Polizisten angegriffen
Beamtin muss Waffe ziehen

Bei einer Verkehrskontrolle sind zwei Polizeibeamte massiv angegriffen und verletzt worden.

Nach Polizeiangaben hatten ein Polizist und seine Kollegin am Abend des 27. Mai einen 23-Jährigen kontrolliert, der ihnen an der Ecke Reinickendorfer und Plantagenstraße durch ein riskantes Ausparkmanöver aufgefallen war. Bei der Kontrolle beleidigte der Fahrer die Beamten, bei der anschließenden Identitätsfeststellung griff dann der 21-jährige Bruder den Polizisten an. Beide Männer schlugen mit Fäusten auf den Polizisten ein, bis er zu Boden ging. Auch dann noch ließen die Angreifer nicht von ihm ab. Zeitgleich attackierte die 27-jährige Schwester der beiden Männer, die ebenfalls im Auto saß, die Polizistin mit Faustschlägen ins Gesicht. Erst als die Beamtin die Dienstwaffe zog, ließen die Angreifer von ihrem Kollegen ab.

Die zwischenzeitlich hinzugekommene Mutter der Angreifer sowie die 27-Jährige filmten währenddessen die Auseinandersetzung. Zusätzlich gerufene Polizisten nahmen die  Geschwister schließlich fest. Die Polizistin und der Polizist kamen mit diversen Hämatomen, Prellungen sowie Quetschungen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. 

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zeigt sich entsetzt über diesen Angriff gegen Polizeibeamte. "Wer Polizisten beleidigt, hat bereits jeglichen Respekt vor unseren Gesetzen verloren. Wer Menschen hinterhältig angreift, auf einen am Boden liegenden eintritt und erst von ihm ablässt, wenn man in den Lauf einer geladenen Waffe sieht, ist bereit zu töten und eine Gefahr für unsere Gesellschaft. Dass die Angehörigen statt zu helfen auch noch Aufnahmen machen, setzt dem Ganzen die Krone auf und zeigt über welch tief verankerten Hass wir hier sprechen müssen“, so Landeschef Norbert Cioma.

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