marie und Heinz-Ingo mit dem sechsten Transport...

  • Moabit
  • 17.05.18
  • 59× gelesen
Kultur

Bürgerinitiative will Weg zum einstigen Deportationsbahnhof kennzeichnen

Im Herbst 2013 gab es schon einmal einen Auftakt zu der Kampagne „Ihr letzter Weg“. Das Fazit von „Sie waren Nachbarn“ damals: "Wir werden unser Ziel, die Deportationsstrecke zwischen Sammelstelle und Bahnhof dauerhaft zu kennzeichnen, weiterhin verfolgen.“ Nun nimmt die Bürgerinitiative (BI) einen neuen Anlauf. „Ihr letzter Weg“ wird neu gestartet. Der Weg, den jüdische Mitbürger von August bis Oktober 1942 von der Sammelstelle, der Synagoge an der Levetzowstraße, bis zum Güterbahnhof...

  • Moabit
  • 24.03.18
  • 66× gelesen
Kultur

Versteckt in Moabit

Moabit. Wie jedes Jahr hat die Initiative „Sie waren Nachbarn“ den Schaukasten vor dem Rathaus Tiergarten bestückt. Gezeigt wird die kleine Ausstellung „Stille Helden – Versteckt in Moabit“. In mindestens 37 Häusern wurden Juden vor den NS-Verbrechern versteckt. Manche von ihnen überlebten, weil die Hausbewohner sie nicht verrieten. KEN

  • Moabit
  • 27.11.17
  • 13× gelesen
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Politik

Anonymes Engagement

Moabit. Wie berichtet, wurde in der Nacht zum 30. Juli auf die Erinnerungstafel der Initiative „Sie waren Nachbarn“ in der Ellen-Epstein-Straße ein Farbanschlag verübt. Darüber hinaus strichen die unbekannten Täter das Wort „Gas“ durch und schrieben daneben „Sachlich falsch“. Nun hat ein der Initiative Unbekannter noch am selben Tag bei der Polizei Strafanzeige gestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Zwei Tage später sei die Parole „Sachlich falsch“ entfernt...

  • Moabit
  • 11.08.16
  • 10× gelesen
Politik
Kaum neu montiert, schon wieder attackiert: das Gedenkschild für die vom Güterbahnhof Moabit deportierten Berliner Juden.

Wieder Anschlag auf Gedenkschild verübt

Moabit. Auf das Gedenkschild für die vom ehemaligen Güterbahnhof Moabit deportierten Berliner Juden ist ein weiteres Mal ein Anschlag verübt worden. Das Schild wurde erst vor knapp vier Wochen erneuert. Über den Schriftzug „Von hier fuhren Züge ins Gas“ ist schwarze Farbe ausgeleert worden. Das Wort „Gas“ ist durchgestrichen. Daneben wurde hingekritzelt: „Sachlich falsch“ mit drei Ausrufezeichen. „Von dem Ort, an dem das Schild in der Ellen-Epstein-Straße steht, wurden während der Nazizeit...

  • Moabit
  • 08.08.16
  • 128× gelesen
Kultur

Sieben Stolpersteine in der Dortmunder Straße verlegt

Moabit. Vor dem Haus in der Dortmunder Straße 3 sind die ersten sieben Stolpersteine für die Angehörigen von Benjamin Gidron verlegt worden. Weitere werden folgen. Sie sind dem Holocaust entronnen. Nachdem sein Großvater Sally Gottfeld im Mai 1933 fast fünf Wochen lang im SA-Folterkeller in der Tempelhofer Papestraße gequält worden war, bemühte sich Benjamin Gidron umgehend um eine Einreiseerlaubnis für Palästina für sich, seine Frau Emma und die gemeinsamen fünf Kinder. Im Dezember 1933...

  • Moabit
  • 09.05.16
  • 39× gelesen
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Politik
Schon oft beschmiert, jetzt zerstört: das Gedenkschild für deportierte Berliner Juden an der Ellen-Epstein-Straße.

Unbekannte zerstören Gedenkschild „Von hier fuhren Züge ins Gas“

Moabit. Unbekannte haben das Gedenkschild zur Erinnerung an die Deportationen jüdischer Menschen vom Güterbahnhof Moabit zerstört. Das etwa fünf Meter breite Schild war ein Provisorium. Die Initiative „Sie waren Nachbarn“ hatte es im Mai vergangenen Jahres an einem Zaun in der Ellen-Epstein-Straße angebracht, um für ein Mahnmal vor Ort zu werben. „Exakt an der Stelle, von der aus der Großteil der Berliner Juden in die Konzentrationslager deportiert wurden“, erläutert die Initiative. Der Senat...

  • Moabit
  • 23.03.16
  • 151× gelesen
Kultur

Bis auf Weiteres verschoben

Moabit. Zunächst war die Verlegung von elf Stolpersteinen vor der Dortmunder Straße 13 auf den nächsten Tag verschoben worden, nun für unbestimmte Zeit. So müssen die Stolperstein-Koordinierungsstelle, Paten und Angehörige noch warten, bis Anna und Ruth Caspary, Benjamin Cassel, Erna und Siegfried Freimann, Nanchen und Simon Katz, Josef und Martha Rynarzewski, Meta Salomonsohn und Ernst Wahrburg gedacht werden kann. Sie wurden in Auschwitz, Theresienstadt, Riga und Minsk von den Nazis ermordet....

  • Hansaviertel
  • 19.02.16
  • 32× gelesen