Parallele Bauvorhaben hätten Verkehrschaos zur Folge
U-Bahn-Sanierung soll verschoben werden

Corona- Unternehmens-Ticker

Das für das kommende Jahr von vielen befürchtete Verkehrschaos in Tegel könnte mit einer Verschiebung der U-Bahnsanierung gemindert werden.

Ab kommendem Jahr könnten gleich drei große Sanierungsvorhaben den Verkehr in Tegel lahmlegen. Die U-Bahnlinie 6 muss zwischen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Platz saniert werden. Die S-Bahnlinie 25 wiederum bekommt zwischen Hennigsdorf und Schönholz eine neue Signaltechnik sowie später noch ein zweites Gleis, und die Sanierung der Autobahn 111 steht an.

Bürgermeister schreibt an Verkehrsbetriebe

Zumindest bei den Schienenverbindungen könnte es zu einer Entzerrung kommen. Die Berliner Verkehrsbetriebe prüfen, ob sie mit der Sanierung der U-Bahn erst im November 2021 beginnen. Sie reagieren damit auf ein Schreiben von Bürgermeister Frank Balzer (CDU), der darin gefordert hatte, „alles dafür zu tun, um die an der U-Bahnlinie U 6 und der S-Bahn-Linie S 25 erforderlichen Bauarbeiten auf keinen Fall gleichzeitig stattfinden zu lassen“.

Die Sperrung der S 25 zwischen den S-Bahnhöfen Schönholz und Hennigsdorf bei zeitgleich durchgängiger Vollsperrung der U6 zwischen den Bahnhöfen Alt-Tegel und Kurt-Schumacher-Platz würde im Norden zu chaotischen und für Reinickendorf inakzeptablen Beeinträchtigungen des täglichen Nahverkehrs führen, hatte Balzer seinen Aufruf begründet.

BVG reagiert konstruktiv

BVG-Vorstand Rolf Erfurt antwortete jetzt, er könne die Befürchtungen nachvollziehen: „Nach nochmaliger Überprüfung des Bauwerkzustandes sowie unter Berücksichtigung der aktuellen Zeitpläne für die Sanierung der A 111 wäre eine Verschiebung der U6-Sanierung mit Start im November 2021 denkbar.“ Vorab seien aber noch entsprechende Abstimmungen zu führen. Balzer dankt der BVG für die „konstruktive Haltung“, gemeinsam eine Lösung im Interesse der Bürger anzustreben.

Mit der U-Bahnsperrung wird vor allem die Berliner Straße belastet. Auf ihr wäre der U-Bahn-Ersatzverkehr mit Bussen unterwegs. Damit dieser nicht in dem jetzt schon erheblichen Verkehr stecken bleibt, wird über eine Nutzung der Parkstreifen nachgedacht. Damit würden aber rund 100 Parkplätze wegfallen, die vor allem für den Einzelhandel wichtig sind. Schon jetzt gilt die Parksituation in Tegel als äußerst angespannt.

Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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