Online-Präsentation zur Einführung des Frauenwahlrechts
Erste deutsche Stadträtin kam aus Köpenick

Anlässlich der Einführung des allgemeinen Frauenwahlrechts in Deutschland präsentiert das Amt für Weiterbildung und Kultur des Bezirks eine Forschungsarbeit zum Thema.

Im Mittelpunkt stehen die Leistungen und Beiträge von Persönlichkeiten aus Treptow und Köpenick im Zeitraum von der Bekanntmachung des Wahlrechts für Frauen im November 1918 bis zu den Kommunalwahlen im Februar 1919. Im September 1919 wurde mit Emilie Ehm in Köpenick die erste Stadträtin in ganz Deutschland gewählt. In der Bezirksversammlung von Köpenick finden sich dagegen acht Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts mit Lilli Fahlberg, Margarete Keil und Dr. Helene Ullmann nur drei Frauen. Dafür lag der Anteil der Frauen in der Gemeindevertretung von Treptow 1919 mit 21 Prozent weit über dem deutschlandweiten Durchschnitt.

Die Ergebnisse der Forschungsarbeit in Form einer PDF-Präsentation können über den Webauftritt der Museen Treptow-Köpenick unter https://bwurl.de/149j heruntergeladen werden. Die Untersuchung wurde von der renommierten Frauenforscherin Claudia von Gélieu durchgeführt und ist mit zahlreichen Quellen, Zeitungsausschnitten und Dokumenten illustriert.

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