Stadtgeschichte

Beiträge zum Thema Stadtgeschichte

Politik
SED-Gegner dringen in Haus 18 der Stasizentrale ein.
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Demonstration vom 15. Januar 1990 jährt sich
Bürger stürmen die Stasizentrale

Mitte Januar 1990 haben die Berliner im Osten der Stadt die Nase voll. Trotz friedlicher Revolution sind die Strukturen der Staatssicherheit noch nicht aufgelöst, werden Akten vernichtet. Am 15. Januar 1990 schreiten ein paar tausend Ostberliner nach einem Aufruf des Neuen Forums zur Tat und stürmen die Stasizentrale in der Normannenstraße. Ich war mit der Kamera dabei. Die Vorgeschichte: Kurz nach Weihnachten 1989 hatten Unbekannte das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park mit Losungen...

  • Lichtenberg
  • 10.01.20
  • 141× gelesen
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Kultur
Das Stadtbad Lichtenberg an der Hubertusstraße. Mit dem Bau wurde 1919 begonnen, fertig war es erst 1928.
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Mit Großberlin kam der Baustopp
Erster Spatenstich fürs Hubertusbad war 1919 – ein Jahr später war schon wieder Schluss

Nach der Bildung von Groß-Berlin kam es zu einer langen Bauunterbrechung – weshalb das alte Stadtbad an der Hubertusstraße erst 1928 fertig war. Der Grundstein wurde aber schon 1919 gelegt, die Pläne sind sogar noch älter. Öffentliche Stätten für die Köperpflege lagen zu jener Zeit im Trend. In den eigenen vier Wänden baden, sich waschen oder duschen? Was heute zum Standard zählt, war vor 100 Jahren ein ausgesprochener Luxus. Als Lichtenbergs Bevölkerungszahl Anfang des 20. Jahrhunderts...

  • Lichtenberg
  • 28.12.19
  • 87× gelesen
Kultur
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Lesetipp für die Weihnachtszeit
SFB MON AMOUR – DIE GESCHICHTE DES SENDERS FREIES BERLIN

SFB MON AMOUR – DIE GESCHICHTE DES SENDERS FREIES BERLIN Anfang Dezember kommt das erste Buch über die Geschichte des Senders Freies Berlin auf den Markt. Für viele verwunderlich, denn der SFB war – nachdem der RIAS mit einem anspruchsvollen Radioprogramm den Boden bereitet hatte und viele prominente RIAS-Mitarbeiter zum SFB abgewandert waren – über Jahrzehnte die Identität stiftende Stimme West-Berlins. Am 1. Juni 1954 ging der SFB auf Sendung – damals noch im Funkhaus am Heidelberger...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 03.11.19
  • 118× gelesen
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Kultur
An diesem Haus ist noch gut zu erkennen, dass es aus zwei Hälften besteht.
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Ein Stück Rudower Geschichte
Die Siedlung Am Waldrand wurde Ende der Dreißigerjahre gebaut – und feiert nun Jubiläum

Ganz im Südwesten Rudows, direkt an der Grenze zu Groß-Ziethen, liegt die Siedlung Am Waldrand. Am 17. August wird ihr 85. Geburtstag gefeiert. Eine gute Gelegenheit, um einen Blick zurück zu werfen. Die ersten der 120 Doppelhaushälften konnten 1934 bezogen werden. Errichtet wurden sie in Regie der Stadt Berlin und der „Gemeinnützigen Wohnungsbau-Aktiengesellschaft Groß-Berlin von 1930“. Zweck war es, vor allem Großfamilien mit wenig Geld zu einem Heim mit Garten zu verhelfen, in dem sie die...

  • Rudow
  • 10.08.19
  • 272× gelesen
Kultur

Verliebt in Rummelsburg

Rummelsburg. Was haben Bolle, Zille und Stalin mit Rummelsburg zu tun? Wo in dieser Gegend sind Rehposten, Vogeldunst und ein Kuhgraben zu finden? Antworten auf diese und viele andere Fragen, gibt es vom Geschichtsexperten Günter Toepfer. Er lädt am Donnerstag, 25. Juli, um 17 Uhr zum historischen Kiezspaziergang mit dem Motto „Verliebt in Rummelsburg und Stralau“ ein. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anzahl aber begrenzt. Den Treffpunkt erfahren Interessierte nach telefonischer Anmeldung unter...

  • Rummelsburg
  • 21.07.19
  • 22× gelesen
Kultur
Hilmar Krüger an der Ecke Richard- und Ganghoferstraße.

