Hertha-Leihspieler Friede sorgt für Furore

Der Berliner holt mit Royal Mouscron sechs Siege aus sechs Spielen. Torwart Nils Körber liegt mit dem VfL Osnabrück auf Aufstiegskurs.

Sidney Friede staunte nicht schlecht: „Crazy“ schrieb der Leihspieler von Hertha BSC, seit Januar an den belgischen Erstligisten Royal Exel Mouscron ausgeliehen, bei Twitter. Auf der Liste der Internetseite Transfermarkt.de waren die großen Namen hinter Mouscron verzeichnet: Ob Juventus Turin, Manchester City, Galatasaray, die Bayern oder Paris St. Germain – alle haben in ihrer Liga eines der letzten sechs Spiele verloren. Im Vergleich der besten zehn Ligen in Europa liegt Royal Mouscron mit sechs Siegen aus sechs Spielen auf Rang zwei, gleichauf mit Benfica Lissabon, das das bessere Torverhältnis aufweist. In einem weiteren Tweet schrieb Friede: „18/18“ und kommentierte die unglaubliche Serie mit dem Symbol für Dank und Stärke.

„Spielpraxis auf hohem Niveau“, hatte Hertha-Manager Michael Preetz dem Mittelfeldspieler gewünscht, als er Mitte Januar bis Saisonende in die belgische Super League wurde. Friede (20) hat ein Problem, das er mit manchen Mitspielern teilt: Er ist zu gut für die Regionalliga, in der Herthas U23 spielt – hat derzeit aber noch nicht das Niveau, um auf regelmäßige Einsatzzeiten bei den Bundesliga-Profis unter Trainer Pal Dardai zu kommen. So kam es zu dem Ausflug nach Mouscron, einer Stadt im Nordost-Zipfel von Belgien, nur zehn Kilometer von der französischen Großstadt Lille entfernt

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