Zwangsarbeiter

Beiträge zum Thema Zwangsarbeiter

Politik

Nachtrag
Besondere Verantwortung des Bezirksamt?

Oft ist ausgeführt worden, daß das heutige Bezirksamt eine besondere Verantwortung für das Lager in der Wilhelmsaue trage, da das scheinbar neu entdeckte "Städtische Ausländerlager für Aufgabenstellung im Verwaltungsinteresse" - was in der Heimatliteratur von Wilmersdorf seit Jahrzehnten bekannt ist -, etwas besonderes gewesen sei, denn es sei ein Lager des damaligen Bezirksamt Wilmersdorf gewesen. Führende Wissenschaftler, vor allem der Berliner Geschichtswerkstatt (BGW) hätten diesbezügliche...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 03.02.21
  • 20× gelesen
Politik

Zum Bedenken
Wer betrieb das Lager in der Wilhelmsaue wirklich? (2)

Die Geschichte der Zwangsarbeit und ihrer Lager in und für die Bezirksämtern darf nicht losgelöst von der Entwicklung des Arbeitseinsatz der in- und ausl. Arbeiter und Angestellten innerhalb der gesamten Berliner Stadtverwaltung, sowie der städtischen Gesellschaften und Eigenbetriebe betrachtet werden. Die bisherige Forschung zeigt auf, daß dieser Arbeitseinsatz in all seinem Umfang zentral vom Hauptplanungsamt der Stadtverwaltung der Reichshauptstadt gesteuert wurde. Grundlage dafür war die...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 22.01.21
  • 18× gelesen
Politik
Abb. 1 - Die provisorische Gedenktafel vom Dezember 2017* neben dem Eingang zu Wilhelmsaue 40, am 9. Mai 2020
4 Bilder

Gedenktafel für ehem. Zwangsarbeiter des Bezirksamtes Wilmersdorf
26.11.2020: Die erste Hürde ist genommen

In der Sitzung der Gedenktafelkommission lagen die bereits bekannten** drei Entwürfe vor. Die Behandlung der Vorschläge begann (und endete) mit dem weitestgehenden: dem der Historiker. Text Schwerpunkt der Diskussion war die Frage, wie die Herkunftsländer derjenigen Zwangsarbeiter, die aus der Tschechoslowakei und Jugoslawien stammten, bezeichnet werden sollten: ob mit dem selbstgewählten Namen, den diese Länder vor und dann wieder nach dem Zweiten Weltkrieg trugen, oder mit dem Namen der...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 29.11.20
  • 209× gelesen
  • 1
  • 1
Kultur
Trotz strömenden Regens trafen sich Stefan Liebich (2. von rechts), Rudolf Kaltenbach (links) und Silvia Fohrer (2. Von links) und weitere Interessierte zur Einweihung der neuen Gedenktafel am Ortsteilrand von Buch.
2 Bilder

Erinnerung an Zwangsarbeiterkinder
Gedenkstein jetzt auch mit Blindenschrift

Seit sechs Jahren erinnert in Buch und zwar an der Stadtgrenze zu Hobrechtsfelde ein Denkzeichen an 123 Kinder früherer Zwangsarbeiter, die im Ortsteil zwischen 1940 und 1945 gestorben sind. Nun wurde dieser Gedenkort um einen Steinblock ergänzt. Die Bildhauerin Silvia Fohrer und der Bildhauer Rudolf J. Kaltenbach vom Verein "Steine ohne Grenzen" schufen das Denkzeichen seinerzeit gemeinsam mit Kindern aus Schulen im Ortsteil. Bürger schmücken die Gedenkstätte seither mit Blumen. Manche...

  • Buch
  • 27.10.20
  • 126× gelesen
Kultur
Das original Spandauer Straßenschild in der Version von 1945. Es befand sich einst an der Heerstraße.
5 Bilder

Ausstellung zum Kriegsende
„...einfach verheerend sieht unser Spandau aus“

Zum Einstieg gibt es Tonaufnahmen vom Bombenhagel. Sie kommen von einer Schallplatte. Das besondere und so bisher nicht bekannte Tondokument fand sich im Nachlass einer ehemaligen Mitarbeiterin des Berliner Rundfunks. Es setzt das Signal, worum es in der Ausstellung im Militärhistorischen Museum geht. Um die letzten Monate des Kriegsendes 1944/45 mit dem besonderen Fokus auf Spandau. Zeugnisse davon sind bis Januar 2021 in einer Ausstellung im Militärhistorischen Museum auf dem ehemaligen...

