Theresienstadt

Beiträge zum Thema Theresienstadt

Soziales
In Schlachtensee werden am 14. und 15. Juni in der Ahrenshooper Zeile 43 und vor dem Haus am Schlachtensee 38 solche Stolpersteine verlegt.

Verfolgt, deportiert und ermordet
AG Spurensuche verlegt weitere Stolpersteine in Schlachtensee für Opfer der NS-Diktatur

In der kommenden Woche werden in Schlachtensee Stolpersteine verlegt. Die Messingquader erinnern an jüdische Nachbarn, die von den Nazis verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Die Verlegungen sind schon seit längerer Zeit geplant, mussten jedoch wegen der Corona-Pandemie immer wieder verschoben und sollen jetzt nachgeholt werden. Am Montag, 14. Juni, werden jeweils zwei kleine Messingquader an zwei Stellen verlegt. Die ersten beiden Stolpersteine werden um 11 Uhr vor dem Haus am...

  • Schlachtensee
  • 08.06.21
  • 160× gelesen
Politik
Siegmund und Chana Bannass wurden in Therienstadt ermordet.
2 Bilder

Erinnerung an jüdische Nachbarn

Vor dem Haus Rüdigerstraße 50a erinnern seit Ende Mai Stolpersteine an das jüdische Ehepaar Siegmund und Chana Bannass. Hier im Nibelungenviertel war der letzte Wohnsitz der beiden Lichtenberger, die am 8. September 1942 deportiert und wenig später in Theresienstadt ermordet wurden.

  • Lichtenberg
  • 04.06.19
  • 109× gelesen
Kultur

Neues im Kulturstall Schloss Britz
Die Kinderoper aus dem NS-Ghetto: Aufführung von "Brundibár"

Ein Stück, das Spaß macht und gleichzeitig eine grauenvolle Geschichte hat: Am Sonnabend, 2. März, um 15 Uhr ist die Kinderoper „Brundibár“ im Kulturstall Schloss Britz, Alt-Britz 81, zu erleben. Das Werk von Hans Krása und Adolf Hoffmeister ist 1938 in Prag entstanden und wurde dort zunächst von Kindern in einem jüdischen Kinderheim aufgeführt. Nach seiner Deportation 1942 in das Ghetto Theresienstadt schrieb der Komponist Krása die Partitur nach dem Klavierauszug erneut nieder, denn nur...

  • Britz
  • 25.02.19
  • 169× gelesen
Kultur
Hrund Ósk Árnadóttir und Dennis Herrmann in der Oper "Die Weise von Liebe und Tod".

Die Weise von Liebe und Tod
Uraufführung in der Neuköllner Oper

Mit der Oper von Viktor Ullmann „Die Weise von Liebe und Tod“ reagiert die Neuköllner Oper auf aktuell politische Ereignisse. In einer Presserklärung verweist das Haus an der Karl-Marx-Straße 131 darauf, dass wir in Zeiten leben, in denen rechtspopulistischer Parolen wieder verbreitet und zunehmend auch akzeptiert werden. Die Oper wird am Freitag, 14. September, um 20 Uhr aufgeführt. Der Komponist Ullmann war von den Nationalsozialisten zum Juden erklärt und in Auschwitz ermordet worden. Die...

  • Neukölln
  • 06.09.18
  • 360× gelesen
Bildung
Curt Bejach war einer der bedeutendsten Mediziner, die in Kreuzberg gewirkt haben.
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Ausstellung würdigt Wirken des Arztes Curt Bejach

Kreuzberg. Am 9. November wurde im Gesundheitsamt in der Urbanstraße 24 eine Dauerausstellung eröffnet, die an den Kreuzberger Stadtarzt Curt Bejach (1890-1944) und das Gesundheitshaus Am Urban erinnert. Curt Bejach übernahm 1922 die Stelle des Kommunalmediziners im zwei Jahre zuvor entstandenen Bezirk Kreuzberg (zunächst Bezirk Hallesches Tor). 1925 war er maßgeblich an der Gründung des Gesundheitshauses beteiligt. Es wurde als erstes kommunales Zentrum für präventive Medizin und...

  • Kreuzberg
  • 13.11.15
  • 480× gelesen
Leute
Sieben Stolpersteine erinnern in der Sentastraße an jüdische Nachbarn, die dem nationalsozialistischen Rassenwahn zum Opfer fielen.

Stolpersteine in der Friedenauer Sentastraße verlegt

Friedenau. Sieben Stolpersteine erinnern fortan an die früheren jüdischen Bewohner des Wohnhauses in der Friedenauer Sentastraße 3.Die rührige Stolpersteininitiative Stierstraße hatte die Verlegung der kleinen Bodendenkmäler Ende Dezember auf den Weg gebracht. Mit ihnen wird der Nachbarn gedacht, die 1942 und 1943 in die Vernichtungslager Treblinka und Auschwitz deportiert oder in den Tod getrieben wurden. Im Haus in der ruhig gelegenen Sentastraße nahe dem Cosima-Platz wohnten 1942 die damals...

  • Friedenau
  • 05.01.15
  • 119× gelesen
  • 1
Sonstiges
Im und vor dem Haus Schulenburgring 2 wird am 14. und 15. Juni an eine jüdische Familie erinnert, die bis 1943 dort lebte.

Erinnerungstage am Schulenburgring 2

Tempelhof. Vor zehn Jahren, im Juni 2004, wurden vor dem Haus Schulenburgring 2 drei Stolpersteine verlegt. Sie erinnern an die jüdische Familie Grunwald, die bis 1943 dort wohnte und dann ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurde.Zum zehnten Jahrestag der Verlegung der Stolpersteine erinnern Bewohner des auch noch in anderer Hinsicht geschichtsträchtigen Tempelhofer Wohnhauses am 14. und 15. Juni mit Lesungen, Filmen, einem Straßenkonzert und einer historischen Busrundfahrt an...

  • Tempelhof
  • 05.06.14
  • 113× gelesen
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