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Tempelhof City soll aufgewertet werden

Wo: Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, 12099 Berlin auf Karte anzeigen
Das Gebiet rund um das Rathaus Tempelhof soll aufgewertet werden.
Das Gebiet rund um das Rathaus Tempelhof soll aufgewertet werden. (Foto: HDK)

Tempelhof. Schon seit Jahren versucht die Bezirkspolitik, das Gebiet rund um das Rathaus Tempelhof unter dem Stichwort „Neue Mitte Tempelhof“ aufzuwerten. Ein Thema, das auch das neue Bezirksamt und die BVV noch eine Weile beschäftigen wird.

Die Anstrengungen beziehungsweise ein entsprechender Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV), Tempelhof City sozusagen gründlich zu renovieren, haben bislang dazu geführt, dass die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt im vergangenem Juni die Einleitung vorbereitender Untersuchungen gemäß Paragraf 141 Baugesetzbuch (BauGB) für das Gebiet rund ums Rathaus beschlossen und im Amtsblatt veröffentlicht hat. Das Untersuchungsgebiet wird durch die Straße Alt-Tempelhof/Germaniastraße im Norden, durch die Bebauung östlich der Felixstraße im Osten, durch die Albrechtstraße im Süden und den Alten Park/Reinhardtplatz im Westen begrenzt.

Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) hat nun der ersten BVV-Sitzung nach der Wahl den aktuellen Stand der Dinge mitgeteilt. Danach sind inzwischen die Voruntersuchung (VU) sowie eine Machbarkeitsstudie an externe Auftragnehmer vergeben worden. Beides wird in Abstimmung mit dem Bezirksamt von der Senatsverwaltung durchgeführt und finanziert. Sichergestellt ist, so Schöttler, „dass die VU neben der Schaffung von Wohnraum an der Götzstraße unter anderem auch auf eine Behebung der existierenden Funktionsschwäche des Einzelhandelsstandorts Tempelhofer Damm, auf eine bessere Verknüpfung der öffentlichen Grünanlagen beidseitig der Tempelhofer Damms und auf die Schaffung eine kommunalen Zentrums abzielt“. Für das kommunale Zentrum ist der ehemalige BVV-Saal des Rathauses im Gespräch.

Der noch nicht konkret feststehende Zeitplan sieht den Abschluss der VU für etwa Mitte 2017 vor. „Erste belastbare Zwischenergebnisse“ erwartet die Bürgermeisterin aber schon zum Frühjahr. Bis März soll jedenfalls die Machbarkeitsstudie vorliegen, deren Ergebnisse dann in die VU einfließen sollen. HDK

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