  • Kladow
  • 05.10.20
  • 297× gelesen
Politik

Zwangsarbeit
Anmerkungen zum Gedenken an die Zwangsarbeit

„Eines der dunkelsten und traurigsten, und auch gleichzeitig schaurigsten Kapitel der deutschen Geschichte in der Nazi-Ära ist die Beteiligung deutscher Industrie-firmen am Menschenhandel und an der Sklavenarbeit.“ Jehuda L. Wallach (1) Scheinbar lässt sich dies an Hand der vorhandenen „umfangreichen“ Literatur zum The-ma Zwangsarbeit und Zwangsarbeiterlager im Stadtbezirk leicht nachweisen. Aber der Schein trügt. Es gibt nur einige Ist-Aufnahmen. Das Thema setzt weit früher ein. Bei...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 22.09.20
  • 165× gelesen
  • 1
Bildung

Mehr Platz für Exponate
Weitere Sanierungen im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Während des Zweiten Weltkriegs hat das NS-Regime 26 Millionen Männer, Frauen und Kinder als Zwangsarbeiter ausgebeutet. Ihr Schicksal macht das Dokumentationszentrum in der Britzer Straße 5 sichtbar. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits einige Sanierungsmaßnahmen durchgeführt wurden, wird noch in diesem Jahr ein weiteres Vorhaben begonnen. „Von den sechs Baracken im Bereich Britzer/ Köllnische Straße, die zum Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit gehören, sind anderthalb Baracken noch...

  • Köpenick
  • 15.09.20
  • 154× gelesen
Politik

Zwangsarbeit
Organisation des Zwangsarbeitseinsatzes in Berlin T. I.

Anmerkungen zum Arbeitseinsatz innerhalb der Berliner Stadtverwaltung, der Bezirksämter sowie der städtischen Eigenbetriebe Bedingt durch die Einziehungen zur Wehrmacht, trat, wie, in vielen anderen Kommunen ein Mangel an einfachen Arbeitskräften – die neben der bäuerlichen Bevölkerung zuerst zur Wehrmacht eingezogen wurden – innerhalb der städtischen Verwaltung der Reichshauptstadt, in den Bezirksämtern, sowie bei den städtischen Eigenbetrieben und -gesellschaften ein. Diesem...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 09.09.20
  • 124× gelesen
Politik

Zwangsarbeit Gedenken
Ein Vorschlag für die Gedenktafelkommission

Gestern erhielt ich eine Nachricht von einem Verordneten unserer BVV, in welcher die Problematik "Zwangsarbeiterlager Wilhelmsaue" angesprochen wurde. Darin ist darauf hingewiesen worden, dass das ganze ein fachliches Problem sei, was nur wissenschaftlich gelöst werden kann, was die BVV und die Gedenktafelkommission (GTK) nicht leisten können. Dieser Meinung schließe ich mich an. Ich glaube auch nicht, dass das Positionspapier von Herrn Pagenstecher der Beweis dafür ist, daß das ehem. BA...

  • Charlottenburg
  • 08.09.20
  • 56× gelesen
Kultur

Zwangsarbeit
Kein bezirkliches Lager in der Wilhelmsaue 40.

Es muss deutlich gesagt werden, daß während des 2. Weltkrieges das damalige Bezirksamt (BA) Wilmersdorf weder ein "Städtisches Ausländerlager für Aufgabenstellung im Verwaltungsinteresse" geplant, eingerichtet, geschweige denn über mehrere Jahre hinweg, auf einem ihn nicht gehörigen Grundstück, ohne das es der Eigentümer gemerkt hätte, betrieben hat. Es steht aber auch völlig außer Frage, daß das BA Wilmersdorf ausl. Arbeiter und Angestellte für seine Belange einsetzte und das sich ein...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 28.08.20
  • 206× gelesen
  • 2
Bildung
An der Köpenicker Straße 6a/7 erinnert nun eine Gedenktafel an die Zwangsarbeiter bei Salamander.

