Doppelter Bruch am Plötzensee: Uferweg sackte ein

Bis hierhin und nicht weiter. Ein Bauzaun sperrt die Stelle, an der der Uferweg einsackte, großräumig ab.
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Wedding.

Still und starr ruht der Plötzensee. Aus der Ferne hört man nur leise das Rauschen der Autos, die über die Stadtautobahn brettern. Leichter Herbstnebel liegt über dem Wasser. Ab und zu kommen Jogger und Spaziergänger vorbei. Der rund 1700 Meter lange Uferweg ist eine schöne Strecke zum Entspannen, die jetzt jedoch unterbrochen ist.

„Der Uferweg am Plötzensee ist bei Arbeiten an den Bäumen, unter der Last einer fahrbaren Arbeitsbühne, eingebrochen“, teilte die zuständige Stadträtin Sabine Weißler am 26. Oktober mit. Zuvor waren Arbeiter am Ufer für Routineaufgaben im Einsatz. „Die Arbeitsbühne wurde für Baumarbeiten eingesetzt, es sind reguläre Pflegemaßnahmen erforderlich und es müssen weiterhin Sturmschäden beseitigt werden“, erklärte das Bezirksamt auf Nachfrage der Berliner Woche. Einen Personen- oder Sachschaden habe es bei dem Zwischenfall nicht gegeben.

Nur einen Tag später kam es laut Bezirksamt zu einem zweiten Vorfall, als ein weiteres Fahrzeug, das sich zur Reparatur des Weges vor Ort befand, ebenfalls einbrach. Bei der Untersuchung der Unfallstelle kam heraus, dass der Weg auf der gesamten Breite unterspült war und daher „bis auf Weiteres gesperrt“ werden muss.

Mitarbeiter des Straßen- und Grünflächenamtes haben die Stelle gesichert und einen Bauzaun aufgestellt. Die Ursache für die Unterspülung ist nicht bekannt und muss, genau wie der Umfang des Schadens, noch geprüft werden. Erst danach können die Kosten für die Reparatur kalkuliert werden.

„Soweit finanzielle Mittel vorhanden sind, wird die Wiederherstellung des Uferweges beauftragt“, heißt es in einer Mitteilung des Bezirks. Für einen Spaziergang rund um den Plötzensee müssen Anwohner bis dahin wohl einen Umweg in Kauf nehmen. PH

Bis hierhin und nicht weiter. Ein Bauzaun sperrt die Stelle, an der der Uferweg einsackte, großräumig ab.
Ein Spaziergang um den Plötzensee - hier der Blick rüber zum Freibad - dauert in nächster Zeit länger als sonst.
Autor:

Philipp Hartmann aus Tempelhof

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