Alles zum Thema Zwangsarbeiter

Beiträge zum Thema Zwangsarbeiter

Kultur
Dr. Werner Jung aus Köln gab zur Eröffnung der Ausstellung eine Einführung in Leben und Werk Philibert Charrins.
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„Philibert und Fifi“ im NS-Dokumentationszentrum
„Einzigartiger Schatz“ zeigt die Sicht der Opfer

Der französische Künstler und Karikaturist Philibert Charrin (1920-2007) leistete von 1943 bis 1945 in der Steiermark Zwangsarbeit für das Deutsche Reich. In dieser Zeit schuf er Zeichnungen über die furchtbaren Lebensbedingungen und den Alltag im österreichischen Lager. Die Ausstellung seiner Werke „Philibert und Fifi“ gastiert bis April im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit. Auf den ersten Blick wirken viele der Bilder erst einmal lustig, die Kritik hole einen erst auf den zweiten Blick...

  • Niederschöneweide
  • 29.11.18
  • 15× gelesen
Soziales

Gedenkfeier für Zwangsarbeiter

Neukölln. Von 1942 bis zu ihrer Befreiung im April 1945 lebten Zwangsarbeiter in einem Neuköllner Lager der Kirche und mussten auf Friedhöfen schuften. Daran erinnert eine Feier am Sonntag, 18. November. Sie beginnt um 16 Uhr am Gedenkstein am St.-Thomas-Friedhof, Hermannstraße 179. Superintendent Christian Nottmeier wird predigen. Bereits ab 14.30 Uhr ist der Ausstellungspavillon geöffnet. Nach der Andacht gehen die Teilnehmer zur Netzestraße, wo das Lager früher einmal stand. Hier soll 2020...

  • Neukölln
  • 12.11.18
  • 4× gelesen
Bauen
Ein Bestandsgebäude auf dem Gelände der Bockbrauerei, das erhalten bleiben soll.

Das letzte Wort hat der Denkmalschutz
Zukunft und Vergangenheit der Bockbrauerei

Einmal mehr hat sich Ende Mai der Stadtplanungsausschuss mit den Neubauvorhaben auf dem Gelände der ehemaligen Bockbrauerei an der Fidicinstraße beschäftigt. Mehrheitlich beschlossen wurde dabei eine Vorlage des Bezirksamtes, die vorsieht, das Areal zu einem "urbanen Gebiet" zu erklären. Das bedeutet: Die inzwischen von einer Mehrheit gewünschte Mischung zwischen Wohnen und Gewerbe wird festgeschrieben. Dabei handelt es sich um einen Kompromiss, der erst nach langwieriger Annäherung erzielt...

  • Kreuzberg
  • 04.06.18
  • 420× gelesen
Bauen
Bisher Gewerbe-, künftig wahrscheinlich Mischgebiet: das Gelände der ehemaligen Bockbrauerei.

Ein "Kompromiss plus": Bewegung und Bedenken beim Bauvorhaben Bockbrauerei

Der Stadtrat hatte "neue Entwicklungen" zu vermelden. Die stießen auch auf einiges Wohlwollen. Allerdings besteht bei manchen Fragen weiterhin Klärungsbedarf. Einmal mehr ging es bei der Sitzung des Stadtplanungsausschuss am18. April um die Zukunft des ehemaligen Bockbrauereigeländes an der Fidicinstraße. Das Areal ist bisher ein Gewerbestandort. Der Eigentümer, die Bauwert-Immobiliengesellschaft, plante dort ein reines Wohnquartier. Das verhinderte der Bezirk durch eine...

  • Kreuzberg
  • 24.04.18
  • 391× gelesen
Bildung
Sind jetzt wieder wie neu: Die Gedenkstelen zur Erinnerung an das Zwangsarbeiterlager im Park am Fennpfuhl.
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Erinnerung wachhalten: Gedenkstelen im Park erneuert

Die Gedenkstelen zur Erinnerung an die Lichtenberger Zwangsarbeiterlager im Fennpfuhlpark hat das Bezirksamt jetzt erneuern lassen. Vandalismus und Witterung hatten den Metallstelen zugesetzt. Die Konzerne Siemens-Plania, Knorrbremse und IG-Farben, aber auch Handwerks- und Landwirtschaftsbetriebe, kommunale und staatliche Betriebe - nahezu alle Unternehmen - beschäftigten während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft Zwangsarbeiter. Zehntausende Menschen aus ganz Europa, darunter...

