Provisorischer Schulstart
220 Container werden für Montessori-Schulen verbunden

Corona- Unternehmens-Ticker

Offiziell sind mit dem neuen Schuljahr an der Gabrielenstraße 12-14 zwei Schulen in Trägerschaft der Montessori Stiftung Berlin und eine kooperierende Kindertagesstätte ans Netz gegangen. Wegen Bauarbeiten findet der Unterricht jedoch noch in Provisorien statt.

Am 1. August wurde das Richtfest gefeiert, denn da standen endlich alle 220 Container auf dem Gelände in Tegel. Derzeit entsteht dort nach Angaben der Montessori-Stiftung Berlin die größte Container-Schule der Stadt. Die 220 Container werden nun miteinander verbunden, Anschlüsse gelegt, Türen eingesetzt und die Innenräume eingerichtet.

Ab dem neuen Schuljahr sollen hier mehr als 300 Kinder und Jugendliche aus einer Kindertagesstätte und zwei Schulen nach den Grundsätzen der Montessori-Pädagogik lernen. Für die Montessori-Schule Heiligensee und das kooperierende Kinderhaus war das eine Rettung in letzter Minute. Denn der Mietvertrag beider Einrichtungen in bezirklichen Gebäuden war zum Ende des vergangenen Schuljahres ausgelaufen.

Aber auch die Freie Sekundarschule PepperMont aus Prenzlauer Berg war schon länger auf der Suche nach einer neuen Unterkunft. Nun haben alle Einrichtungen in Tegel eine langfristige Perspektive gefunden. Auf die Container wird in den nächsten Jahren ein Neubau folgen.

Ausweichquartiere für zwei Wochen

Für die ersten beiden Wochen müssen die Kinder jedoch noch in Ausweichquartieren untergebracht werden. Bezugsfertig wird die Container-Schule erst Anfang September sein. So werden die Kindergartenkinder das neue Schuljahr in einer befreundeten Kita beginnen. Die Schulkinder verbringen die ersten zwei Wochen in nahen Jugendherbergen. Auf den Einzug in die Container, die dann entsprechend den besonderen Bedürfnissen der Montessori-Pädagogik in den verschiedenen Altersgruppen eingerichtet sind, freuen sich alle.

Doch weder Schulleitungen noch Schulträger können sich ausruhen, denn dann stehen die Planungen für den Neubau und das Fundraising an. Weil öffentliche Schulen in freier Trägerschaft nicht von den öffentlichen Geldern, die der Senat für den Neubau von Schulen zur Verfügung stellt, profitieren, müssen finanzielle Mittel für das große zukunftsweisende Bildungsprojekt anderweitig eingeworben werden.

Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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