Schockierender Angriff auf Rettungskräfte
DRK-Mitarbeiter mit Schreckschusswaffe beschossen

Ein Angriff auf Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes in der Nacht vom 19. auf den 20. Juni hat für Entsetzen gesorgt.

Nach Angaben der Polizei hatte der Rettungswagen an der Straßenecke Alt-Tempelhof/Tempelhofer Damm gehalten, wo die drei Rettungskräfte vor einem Imbiss eine Pause machen wollten. Plötzlich traten zwei Männer, einer deutlich alkoholisiert, an den Wagen heran, öffneten die hintere Tür und wollten einsteigen. Einer der Sanitäter verhinderte dies, woraufhin sich der Alkoholisierte bedrohlich vor ihm aufbaute. Nachdem die zwei Männer zunächst weitergezogen waren, wollte der 31-Jährige den Vorfall der Polizei melden, als der alkoholisierte Mann auf einmal neben der Beifahrertür auftauchte und mit einer Schreckschusswaffe auf ihn schoss. Dadurch erlitten er und seine beiden direkt daneben stehenden Kollegen Knalltraumen sowie Reizungen im Gesicht und an den Armen. Sie mussten nach einer Behandlung im Krankenhaus ihren Dienst beenden. Die beiden Täter, die nach der Attacke flüchteten, wurden kurz danach von der Polizei geschnappt. „Eine bei dem 28-Jährigen durchgeführte Atemalkoholmessung ergab einen Wert von fast zwei Promille. Er kam zur erkennungsdienstlichen Behandlung und Blutentnahme in Gewahrsam und wurde nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen“, teilte die Polizei mit.

Von einer Schandtat sprach der CDU-Fraktionsvorsitzende Matthias Steuckardt. „Wir hoffen, dass es dem Rettungssanitäter schnell wieder gut geht und fordern für den Täter eine dem Grad seiner Niederträchtigkeit entsprechende Strafe! Wir müssen einer solchen Verrohung der Gesellschaft mit aller Härte und den Mitteln unseres Rechtsstaates entgegentreten.“

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