  • Fennpfuhl
  • 12.03.18
  • 38× gelesen
Politik

Gedenken an „Fabrik-Aktion“

Mitte. Am 27. Februar wird ab 16 Uhr der jüdischen Opfer der „Fabrik-Aktion“ von 1943 gedacht. Am Mahnmal Große Hamburger Straße wird es zuerst ein stilles Gedenken geben mit Vertretern der jüdischen Gemeinde zu Berlin. In einem Schweigemarsch geht es weiter in die Rosenstraße zur Skulptur „Block der Frauen“, gewidmet dem mutigen Widerstand gegen die Verschleppung jüdischer Zwangsarbeiter. Dort beginnt um 16.25 Uhr eine Gedenkfeier, musikalisch umrahmt vom Chor des Moses-Mendelssohn-Gymnasiums....

  • Mitte
  • 11.02.18
  • 149× gelesen
Politik
Plakat zur Ausstellung "Italien - Deutschland: Zusammen für eine gemeinsame Erinenrungspolitik. 2018. Foto: Anne Schäfer-Junker
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Noch bis 19.1.2018: ITALIEN-DEUTSCHLAND: FÜR EINE GEMEINSAME ERINNERUNGSPOLITIK

ITALIEN-DEUTSCHLAND: FÜR EINE GEMEINSAME ERINNERUNGSPOLITIK Die Geschichte der Italienischen Militärinternierten 1943 – 1945 Im Zweiten Weltkrieg waren das nationalsozialistische Deutschland und das faschistische Italien Bündnispartner. Am 8. September 1943 trat Italien aus dem Bündnis aus. Die Wehrmacht nahm daraufhin die italienischen Soldaten und Offiziere gefangen. Etwa 650 000 wurden in das Deutsche Reich und in die besetzten Gebiete deportiert und als Zwangsarbeiter...

  • Tiergarten
  • 17.01.18
  • 154× gelesen
Bauen
Manche Gewerbebetriebe haben das Gelände der Bockbrauerei inzwischen verlassen. Zum Beispiel die Weinhandlung, die in diesem Gebäude ansässig war. Für andere Nutzer, etwa das Theater Thikwa oder das Archiv der Jugendkulturen, gibt es dagegen eine Bestandsgarantie.

Nachdenken bis Frühjahr: Noch keine Entscheidung zur Bockbrauerei

von Thomas Frey Gestritten wurde mehr als zwei Stunden. Obwohl schnell feststand, dass das Thema an diesem Abend ohnehin nicht zum Ende kommen würde. Bei seiner letzten Sitzung in diesem Jahr beschäftigte sich der Stadtplanungsausschuss ein Mal mehr mit der Zukunft der Bockbrauerei. Und wird es auch 2018 tun. Denn das wichtigste Ergebnis des Abends war eine zusätzliche Frist, um sich über das weitere Vorgehen im klaren zu werden. Voraussichtlich bis März soll das dauern. Die schon...

  • Kreuzberg
  • 26.12.17
  • 272× gelesen
Bauen
Bisher war das Areal der Bockbrauerei ein reiner Gewerbestandort. Ob es dabei bleibt oder dort auch Wohnungen gebaut werden, darüber wird derzeit gestritten.

Gewerbe, Wohnen oder beides: Debatte um die Bockbrauerei ist noch nicht zu Ende

Rund eine Stunde hat sich der Stadtplanungs- und Wirtschaftsausschuss bei seiner vergangenen Sitzung mit der Zukunft des Geländes der ehemaligen Bockbrauerei an der Fidicinstraße beschäftigt. Auch ein mehrheitliches Meinungsbild schälte sich dabei heraus: Das Areal soll sowohl als Gewerbestandort erhalten, aber Wohnungsbau erlaubt werden. Als aber über einen entsprechenden Antrag abgestimmt werden sollte, meldete Baustadtrat Florian Schmidt (Bündnis 90/Grüne) Bedenken an. Werde die Vorlage...