Lieber in Rixdorf leben
Vorsitzender des Heimatvereins will für Neuköllner Norden alten Namen zurück

„Nord-Neukölln“ kann Hilmar Krüger nicht leiden. Bei „Kreuzkölln“ sträuben sich ihm die Nackenhaare. „Diese Bezeichnungen haben überhaupt nichts Historisches“, sagt der Vorsitzende des Neuköllner Heimatvereins. Er möchte, dass der Norden des Bezirks seinen alten Namen Rixdorf zurückbekommt. Dabei spricht er nicht nur vom Kiez rund um den Richardplatz, sondern vom gesamten Ortsteil, vom Terrain der ehemaligen Stadt Rixdorf. Rund 250 000 Einwohner zählte sie, als sie 1912 auf Betreiben des...

  • Neukölln
  • 13.07.19
  • 131× gelesen
Bauen
In der High-Deck-Siedlung gibt es eine untere Ebene für Autos und eine für Fußgänger.
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Wohnkonzepte aus hundert Jahren
Ausstellung über Stadtarchitektur in der Helene-Nathan-Bibliothek

Wer sich für Architektur begeistert, sollte beim nächsten Besuch der Helene-Nathan-Bibliothek ein wenig Zeit mitbringen. Hier ist nämlich die Ausstellung „Neues Wohnen in Neukölln“ zu sehen. An elf Beispielen wird gezeigt, welche Antworten die Planer auf die Erfordernisse ihrer Zeit gegeben haben. Von 1900 bis heute. Dabei stehen nicht allseits bekannte Quartiere wie die Hufeisensiedlung oder die Gropiusstadt im Mittelpunkt, sondern andere Ensembles, die ebenfalls beeindruckend sind. So wie...

  • Neukölln
  • 07.07.19
  • 370× gelesen
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Bauen

Neues Wohnen in Neukölln

Neukölln. In der Helene-Nathan-Bibliothek, Karl-Marx-Straße 66, ist die Ausstellung „Neues Wohnen in Neukölln“ zu sehen. Auf den Stelltafeln werden exemplarisch elf Wohnquartiere von 1900 bis heute vorgestellt, die zu ihren Entstehungszeiten innovativ waren. Die Schau auf die Beine gestellt haben das Museum Neukölln und TU-Studenten des Masterstudiengangs Historische Urbanistik. Die Bibliothek hat werktags von 11 bis 20 Uhr und sonnabends von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei....

  • Neukölln
  • 23.06.19
  • 30× gelesen
Kultur
Das Rixdorfer Schulhaus an der Mühlenstraße im Jahr 1898, kurz vor seinem Abriss.
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Über Schulen und Glocken
Als Rixdorf noch böhmische und deutsche Lehranstalten hatte

In unserer vergangenen Ausgabe haben wir über das älteste noch erhaltene Neuköllner Schulgebäude an der Kirchgasse berichtet. Worauf uns eine Leserin hinwies: Ganz in der Nähe gibt es Zeugnisse einer weiteren Schule. Auch sie wurde von böhmischen Glaubensflüchtlingen gebaut. Zehn Jahre nach der Gründung Böhmisch-Rixdorfs teilte sich nämlich die Gemeinde – in die evangelische Brüdergemeine, die lutherische und die evangelisch-reformierte Bethlehemsgemeinde.  Letztere errichtete im Jahr...

  • Neukölln
  • 14.04.19
  • 206× gelesen
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Kultur

Verliebt in Karlshorst

Karlshorst. Der Verfasser des Erfolgsbuchs „Verliebt in Karlshorst“ über den Ortsteil lädt am Freitag, 30. November, um 17 Uhr in den Floratreff der Kleingartenanlage Florafreund am Hasensprung 29 ein. Dort zeigt Günter Toepfer eine Auswahl aus einer 1800 Bilder umfassenden Sammlung, inklusive einer Vorher-Nachher-Schau. Einige Exemplare seines aktuell vergriffenen Buches hat der Autor ebenfalls dabei. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei. bm

  • Karlshorst
  • 20.11.18
  • 48× gelesen
Kultur

Führung zum Kirchenbau

Buckow. Zum zweiten Mal lädt der Verein Freunde Neuköllns zu seinen Zeitreisen ein. An vier Wochenenden können die Teilnehmer unterschiedliche Architekturen im Kirchenbau kennenlernen – vom Mittelalter bis in die 1970er-Jahre. Es erwarten sie Orgelmusik, Kaffee und Kuchen und Blicke hinter die Kulissen. Der Auftakt ist Sonnabend, 3. November. Dann führt Alt-Bürgermeister Bodo Manegold durch die Buckower Dorfkirche, Alt-Buckow 2. Treff ist um 15 Uhr vor dem Gotteshaus. Das Angebot ist kostenlos....

  • Buckow
  • 31.10.18
  • 10× gelesen
Kultur
Die "Thurm Strasse" im Berlin-Plan des Bibliographischen Instituts, 1832.