Unterdrückung und Ausbeutung
Gedenktafeln zur Zwangsarbeit enthüllt

Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg hat am 21. Juli drei Gedenktafeln eingeweiht, mit denen an die Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus erinnert wird. Die erste Tafel wurde an der Neuen Bahnhofstraße 9 angebracht. Dort war das 1905 gegründete Unternehmen Knorr Bremse ansässig, das in seiner Rüstungsabteilung ab 1939 zivile Zwangsarbeiter aus West- und Osteuropa beschäftigte. Angeregt hatte die Bezirksverordnetenversammlung diese Tafel. Die Anregung für die Gedenktafel an der...

  • Friedrichshain-Kreuzberg
  • 24.07.20
  • 151× gelesen
Politik
Kulturstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU, rechts) und Dr. Cornelia Gerner, Leiterin des Fachbereichs Kunst und Geschichte, bei der Einweihung der Gedenkstele.

Gedenkstele in der Flottenstraße eingeweiht
Erinnerung an Zwangsarbeit in Argus-Motorenwerken

Vor dem Betriebsgelände der ehemaligen Argus-Motorenwerke in der Flottenstraße wurde am 2. Juli eine Gedenk- und Informationsstele eingeweiht. Sie erinnert an das Schicksal mehrerer tausend Zwangsarbeiter, die dort zwischen 1942 und 1945 unter unmenschlichen Bedingungen in der Rüstungsproduktion eingesetzt waren. Bei den Argus-Werken handelte es sich um einen Zulieferbetrieb für die Luftwaffe. Sie gehörten während der Nazizeit zu den größten Industrieunternehmen im Deutschen Reich. Die...

  • Reinickendorf
  • 13.07.20
  • 196× gelesen
Politik
Brief von Józef R. (Quelle: s.u.)

Zwangsarbeiterlager Wilhelmsaue 40
Wofür polnische Zwangsarbeiter eingesetzt wurden

In der Ausstellung „Schichten“, die vom 10. Juni bis 8. August vom Kulturamt im Schoelerschlößchen gezeigt wird, liegt eine Broschüre aus, die aus mehreren Dokumenten zum Zwangsarbeiterlager des Bezirksamtes Wilmersdorf in der Wilhelmsaue 40 besteht. Eines der Dokumente ist die erste Seite des Briefes eines polnischen Zwangsarbeiters* vom November 1989 an den Internationalen Suchdienst in Bad Arolsen. Diesem Brief kann man entnehmen, worin seine Arbeit und die seiner Kollegen bestand (eigene...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 12.06.20
  • 292× gelesen
  • 3
Politik

Zur Sitzung der Gedenktafelkommission vom 11.6.2020
Wie war es eigentlich, Zwangsarbeiter des Bezirksamtes Wilmersdorf zu sein?

Jetzt ist das eingetreten, was sich im März dieses Jahres bereits abzeichnete (siehe Berliner Woche vom 12.3.2020:  Kulturausschuß macht Weg frei für Gedenken an Zwangsarbeiter des Bezirksamtes Wilmersdorf): Die „Feinarbeit“ der Gedenktafelkommission für das offizielle Gedenken an die Zwangsarbeiter rückt in noch weitere Ferne – nach der Vertagung vom 12. März auf den 11. Juni jetzt um weitere zwei Monate auf voraussichtlich Ende August, wie telefonisch vom Büro der...

  • Charlottenburg-Wilmersdorf
  • 09.06.20
  • 250× gelesen
  • 1
Bildung
Der Zaun am Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit

Fragen zur Zwangsarbeit in Berlin
Ausstellung ohne Museumsbesuch

Nach der Schließung der Berliner Museen hat sich auch das Team des Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in der Britzer Straße 5 Gedanken darüber gemacht, was man Besuchern als Alternative anbieten kann.  So wurde die Offlineausstellung ohne Museumsbesuch „Zwangsarbeit in Berlin 1938-1945“ ins Leben gerufen. Die Ausstellung beschäftigt sich unter anderem mit Fragen wie: Wer waren die Menschen, die in Berlin Zwangsarbeit leisten mussten, woher kamen sie und unter welchen Bedingungen mussten sie...

