Spitzenreiter in Sachen Neubau
Von Januar bis Juni hat der Bezirk Genehmigungen für über 2500 Wohnungen erteilt

Immer wieder geht im Bezirk der Richtkranz über künftigen Wohnbauten - hier die "Johannisgärten" - hoch.
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Ende Juni ging in der Straße am Flugplatz wieder mal ein Richtkranz hoch. Hier errichtet das kommunale Wohnungsunternehmen Howoge 300 bezahlbare Wohnungen. Damit überhaupt gebaut werden kann, ist in den Amtsstuben des Bezirksamts viel Arbeit nötig.

Der Bezirk Treptow-Köpenick war im ersten Halbjahr 2019 berlinweit Spitzenreiter bei den erteilten Baugenehmigungen im Bereich Wohnungsbau. Hier wurde der Neubau von 2526 Wohnungen genehmigt, dass sind 22 Prozent aller in diesem Zeitraum in Berlin erteilten Genehmigungen. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahrs war das eine Zunahme um rund 50 Prozent.

„Das war eine große Kraftanstrengung für unsere Mitarbeiter im Stadtentwicklungsamt, diese Zahl an Baugenehmigungen zu ermöglichen. Dafür gilt den Mitarbeitern der Bau- und Wohnungsaufsicht, der Stadtplanung, der Vermessung und der Unteren Denkmalschutzbehörde unser Dank. Die Auswirkungen der Wohnungsbautätigkeit der letzten Jahre sind im Bezirk bereits spürbar“, so der für Bauen zuständige Stadtrat Rainer Hölmer (SPD).

Gleich an mehreren Stellen im Bezirk drehen sich die Kräne. Aktuell beim Bau der bereits erwähnten Wohnanlage „Johannisgärten“ der Howoge, in diesen Tagen hat die Genossenschaft Berliner Bär für einen Neubau von 85 Wohnungen in Oberschöneweide den Grundstein gelegt. Bereits genehmigt und schon begonnen sind Anlagen an der Kiefholzstraße (64 Wohnungen), an der Fließstraße (160 Wohnungen), sowie zwei Studentenwohnhäuser in Adlershof (298 Wohnungen).

Der Bezirk mit aktuell rund 270 000 Einwohnern hat das auch dringend nötig. „In den nächsten fünf Jahren steigt unsere Einwohnerzahl auf 300 000 Menschen, weitere Zuwächse sind sicher. Da kommunale Wohnungsunternehmen 50 Prozent mietpreisgebundene Wohnungen mit günstigen Einstiegsmieten bauen, werden deren Bauvorhaben von uns mit Priorität behandelt. An mehreren Stellen sorgen kommunale Bauherren, Genossenschaften und private Investoren auch für die nötige Infrastruktur und errichten Kindertagesstätten und Spielplätze“, erklärt Bürgermeister Oliver Igel (SPD). Oft hat er im Monat gleich mehrere Grundsteinlegungen oder Richtfeste für Wohnungsbauten im gut gefüllten Terminkalender.

Immer wieder geht im Bezirk der Richtkranz über künftigen Wohnbauten - hier die "Johannisgärten" - hoch.
Bürgermeister Oliver Igel (links) ist gern gesehener Gast bei Grundsteinlegungen und Richtfesten von Wohnungsunternehmen wie hier Ende Juni in Johannisthal.
Autor:

Ralf Drescher aus Lichtenberg

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