Da lacht der Schmutzgeier! Adlerschlucht im Zoo ist wieder "state of the art"

Zoo-Direktor Andreas Knieriem mit Schmutzgeier Motte.
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  • Zoo-Direktor Andreas Knieriem mit Schmutzgeier Motte.
  • Foto: Zoo Berlin
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Im Berliner Zoo hat nach dreijähriger Bauzeit die Adlerschlucht wieder eröffnet. Die Anlage wurde in dieser Zeit aufwendig modernisiert und umgebaut.

Neben der Sanierung der historischen Felsen wurden dabei einzelne Volieren zusammengelegt – aus 65 wurden 25 – und so komplett neue Anlagen geschaffen. Das neue Herzstück des gesamten Bereichs bilden zwei begehbare Freiflug-Volieren. Die jeweils 800 Quadratmeter großen Anlagen beheimaten mehrere Geier- und Eulenarten, beispielsweise Palmgeier und Schneeeulen, denen die Besucher in einer natürlich gestalteten Umgebung ungewohnt nahe kommen können.

Mehr Platz und "natürlicher Lebensraum" für die Tiere

Zoo- und Tierpark-Direktor Andreas Knieriem freut sich über die Fertigstellung der Adlerschlucht: durch den Umbau konnten wir nicht nur deutlich mehr Platz für unsere Greifvögel schaffen, wir haben gleichzeitig die Vegetation sowie die Gestaltung der Anlagen an den natürlichen Lebensraum der jeweiligen Bewohner angepasst und die Volieren somit interessanter für Tier und Mensch gemacht."

Von einer Aussichtsplattform ist es nun möglich, in der Luft kreisenden Geiern auf Augenhöhe zu begegnen. Auch die Innenanlagen der Tiere wurden modernisiert und vergrößert, dazu wurde die Infrastruktur des Gebäudes erneuert. Insgesamt leben in der Adlerschlucht 37 Vögel in 15 Arten. Die Kosten für den Umbau belaufen sich auf 3,65 Millionen Euro.

Autor:

Matthias Vogel aus Charlottenburg

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