KZ Columbiahaus als Gedenkort

Tempelhof. In seiner Sitzung am 3. Mai hat sich der Ausschuss für Bibliotheken, Bildung und Kultur mit dem KZ Columbiahaus auseinandergesetzt. Die Bezirksverordneten entschieden, dass sich das Bezirksamt auf Beschluss der BVV für die Schaffung eines „adäquaten Gedenkortes am authentischen Platz“ einsetzen solle. Die zuständigen Stellen des Landes Berlin sowie der engagierten Stiftung Topografie des Terrors sollten diesbezüglich angesprochen werden. Der Ausschuss fordert ein gestalterisches Gesamtkonzept für das am Straßenrand befindliche Mahnmal. Dabei sollten etwaige erhaltene Grundmauern des Gebäudes freigelegt und einbezogen werden. Das Bezirksamt soll sich bis Jahresende zu der Thematik äußern. Das KZ Columbiahaus am Nordrand des Tempelhofer Feldes war von 1934 bis 1936 das einzige offizielle Konzentrationslager der SS auf Berliner Boden. PH

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