Innenministerium will Vorstoß für Olympia 2036 in Berlin prüfen

Die Olympischen Spiele 1936 gelten als größter Missbrauch der olympischen Idee. Seitdem scheiterte Berlin mehrfach mit weiteren Bewerbungen, vor allem für 2000, krachend. Nun wollen es Sportsenator und Landessportbund erneut versuchen - ausgerechnet 2036.

Das Bundesinnenministerium will den Vorstoß für eine erneute Olympia-Bewerbung der Hauptstadt prüfen. "Wir haben die Äußerung des Berliner Innensenators zu Olympischen Spielen 2036 in Berlin zur Kenntnis genommen. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat wird den Vorschlag im Rahmen der Erarbeitung der in der Koalitionsvereinbarung vorgesehenen Strategie zu Sportgroßveranstaltungen prüfen", teilte das Ministerium am Freitag mit. Die Strategie für Großveranstaltungen im Sport will das Innenministerium "im Laufe des Jahres 2019" vorlegen, wie es hieß.

Berlins Innen- und Sportsenator Andreas Geisel (SPD) hat die Idee ins Spiel gebracht, dass die Hauptstadt sich um die Olympischen Spiele im Jahr 2036 bewerben soll. Olympische Spiele könnten für sportliche Höhepunkte sorgen und zugleich dabei helfen, die Stadtentwicklung vorantreiben, etwa beim Bau neuer U-Bahnlinien und Stadtviertel, sagte Geisel bei einem Frühstück der Industrie- und Handelskammer am Donnerstag in Berlin.

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