Alles zum Thema Wohnungsmangel

Beiträge zum Thema Wohnungsmangel

Soziales
Claudia Stern (3.v.l.) und ihr Team beraten und begleiten Menschen in schlimmen Situationen.

Ein Problem kommt selten allein
Kündigung, Mietschulden, Wohnungsverlust: An der Sonnenallee wird Menschen geholfen

BeSoWo steht für „Besondere Soziale Wohnhilfe“, und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind gerade von der Aronsstraße an die Sonnenallee 311 gezogen. In den frisch renovierten Räumen beraten und begleiten sie Menschen, die Mietschulden drücken, die ihre Wohnung verloren haben oder in anderen Schwierigkeiten stecken. Zu verdanken ist der Ortswechsel der Tatsache, dass der Evangelische Kirchenkreis Neukölln die Gebäude auf dem Grundstück übernommen hat, wo sich auch eine Kita, eine...

  • Neukölln
  • 01.12.18
  • 22× gelesen
Politik

FDP fordert Baulückenkataster

Lichtenberg. Die Lichtenberger FDP fordert vom Bezirksamt, alle Lichtenberger Baulücken in einem Kataster erfassen zu lassen. Das Dokument sollte öffentlich einsehbar sein und sämtliche öffentlichen wie privaten Flächen im Bezirk auflisten, die für eine Bebauung zur Verfügung stehen, so die Freien Demokraten. „Mit einem Baulückenkataster könnte sowohl der Bezirk als auch private Investoren auf einen Schlag die Flächenpotentiale des Bezirkes erkennen und nutzen“, sagt der FDP-Bezirksvorsitzende...

  • Lichtenberg
  • 15.11.18
  • 18× gelesen
Bauen

Mit Kaffee gegen Leerstand

Friedenau. Mit einer weiteren Aktion hat die Nachbarschaftsinitiative Friedenau auf ihr Anliegen aufmerksam gemacht, das leerstehende Wohnhaus in Privatbesitz an der Ecke Odenwald- und Stubenrauchstraße wieder bewohnbar zu machen. Am 3. November gegen 12 Uhr öffneten Mitglieder der Initiative den Bauzaun an der Straße und richteten auf dem Vorplatz ein „Café Flora“ ein. Dort wurde für kurze Zeit bei Kaffee aus der Thermoskanne und Keksen geplaudert. KEN

  • Friedenau
  • 07.11.18
  • 20× gelesen
Soziales
Die Mini-Häuser auf Rädern warten auf Besucher des Tiny Town-Festivals.

Vor dem Akkuschrauber sind alle Menschen gleich
Tiny House-Bewegung mit Holzhüttendorf vor der Urania

Die Tinyhouse University ist ein Zusammenschluss aus Menschenrechtsaktivisten, Gestaltern und Flüchtlingen. Sie veranstalten bis 3. September, mittwochs bis sonntags von 16 bis 20 Uhr vor der Urania die  „Tiny Town Urania“, das erste Tiny-House-Festival Berlins.  Platz sparen heißt Geld sparen, gerade in einer Stadt wie Berlin, in der sich Wohnen laufend verteuert. Die Tiny-House-Bewegung, nach der Finanzkrise in New York entstanden, setzt einen Gegentrend. Angesagt ist, sich zu bescheiden...

  • Schöneberg
  • 29.07.18
  • 289× gelesen
Bauen
Für die Stadt und Land steht der Fahrplan fest: Es braucht noch mehr Neubau.

Bauen, bauen, bauen
Stadt und Land stellt Ziele vor

Neubau steht im Fokus. Das machten die Geschäftsführer der kommunalen Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft, Anne Keilholz und Ingo Malter, bei der Jahrespressekonferenz in der Werbellinstraße deutlich. Dort ging es auch um die Buckower Felder. Um dem Wohnungsmangel Herr zu werden, wenden die Bezirke in sozialen Erhaltungsgebieten immer häufiger das sogenannte Vorkaufsrecht an. So wollen sie Anwohner vor steigenden Mieten schützen. Dabei können auch Stiftungen, Genossenschaften oder...

  • Bezirk Neukölln
  • 18.07.18
  • 199× gelesen
Soziales

Keine Entwarnung
Bürgerforum: Wohnsituation von Senioren „eher dramatischer“ als zuvor

Wohnungsmangel und Verdrängung von Senioren: Die Situation im Bezirk sei „eher dramatischer“ geworden, so Sozial- und Baustadtrat Ephraim Gothe (SPD) auf einem Bürgerforum der Seniorenvertretung Mitte. Das kann bis zur Zwangsräumung gehen, macht Dagmar von Lucke, Sprecherin der Landesarmutskonferenz Berlin, deutlich. In bis zu 90 Prozent der Fälle seien Mietschulden, zumeist in engem Zusammenhang mit sozialen Problemen der Betroffenen, die Ursache von Zwangsräumungen. Jobcenter und...

  • Moabit
  • 25.06.18
  • 104× gelesen
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Soziales

Ohne Hindernis zum Arzt
Online-Petition: Praxen sollen endlich barrierefrei werden

Per Online-Petition soll der Senat aufgefordert werden, Arztpraxen in Berlin barrierefrei zu machen. Stockwerk um Stockwerk nach oben, Türschwellen überwinden und sich durch enge Flure quetschen – das kann einem bei einem Arztbesuch in Berlin durchaus passieren. Das ist besonders ein Problem für alte Menschen und Rollstuhlfahrer. Viele Arztpraxen befinden sich nicht in ebenerdigen Gewerberäumen, sondern in ehemaligen Mietwohnungen. Sie sind damit alles andere als barrierefrei zugänglich....

