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Eichen-Quartett ist wieder komplett: Alter Sturmschaden am Kanonenplatz behoben

Wo: Kanonenplatz Greenwichpromenade, Borsigdamm, 13507 Berlin auf Karte anzeigen
Katrin Schultze-Berndt, Felix Schönebeck und Grünflächenamtsleiter Rüdiger Zech vor dem Neuzugang am Kanonenplatz.
Katrin Schultze-Berndt, Felix Schönebeck und Grünflächenamtsleiter Rüdiger Zech vor dem Neuzugang am Kanonenplatz. (Foto: Bezirksamt Reinickendorf)

Für den Gründer des Vereins "I love Tegel" ist die Greenwichpromenade ein beliebter Aufenthaltsort. Und sein Lieblingsort ist speziell der Kanonenplatz, für dessen Eichen-Quartet sich Schönebeck jetzt einsetzte.

Das Eichen-Quartett auf dem Kanonenplatz an der Tegeler Greenwichpromenade ist wieder komplett. Nachdem schon vor einigen Jahren eine von vier Eichen bei einem Sturm entwurzelt wurde, war ihr Platz lange Zeit leer geblieben.

Vor einigen Wochen hatte sich Felix Schönebeck vom Verein "I love Tegel" deshalb an Baustadträtin Katrin Schultze-Berndt (beide CDU) gewandt. Sie waren sich schnell einig, dass eine neue Eiche her soll. Kurzfristig bestellte das Bezirksamt eine etwa zehn Jahre alte Eiche, die nun Ende Dezember eingepflanzt wurde.

Das Grünflächenamt wurde unkompliziert aktiv

"Die Greenwichpromenade ist einer der schönsten Orte in Berlin und wohl Reinickendorfs beliebtester Ausflugsort. Es ist zwar nur eine kleine Maßnahme, um diesen Ort noch schöner zu machen, aber auch die Kleinigkeiten sind uns in Tegel wichtig. Ich finde es toll, dass trotz der vielen Arbeit infolge der Sturmschäden das Grünflächenamt hier so schnell und unkompliziert aktiv wurde", freut sich Schönebeck.

Die Eichen stehen seit den 1960er Jahren auf dem Kanonenplatz. Erst 1983 folgten die historischen englischen Kanonen aus der Reinickendorfer Partnergemeinde London-Greenwich, die dem Platz seitdem seinen Namen verleihen.

Die beiden Kanonen waren übrigens keine reinen Schaustücke. Sie dienten in voller Funktion der britischen Küstenverteidigung. Im rauen Berlin wurden sie allerdings auch Opfer von Vandalismus. Erst 2016 ließ der Bezirk die Lafetten, auf denen die Geschütze gelagert sind, für 14.000 komplett erneuern.

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