Manche mögen’s kalt: Auch im Winter lohnt ein Besuch im Zoo

Die Kleinen Pandas mögen es nicht ganz kalt, im Herbst sind sie aber durchaus noch auf ihren heißgeliebten Bäumen unterwegs.
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  • Die Kleinen Pandas mögen es nicht ganz kalt, im Herbst sind sie aber durchaus noch auf ihren heißgeliebten Bäumen unterwegs.
  • Foto: 2017 Zoo Berlin / 2017 Tierpark Berlin
  • hochgeladen von Matthias Vogel

Was machen eigentlich die für unsere Gefilde exotischen Tiere, wenn es draußen kalt und ungemütlich wird? Die Verantwortlichen raten zu einem Besuch ihres Zoos, um die Antwort zu finden. Ein paar Hinweise gibt es allerdings vorab.

Tatsächlich bringe der Winter einige Veränderungen für die Bewohner der Zoologischen Gärten in der Hauptstadt, heißt es in einer Pressemitteilung. Einige würden sich lieber in die kuschelige Wärme zurückziehen, andere kämen erst bei frostigen Temperaturen so richtig in Schwung. Etwa die Rentiere, deren natürlicher Lebensraum in den Polarregionen der Erde liegt. Auch die beiden chinesischen Neu-Berliner im Zoo, die Pandabären Meng Meng und Jiao Qing, bevorzugen aufgrund ihrer Herkunft kühlere Temperaturen und erkunden zu dieser Jahreszeit entsprechend gerne ihren Panda Garden.

Trockene Kälte, auch wenn man es kaum vermutet, liege außerdem den Elefanten. So dürften die asiatischen sowie afrikanischen Dickhäuter auch bei frischen Temperaturen nach draußen – bei Schnee sowie extremen Minusgeraden falle der Winterspaziergang allerdings aus, da sich die Schwergewichte dann zu schnell Erfrierungen an ihren Füßen holen würden, heißt es in der Mitteilung. Viele Zoobewohner – von den kleinen Zwergziegen bis zu den imposanten Bisons – präsentierten sich zur kalten Jahreszeit mit einem dicken Winterfell.

„Warmduscher“ gibt es auch

Ein paar „Warmduscher“ gibt es offenbar auch. Erst vor ein paar Tagen hätten die Gibbons im Tierpark ihr Winterquartier im Affenhaus bezogen. Zeitgleich habe dort auch der am 7. November zur Welt gekommene Nachwuchs der Rotscheitelmangaben Einzug gehalten. Flamingos und Pelikane verbrächten die Wintermonate komplett in ihren warmen Häusern. Mit ihren grazilen Beinen könnten sich die Tiere an scharfkantigem Eis Schnittverletzungen zuziehen. Schnee und Eis könnten auch den langen Beinen der Giraffen gefährlich werden – es besteht akute Rutschgefahr, die Knochenbrüche zur Folge haben könnten. Gegen kurze Ausflüge auf die Außenanlagen sei jedoch auch bei Kälte nichts einzuwenden, frische Luft und Sonnenlicht würden nicht nur Zweibeinern zu jeder Jahreszeit gut tun. Die Ställe aller Zoo- und Tierpark-Bewohner sind zur kalten Jahreszeit beheizt oder wenn nötig mit einer UV-Lampe ausgestattet, steht in der Mitteilung. „Das UV-Licht beeinflusst die Vitamin-D-Produktion bei Tieren“, erklärt Zoo- und Tierparkdirektor Dr. Andreas Knieriem. „Durch diese werden Mangelerscheinungen während der düsteren Jahreszeiten vermieden.“

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