  • Bezirk Lichtenberg
  • 29.05.18
  • 232× gelesen
Bauen

Grüne Oasen in Gefahr
Investor schlägt vor, alle Kleingärten zu bebauen

Kleingärten machen immerhin rund 3000 Hektar der Berliner Stadtfläche aus. Nun wecken sie Begehrlichkeiten, sie als Bauland zu nutzen. Müssen die Hobbygärtner jetzt um ihre Parzellen bangen? 400.000 Wohnungen könnten gebaut werden, wenn Berlin seine Kleingartenanlagen ins Umland verlagert oder einfach abschafft. Das hat der Immobilieninvestor Arne Piepgras ausgerechnet. In einem offenen Brief an Bausenatorin Katrin Lompscher, den er als Anzeige im Tagesspiegel geschaltet hat, fordert er,...

  • Charlottenburg
  • 22.05.18
  • 3.983× gelesen
  •  11
Soziales
Menschen ohne Wohnung fanden in den vergangenen Monaten bei der Berliner Kältehilfe ein Obdach auf Zeit.

Die Soziale Wohnhilfe des Bezirksamtes berät von Obdachlosigkeit bedrohte Menschen

Lichtenberg. Das kann schnell zum Problem werden: Wenn die Miete nicht mehr bezahlt wird, Mahnungen ignoriert werden und schließlich die Kündigung der Wohnung droht. Oft kann ein Berater der Sozialen Wohnhilfe den Wohnungsverlust noch verhindern. Auch kirchliche Stellen helfen. "Die Wohnungsarmut ist gesellschaftlicher Sprengstoff und fördert die Radikalisierung. Das Problem ist in der Mittelschicht angekommen", sagt Ulrike Kostka. Die Direktorin der Caritas fordert von der Politik, den...

  • Lichtenberg
  • 23.04.17
  • 488× gelesen
Bauen
Matthias Brauner vor einer leer stehenden Mietwohnung im Quellweg.
2 Bilder

Gegen den Wohnungsleerstand: Abgeordneter fordert verstärkte Kontrollen

Spandau. Der Bezirk soll verstärkt gegen spekulativen Wohnungsleerstand vorgehen. Das fordert der CDU-Abgeordnete Matthias Brauner. Denn auch in Spandau wird Wohnraum knapper. Die Wohnungsnot in Berlin ist bekannt. Selbst in Randbezirken wird günstiger Wohnraum knapp. Leer stehende Wohnungen sollten darum genauer überprüft werden. Das fordert der Spandauer CDU-Abgeordnete Matthias Brauner. Denn auch im Bezirk gibt es Leerstand. In Siemensstadt zum Beispiel. Die genauen Adressen hat Matthias...

  • Spandau
  • 20.10.15
  • 527× gelesen
Politik

Bürgermeisterin verurteilt Gewaltattacken im Bezirk

Friedrichshain-Kreuzberg. Bezieher von neu gebauten Eigentumswohnungen sind im Bezirk immer wieder Opfer gewalttätiger Angriffe linksautonomer Gruppen.Aktuell betroffen sind beispielsweise die kürzlich eingezogenen Bewohner der Liebigstraße 1, Ecke Rigaer Straße. Stahlgeschosse, Steine und Farbbeutel sind dort in den vergangenen Wochen gegen die Häuser geflogen. Sie trafen auch die Fenster von Kinderzimmern. Nicht nur diese Attacken forderten jetzt die Bürgermeisterin Monika Herrmann...

  • Friedrichshain
  • 08.05.15
  • 163× gelesen
Bauen
Der Bundestagsabgeordnete Jan-Marco Luczak (Mitte) stellte sich gemeinsam mit dem Ortsvereins-Ehrenvorstandsmitglied Klaus Kundt (links) und dem stellvertretende Vorstand, Stefan Süss, den Fragen der Anwohner.

Deckel drauf: CDU-Bundestagsabgeordneter spricht mit Moabitern über die Mietpreisbremse

Moabit. Neugestaltung von Ottopark und Kleinem Tierpark, Modernisierung von Wohnhäusern, Umbau des Hertie-Kaufhauses in der Turmstraße oder Pläne für ein Einkaufs- und Freizeitzentrum auf dem Schultheiss-Gelände. Zahlreiche Moabiter befürchten, Wohnen im Kiez wird teuer. Verdrängung droht.Hilft hier vielleicht die sogenannte Mietpreisbremse, die am 26. März auch den Bundesrat passiert hat und demnächst in Kraft tritt? "Wir wollen nicht, dass die Menschen aus ihrem angestammten Kiez verdrängt...

  • Moabit
  • 01.04.15
  • 471× gelesen
Bauen
Das alte Post- und Telegrafenamt in der Geisbergstraße.
2 Bilder

In der Geisbergstraße entstehen 129 Eigentumswohnungen

Schöneberg. Berlin erlebt bekanntermaßen einen rasanten Zuzug. Damit verbunden ist Wohnungsmangel bei bezahlbaren Mietwohnungen. Wer sich in Deutschlands Mieterstadt Nummer eins Eigentum leisten kann, hat bessere Karten und vielleicht Interesse am Bauvorhaben "Geisberg".Mindestens 4000 Euro pro Quadratmeter muss hinlegen, wer im denkmalgeschützten, ehemaligen Post- und Telegrafenamt Berlin W 30 in der Geisbergstraße eine der 129 Wohnungen kaufen will. Bei den fünf Arbeits- und Wohnlofts...

  • Schöneberg
  • 30.03.15
  • 2.171× gelesen