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Hallen wieder nutzbar: Ehemalige Notunterkünfte wurden endlich saniert

Pankow. Vier Pankower Sporthallen können nach erfolgreicher Sanierung wieder von Sportvereinen und Schulen genutzt werden.

Sie ständen nun wieder dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung, erklärt Schul- und Sportstadtrat Torsten Kühne (CDU). Dabei handelt es sich um die Hallen in der Smetanastraße 31, am Bedeweg 1, in der Winsstraße 50 und in der Woelckpromenade 11. Diese vier Hallen gehören zu den sechs Pankower Sporthallen, die seit dem Winter 2015 als Notunterkünfte für geflüchtete Menschen genutzt wurden. Aufgrund dieser zweckentfremdeten Nutzung über einen sehr langen Zeitraum seien Schäden entstanden, die nach dem Leerzug der Hallen erst einmal repariert werden mussten, so der Pankower Stadtrat weiter.

Gemeinsam mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) und dem Pankower Fachbereich Hochbau wurden diese Schäden begutachtet, um detaillierte Leistungs- und Kosteneinschätzungen ermitteln zu können. „Die erforderliche Einigung zwischen BIM und Bezirk über den Umfang der Sanierungsmaßnahmen war enorm zeitintensiv, aber letztlich zielführend“, so Kühne. Erst danach erhielt Pankow die dafür erforderlichen finanziellen Mittel und konnte die notwendigen Sanierungsmaßnahmen einleiten. Der finanzielle Aufwand für die Sanierung der vier Sporthallen betrug etwa 1,21 Millionen Euro.

Dank an die Vereine

„Das Bezirksamt Pankow hat mit den temporär zu Notunterkünften umfunktionierten Sporthallen einen wichtigen gesellschaftspolitischen Beitrag bei der Unterbringung geflüchteter Menschen geleistet und freut sich nunmehr darüber, die Sporthallen wieder ihrem ursprünglichen Zweck zuführen zu können“, so Torsten Kühne. „Ich bedanke mich nicht nur bei den besonders betroffenen Vereinen, sondern auch bei den Vereinen, die solidarisch Hallenzeiten abgegeben hatten, sodass die betroffenen Vereine eine Vielzahl ihrer Angebote aufrechterhalten konnten. Ich wünsche den Schulen und den Vereinen einen guten Neustart und bedanke mich auch für das entgegengebrachte Verständnis“, betont der Pankower Stadtrat. BW

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