  • Niederschöneweide
  • 15.04.20
  • 169× gelesen
Leute
Die Gedenktafel an der Fidicinstraße 2. Auf dem Gelände befindet sich heute das Seniorenwohnheim "Am Kreuzberg".
2 Bilder

Ein Kampf für Johann Trollmann
An der Fidicinstraße erinnert eine Gedenktafel an den Boxer, der von den Nazis ermordet wurde

Die Tafel steht seit kurzem dort. Angebracht ohne Vorankündigung oder offizieller Einweihung, wie das "Netzwerk Zwangsarbeit am Tempelhofer Berg" beklagte. Es hatte sich, wie weitere Initiativen für dieses Gedenkzeichen an der Fidicinstraße 2 eingesetzt. Erinnert wird dort an Johann Wilhelm "Rukeli" Trollmann (1907-1944), sinto-deutscher Boxer, der am 9. Februar vor 76 Jahren im Außenlager Wittenberge des Konzentrationslagers Neuengamme ermordet wurde. Am Todestag kamen seine Tochter Rita und...

  • Kreuzberg
  • 14.02.20
  • 583× gelesen
Bauen
Die Gebäudes links auf dem Bockbrauerei-Gelände bleiben erhalten.

Wieviel Keller bleibt noch übrig?
Die Bockbrauerei und ihr historisches Erbe

Auf dem Gelände der Bockbrauerei an der Fidicinstraße entsteht ein neues Wohnquartier und Gewerbequartier. Das Projekt ist umstritten, nicht zuletzt wegen seiner Kellergewölbe. Sie dienten ab 1944 als unterirdische Arbeitsstätte für Zwangsarbeiter. Deshalb könnten sie nicht einem Neubau geopfert werden, finden Vertreter einer Initiative, die sich für ihren vollständigen Bestand eingesetzt. Weite Teile davon seien in einem baufälligen und damit nicht mehr nutzbaren Zustand, argumentiert dagegen...

  • Kreuzberg
  • 28.10.19
  • 471× gelesen
  • 1
Bildung

Ehemaliger Zwangsarbeiter erzählt

Niederschöneweide. Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Straße 5, und die Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin laden zu einem Zeitzeugengespräch ein. Am 12. September ist Bogdan Bartnikowski, Auschwitz-Häftling und Zwangsarbeiter in Berlin, zu Gast. Die deutsche Besatzung Warschaus erlebte er als Kind und Jugendlicher. Als am 1. August 1944 der Warschauer Aufstand ausbrach, war er zwölf Jahre alt und unterstützte die Aufständischen als Meldegänger. Mitte August wurde er mit...

  • Niederschöneweide
  • 07.09.19
  • 123× gelesen
Bildung
Christine Raiser-Süchting, Frauke Stolting, Monika Neumann und Ilona Nack erforschen seit zehn Jahren gemeinsam mit Schülern die Geschichte des Sammellagers. Dafür wurden sie 2018 mit dem Ehrenamtspreis des Bezirks ausgezeichnet.

Rundgang im einstigen Sammellager
Erinnerung an ein dunkles Kapitel der Geschichte

Zum Rundgang über das Gelände des ehemaligen Sammellagers in Blankenfelde lädt der „Runde Tisch Lager Blankenfelde“ am 24. August gemeinsam mit Schülern der Platanengrundschule ein. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Bushaltestelle (Bus 107) Blankenfelde Kirche. Der Rundgang ist Bestandteil der „historisch-politischen Rundgänge in Pankow“, die bis November von Initiativen des Netzwerks „Gedenken und Erinnern“ im Bezirk veranstaltet werden. Schüler der 6. Klasse der Platanengrundschule führen mit...