  • Kreuzberg
  • 02.12.17
  • 343× gelesen
Kultur
Die Dorfkirche, das älteste Bauwerk im Bezirk.
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Ausstellung und Gedenkstelen zur Geschichte der Halbinsel Stralau

Friedrichshain. Die Stralauer Halbinsel ist in den vergangenen Jahren zu einem schnell gewachsenen und angesagten Wohnquartier geworden. Auch viele Familien, die von außerhalb Berlins kamen, sind dort hingezogen. Aber was wissen sie über ihre neue Heimat? Diese Frage war der Aufhänger für das Ausstellungsprojekt "Geschichtslandschaft Stralau", das am 30. Oktober eröffnet wird. Es besteht aus einer Dauerausstellung in der Dorfkirche sowie einem Geschichtspfad, bei dem an zwölf Stationen an...

  • Friedrichshain
  • 23.10.17
  • 578× gelesen
  •  1
Bauen
Dieses Bestandsgebäude auf dem Bockbierbrauerei-Gelände soll erhalten bleiben.
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Investor stellt seine Pläne für das Gelände der Bockbierbrauerei vor

Kreuzberg. Nicht nur der Weinhändler, sondern auch andere bisherige Nutzer sind inzwischen ausgezogen. Andere, wie das Theater Thikwa oder das Archiv der Jugendkulturen sind noch da. Und sollen auf dem Gewerbequartier der einstigen Bockbierbrauerei an der Fidicinstraße bleiben. Auch künftig soll hier ein Platz ausschließlich für Produktion, Dienstleistung und Geschäft sein, fand zumindest bisher der Bezirk. Jürgen Leibfried, dessen Immobilienfirma Bauwert das Areal 2015 gekauft hatte, hatte...

  • Kreuzberg
  • 21.10.17
  • 366× gelesen
Politik

Offener Brief an Frau Franziska Becker, MdA und Herrn Klaus-Dieter Gröhler, MdB

Betr.: Verhinderte Erinnerung an die Zwangsarbeiter des ehem. Bezirksamtes Wilmersdorf Sehr geehrte Frau Becker, sehr geehrter Herr Gröhler, Sie sind mir persönlich als jemand bekannt, der die Erinnerung an Gegner und Opfer des Nationalsozialismus aktiv unterstützt. Deshalb wende ich mich an Sie als die gewählten Vertreter für Wilmersdorf bzw. Charlottenburg-Wilmersdorf mit der Bitte, sich gegenüber denjenigen im heutigen Bezirksamt, die seit 2 3/4 Jahren die Erinnerung an die...

  • Charlottenburg
  • 27.09.17
  • 228× gelesen
  •  2
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Kultur
Er kennt jedes Detail zur Geschichte des Hochbunkers: Bodo Förster, hier zusammen mit Schönebergs Quartiersmanagement-Koordinatorin Corinna Lippert.
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Der Hochbunker in der Pallasstraße und seine Geschichte

Schöneberg. Selbst bei sommerlicher Hitze ist es kalt in dem massigen Bauwerk. Kein Wunder, seine Außenwände sind 3,30 Meter stark. Ein Besuch mit Bodo Förster im Hochbunker in der Pallasstraße. Förster war Geschichtslehrer an der benachbarten Sophie-Scholl-Schule, deren Historie eng mit dem Betonkoloss verbunden ist. Er hat viele Jahre intensiv zu Bunker und Schule geforscht. Er kennt hier jeden Stein und so gut wie alles, was man sich erzählt. Die Tour beginnt draußen und mit...

  • Schöneberg
  • 23.06.17
  • 1.380× gelesen
Politik

Kreisverband City West der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands verhindert schon im dritten Jahr Erinnerung an Zwangsarbeiter des Bezirksamts Wilmersdorf

Im Bezirk gibt es nur eine Gedenktafel für Zwangsarbeiter; an die mindestens 100 Lager erinnert keine einzige. Allerdings liegt seit Januar 2015 dem Bezirksamt ein Bericht vor, der sich mit diesem Thema beschäftigt und die Forderung enthält, das Bezirksamt möge am Ort des Bezirksamtslagers in der Wilhelmsaue 40 an die Zwangsarbeiter seiner Vorgänger erinnern. Zweieinviertel Jahre lang wird das nun verhindert. Die im Bezirk tonangebende SPD wendet dazu diese Methoden an: 1. Methode: Sich an...

  • Wilmersdorf
  • 25.04.17
  • 115× gelesen
  •  1
Politik
Gab es hier ein Lager? In der Wilhelmsaue 40 befindet sich heute ein Bürogebäude – vor 75 Jahren erlebten hier womöglich Gefangene eine Tortur.

