Verhandlungen über MUF laufen

Die Pläne zur Unterbringung von Flüchtlingen in Tempelhof nehmen konkrete Formen an. Der Bezirk hat darüber informiert, dass bereits Ende Februar ein Termin mit den Eigentümern des Standorts Röblingstraße 96-116 stattgefunden habe.

Diese hätten infolgedessen die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) um die Aufnahme der Kaufvertragsverhandlungen gebeten, teilten Bürgermeisterin Angelika Schöttler (SPD) und Baustadtrat Jörn Oltmann (Bündnis 90/Die Grünen) mit.

Wie die Berliner Woche berichtete, muss aufgrund einer Senatsvorlage jeder Bezirk zwei neue Modulare Unterkünfte (MUF) für Flüchtlinge ermöglichen. Der Standort Röblingstraße ist der „Ersatzkandidat“ des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg, nachdem der zuvor vom Senat vorgeschlagene Standort im Diedersdorfer Weg 5-11 in Marienfelde heftige Kritik ausgelöst hatte.

„Das Gelände liegt weit am Stadtrand und ist Teil einer Naturfläche. Integration, Beschulung etc. sind an diesem Standort schwer möglich“, hieß es dazu in einer Stellungnahme des Bezirks. In der Röblingstraße sei dies jedoch anders. „Der Standort ist erschlossen, liegt innenstadtnah und ist mittels ÖPNV gut angebunden“, erklären Schöttler und Oltmann.

Als zweiter Standort für eine MUF ist die General-Pape-Straße 52 vorgesehen. Diesbezüglich hatte sich das Bezirksamt dem Vorschlag des Senats angeschlossen.

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