  • Blankenfelde
  • 18.08.19
  • 253× gelesen
Kultur

Rundgang zu den Denkmälern

Buch. Ein Rundgang zu Projekten des Vereins Steine ohne Grenzen findet am 13. April statt. Treffpunkt ist am großen Parkplatz an der Hobrechtsfelder Chaussee an der Landesgrenze zu Brandenburg. Unter anderem werden das Denkmal „Kinder für Kinder“, das Denkmal für die Opfer der Euthanasie in Buch und das Denkmal für Otto Freundlich besucht. Dieser Rundgang ist Bestandteil der „historisch-politischen Rundgänge in Pankow“, die bis in den November hinein von mehreren Initiativen des Netzwerks...

  • Buch
  • 08.04.19
  • 275× gelesen
Bildung
Leon Schwarzbaum , 97 Jahre, war Zwangsarbeiter bei Siemens in Auschwitz und in Berlin-Haselhorst und wohnte der Präsentation der Erinnerungs-App bei.
2 Bilder

Erinnerungskultur per App
Initiative entwickelte Smartphone-App zur Geschichte der Berliner KZ-Außenlager

Die Initiative KZ-Außenlager Lichterfelde (IKZ) hat eine App entwickelt, mit der die Geschichte der KZ-Außenlager in Berlin erzählt wird. Am 23. Januar wurde die App „satellite camps“ offiziell vorgestellt und freigegeben. Im Mittelpunkt der satellite camps-App stehen die KZ-Außenlager, die von der SS 1942 und im Verlauf des Jahres 1944 im gesamten Berliner Stadtgebiet errichtet wurden. Das Außenlager Lichterfelde war eines der ersten in Berlin. Sechs von diesen Lagern werden in der...

  • Steglitz-Zehlendorf
  • 24.01.19
  • 292× gelesen
Politik
Das Denkmal zur Erinnerung an die Zwangsarbeiter wurde von dem Bildhauer Michael Klein entworfen.
3 Bilder

Bestattet in Einzel- und Massengräbern
Das Denkmal auf dem Parkfriedhof erinnert an Zwangsarbeiter im Bezirk

Das Denkmal zur Erinnerung an die Opfer der Zwangsarbeit auf dem Parkfriedhof wird 15 Jahr alt. In diesem Jahr ist es Ort der traditionellen Kranzniederlegung der Bezirksverordnetenversammlung und des Heimatvereins anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus. Das Denkmal für die Zwangsarbeiter wurde am 27. Januar 2004 vom Heimatverein und dem Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis (MHWK) enthüllt. Beide hatten, einer Inititative des Bezirks folgend, Spendengelder für das...

  • Marzahn
  • 20.01.19
  • 253× gelesen
Kultur
Dr. Werner Jung aus Köln gab zur Eröffnung der Ausstellung eine Einführung in Leben und Werk Philibert Charrins.
2 Bilder

„Philibert und Fifi“ im NS-Dokumentationszentrum
„Einzigartiger Schatz“ zeigt die Sicht der Opfer

Der französische Künstler und Karikaturist Philibert Charrin (1920-2007) leistete von 1943 bis 1945 in der Steiermark Zwangsarbeit für das Deutsche Reich. In dieser Zeit schuf er Zeichnungen über die furchtbaren Lebensbedingungen und den Alltag im österreichischen Lager. Die Ausstellung seiner Werke „Philibert und Fifi“ gastiert bis April im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit. Auf den ersten Blick wirken viele der Bilder erst einmal lustig, die Kritik hole einen erst auf den zweiten Blick...

  • Niederschöneweide
  • 29.11.18
  • 111× gelesen
Soziales

Gedenkfeier für Zwangsarbeiter

Neukölln. Von 1942 bis zu ihrer Befreiung im April 1945 lebten Zwangsarbeiter in einem Neuköllner Lager der Kirche und mussten auf Friedhöfen schuften. Daran erinnert eine Feier am Sonntag, 18. November. Sie beginnt um 16 Uhr am Gedenkstein am St.-Thomas-Friedhof, Hermannstraße 179. Superintendent Christian Nottmeier wird predigen. Bereits ab 14.30 Uhr ist der Ausstellungspavillon geöffnet. Nach der Andacht gehen die Teilnehmer zur Netzestraße, wo das Lager früher einmal stand. Hier soll 2020...

  • Neukölln
  • 12.11.18
  • 39× gelesen
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