Ausbeutung mit Brief und Siegel: Gedenktafeln sollen an Lager erinnern

Wilmersdorf. Es gehört zu den dunkelsten Kapiteln der Bezirksamtsgeschichte: Während der Naziherrschaft sollen Gefangene in Zwangsarbeitslager geschuftet haben – und bald werden Gedenktafeln daran erinnern. Umstritten bleibt die Frage, was in der Wilhelmsaue 40 geschah. Arbeit als Strafe und Ausdruck von staatlicher Willkür und Ausbeutung – vor 75 Jahren völlig normal. Und heute? Da ist die Debatte über das Erinnern an Zwangsarbeitslager in den Altbezirken Wilmersdorf und Charlottenburg einer...

  • Charlottenburg
  • 19.04.17
  • 155× gelesen
  •  1
Politik

Wann wird den Zwangsarbeitern des Bezirksamtes ihre Geschichte zurückgegeben?

Zu Kriegsende war die gesamte Reichshauptstadt mit Zwangsarbeiterlagern übersät, auch unser Bezirk: Schon Ende 1942 gab es in Wilmersdorf und Charlottenburg zusammen 65 Lager mit 11.000 Zwangsarbeitern. Einige große Barackenlager befanden sich im Grunewald, aber die meisten waren in Festsälen, Hotels, Gaststätten, Fabrikschuppen, Schulen usw. untergebracht – also mitten in der Stadt. Die deutsche Bevölkerung begegnete den Zwangsarbeitern auf Schritt und Tritt. Viele Zwangsarbeiter wurden in...

  • Wilmersdorf
  • 02.01.17
  • 150× gelesen
  •  1
Bildung
Umbauarbeiten an der Fontanepromenade 15. Die Aktivisten von "Wem gehört Kreuzberg" befürchten, dass die Vergangenheit dieses Ortes weiter in Vergessenheit gerät.
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Wohnen an einem tragischen Ort? Initiative protestiert gegen Verkauf der Fontanepromenade 15

Kreuzberg. Das Haus Fontanepromenade 15 wird umgebaut. Solche Arbeiten sind zunächst nicht ungewöhnlich, dort stoßen sie aber auf Empörung. Die Adresse war Schauplatz der dunkelsten deutschen Vergangenheit. In dem 1906 als Verbandshaus der Fuhrwerks-Gemeinde errichteten Gebäude befand sich zwischen 1938 und 1945 die "Zentrale Dienststelle für Juden" des Berliner Arbeitsamtes. Jüdische Männer und Frauen wurden von dort zur Zwangsarbeit beordert. Das passierte in Abstimmung mit der Gestapo. Sie...

  • Kreuzberg
  • 28.12.16
  • 171× gelesen
Bildung
Kulturstadtrat Dr. Torsten Kühne weihte gemeinsam mit Schülern der Grundschule am Sandhaus die Gedenktafel ein.
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Schüler initiierten eine Gedenktafel an der Grundschule am Sandhaus

Buch. Auf dem Grundstück der Grundschule am Sandhaus wurde eine Gedenktafel enthüllt. Auf ihr wird daran erinnert, dass in der Schulturnhalle in der Zeit des Zweiten Weltkriegs etwa 90 Zwangsarbeiter leben mussten. Die Idee, eine Gedenktafel aufzustellen, entstand Anfang 2014. Seinerzeit stellten die Grundschüler mit Schülern der nahe gelegenen Marianne-Buggenhagen-Schule für Körperbehinderte die Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojekts zur Zwangsarbeit in Berlin-Buch in der Turnhalle...

  • Buch
  • 14.07.16
  • 194× gelesen
Bildung
Dieses Portal und weitere zehn Betonbänke informieren seit 2010 über die wechselvolle Geschichte des Geländes am Billerbecker Weg 123. ^Foto: Bezirksamt

Zwangsarbeiterlager Krumpuhler Weg wird Gedenkort

Tegel. Vor sechs Jahren hat Reinickendorf den „Historischen Ort Krumpuhler Weg“ eingerichtet. Am Donnerstag, 6. April, um 19 Uhr, eröffnet Kulturstadträtin Katrin Schultze-Berndt (CDU) nun das dazugehörige Museum. Das Museum befindet sich in einer erhalten gebliebenen Baracke am Billerbecker Weg 123 A und wird über das Zwangsarbeiterlager Krumpuhler Weg informieren. Das Lager befand sich hier von 1942 bis 1945 und war mit bis zu 1500 Zwangsarbeitern eines der größten in Berlin. Betreiber war...