Verbreiteter Irrtum
Turmstraße keine Sichtachse zwischen Türmen

Rechnet man von der Ansiedlung der französischen Glaubensflüchtlinge, so feiert Moabit in diesem Jahr sein 300-jähriges Bestehen. Das Jubiläum veranlasst, die zentrale Straße im Ortsteil, die Turmstraße, einmal näher zu betrachten. Der Hobbyhistoriker Wolfgang Herrmann hat eine interessante Entdeckung hinsichtlich der Namensgebung der Magistrale gemacht und räumt gleichzeitig mit einem landläufigen Irrtum auf. Grundlage für Herrmanns Recherchen sind ausschließlich historische Landkarten und...

  • Moabit
  • 14.10.18
  • 1.293× gelesen
Bauen
Idylle mitten in der Großstadt: Der Fennpfuhl-Park im gleichnamigen Ortsteil.
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Wandel mit Augenmaß
Bezirksamt erstellt Rahmenplan für dicht besiedelten Ortsteil

Mit der Großsiedlung rund um den namensgebenden See ist Fennpfuhl der am dichtesten besiedelte Ortsteil von Lichtenberg – und gleichzeitig der zweitkleinste. Um den Wandel zu steuern, der auch vor dem Hochhauskiez nicht Halt macht, erstellt das Bezirksamt aktuell einen städtebaulichen Rahmenplan. „Wohnen im Grünen, mitten in der Stadt“ – zumindest in der schönen Jahreszeit trifft dieser Spruch auf den Fennpfuhl-Kiez zu. Die Großsiedlung ist Heimat für mehr als 30 000 Menschen. Die meisten...

  • Fennpfuhl
  • 05.10.18
  • 264× gelesen
Bauen
Das Brunnenviertel – ein stadtplanerisches Experiment.

Die Neugeburt eines Viertels
Stadtplaner Heinrich Suhr berichtet über das Bauprojekt Brunnenviertel

„Das Brunnenviertel als Experimentierfeld für die Stadtplanung“ lautet die nächste Veranstaltung der Geschichtswerkstatt „Anno erzählt“ am 16. September. Heinrich Suhr, Stadtplaner in den Sechzigerjahren, berichtet über seine Ziele für das Brunnenviertel. Der heue 84-jährige Architekt war maßgeblich an der Neugestaltung des Brunnenviertels seit den sechsziger Jahren beteiligt. Beim Geschichtscafé im Olof-Palme-Zentrum in der Demminer Straße 28 spricht er über die damaligen Ziele und...

  • Gesundbrunnen
  • 04.09.18
  • 254× gelesen
Kultur

Spaziergang in Rummelsburg

Rummelsburg. Zu einem Spaziergang in Rummelsburg lädt der Autor und Herausgeber der Bücher „Verliebt in Rummelsburg und Stralau“ und „Verliebt in Karlshorst“ Günter Toepfer am Sonnabend, 7. Oktober, alle Interessierten ein. Die Führung dauert etwa eineinhalb Stunden und führt durch den Bereich der ehemaligen Flussbadeanstalt zur Perlongeburtsstätte, vorbei am ehemaligen Gefängnis und Waisenhaus. Eine telefonische Anmeldung unter  509 81 13 ist notwendig, dann ist auch der Treffpunkt zu...

  • Rummelsburg
  • 27.09.17
  • 49× gelesen
Bildung
Schüler können die Klosterruine erforschen.
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Führungen durch die Klosterruine: Schüler können das Baudenkmal erforschen

Mitte. Das Kulturamt bietet in Kooperation mit dem Museumsdienst Berlin für Schulklassen bis zur sechsten Klasse kostenfreie Führungen durch die Ruine der Franziskaner-Klosterkirche in der Klosterstraße 73a an. Die Klosterkirche, eines der letzten erhaltenen Zeugnisse der Gründungsgeschichte Berlins, gehört zu den wichtigsten Baudenkmälern der Stadt und soll zukünftig zu einer „Denkmalschule auf Zeit“ werden. Der Bezirk als Eigentümer der um 1250 gebauten Klosterkirche will dort...

  • Mitte
  • 02.10.16
  • 57× gelesen
Bauen
Die Borsig-Figuren und das riesige Stadtmodell kommen ins Depot. Kerstin Sittner-Hinz in einem Ausstellungsraum im Mitte Museum.
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Geschichte wird eingepackt: Am 1. April schließt das Mitte Museum für fast zwei Jahre

Gesundbrunnen. Das regionalgeschichtliche Museum für Mitte, Tiergarten und Wedding in der Pankstraße 47 wird geschlossen. Spezialisten müssen Tausende Exponate einlagern. Ein ganzes Museum wird eingepackt. Tausende Objekte und Ausstellungsstücke, über 10 000 Grafiken, 700 Kunstwerke und mehr als 100 000 Fotos kommen ins Depot. Wohin, weiß die Chefin vom Mitte Museum, Kerstin Sittner-Hinz, noch nicht. Derzeit läuft eine europaweite Ausschreibung für den Verpackungsakt. Spezialisten sollen...

  • Gesundbrunnen
  • 28.03.16
  • 427× gelesen
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