  • Tegel
  • 31.03.16
  • 514× gelesen
Politik
Ein Ort düsterer Machenschaften: Hinter den prächtigen Zootoren arbeiteten Menschen einst gegen ihren Willen.

Zoo beleuchtet dunkles Kapitel: Neue Auseinandersetzung mit NS-Zwangsarbeit

Tiergarten. Inwiefern wurden während der Nazi-Diktatur Menschen im Zoo zur Arbeit gezwungen? Direktor Andreas Knieriem will dieser Frage nachgehen – und verspricht „neue Erkenntnisse“. Im Antilopenhaus, so kündigt Knieriem an, werden Besucher ab Ende 2016 mehr in Erfahrung bringen können, als nur die Lebensweise der afrikanischen Tiere. Geplant ist eine Sonderausstellung, die sich nicht nur mit den Fragen zum Thema Zwangsarbeit befasst, sondern auch die jüdische Geschichte des artenreichsten...

  • Charlottenburg
  • 29.12.15
  • 266× gelesen
Politik
Kreuzberger Trümmerwüste. So wie hier in der Gegend um die Ritterstraße sah es 1945 in weiten Teilen des Bezirks aus.
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Die Wochen des Infernos: Wie Friedrichshain-Kreuzberg vor 70 Jahren das Kriegsende erlebte

Friedrichshain-Kreuzberg. "Der Kampf rückt jetzt näher an die Gegend um den Schlesischen Bahnhof heran. In die Einschläge der Artillerie mischt sich bereits der Beschuss aus Granatwerfern."Beschrieben ist diese Szenerie unter dem Datum des 25. April 1945 in dem dokumentarischen Roman "Finale Berlin" von Heinz Rein. Das Buch beschreibt die letzten Kriegswochen in den Straßen am heutigen Ostbahnhof. Nicht nur dort, sondern im gesamten Bezirk gab es vor 70 Jahren heftige Kämpfe mit tausenden...

  • Friedrichshain
  • 24.04.15
  • 941× gelesen
Kultur

Gedenken an Zwangsarbeiter

Lübars. Der Runde Tisch Lager Blankenfelde organisiert am 21. April ab 16.30 Uhr am Alten Bernauer Heerweg Ecke Mauerradweg (nahe der Bahnhofstraße zwischen Blankenfelde und Lübars) ein rund einstündiges Gedenken an die Befreiung des Krankensammellagers Blankenfelde-Nord vor 70 Jahren. In dem Lager waren während der nationalsozialistischen Diktatur erkrankte Zwangsarbeiter aus der Sowjetunion untergebracht. Den mangelhaften hygienischen Bedingungen sowie mangelhafter Ernährung und...

  • Lübars
  • 07.04.15
  • 84× gelesen
Kultur

Die Frau und die Maschinen

Lichtenberg. Bis heute ist das lyrische Werk von Gertrud Kolmer (1894-1943) wenig bekannt, aber hoch geschätzt. Schon Kolmers Zeitgenossen Walter Benjamin oder Ina Seidel haben ihre Bedeutung erkannt. Das Museum Lichtenberg in der Türrschmidtstrae 24 widmet der jüdischen Dichterin eine Ausstellung, die bis zum 30. April zu sehen ist. Unter dem Titel "Die Frau und die Maschinen - Gertrud Kolmar als Zwangsarbeiterin in Lichtenberg" beleuchtet die Schau einen Ausschnitt aus dem Leben der...

  • Rummelsburg
  • 12.03.15
  • 27× gelesen
Politik

Erinnerungen von Internierten

Niederschöneweide. Zum Ende des Zweiten Weltkriegs waren rund 600.000 italienische Soldaten als "Militärinternierte" in deutscher Gefangenschaft. Sie wurden nach dem Waffenstillstand Italiens vom September 1943 als Verräter behandelt und mussten Zwangsarbeit leisten. Über ihr Schicksal ist das Buch "Zeugnisse der Gefangenschaft" von Gabriele Hammermann und Wolfgang Schieder erschienen. Es wird am 26. Februar um 19 Uhr im Dokumentationszentrum Zwangsarbeit, Britzer Straße 5, vorgestellt, der...

  • Mariendorf
  • 19.02.15
  • 27× gelesen
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