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„Berliner helfen“ startet Weihnachtsaktion „Schöne Bescherung“ für Kinder und Jugendliche

Mit roter Nase und Ukulele besuchen die Clowns kleine Patienten der Kinderkardiologie im Deutschen Herzzentrum.
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  • Mit roter Nase und Ukulele besuchen die Clowns kleine Patienten der Kinderkardiologie im Deutschen Herzzentrum.
  • Foto: Luca Abbiento
  • hochgeladen von Petra Götze

Kinder und Jugendliche mussten besonders viele Einschränkungen in der Pandemie hinnehmen. Schulen und Freizeiteinrichtungen waren lange Zeit geschlossen, soziale Kontakte kaum möglich. Damit besonders Kinder in finanziell schwachen Familien wieder Anschluss an den versäumten Lernstoff finden, alte und neue Freunde treffen und sich gemeinsam auf Weihnachten freuen können, startet der Verein der Berliner Morgenpost „Berliner helfen“ zum 19. Mal die Weihnachtsaktion „Schöne Bescherung“.

Gemeinsam mit den Lesern der Berliner Morgenpost, der Berliner Woche und des Spandauer Volksblatts möchte „Berliner helfen“ Vereine und Projekte unterstützen, die sich in privater Initiative und mit viel Engagement um Kinder und Jugendliche in Berlin kümmern. Wegen der Pandemie leiden sie alle unter dem Rückgang von Spenden und Einnahmen, da viele Veranstaltungen nicht oder nur in kleinem Rahmen stattfinden konnten.

In der Gelben Villa in Kreuzberg, einem Kinder- und Kulturzentrum mit kostenlosen Workshops für unterschiedliche Altersgruppen, hat man während des Lockdowns viele Angebote digitalisiert. „Als wir dann wieder öffnen durften, haben wir den Garten stärker genutzt und wollen ihn in die naturwissenschaftlichen Kurse einbeziehen“, sagt Andreas Koepcke von der Gelben Villa. Die Außenanlage wird umgebaut und renaturiert, sodass auch Insekten, Igel und Vögel Platz finden. Noch im Oktober wurden 1300 Blumenzwiebeln in die Erde gebracht. Aber es bleibt noch viel zu tun und für weitere Pflanzungen und die Umgestaltung werden Spenden gebraucht.

Angst und Druck lindern

Für kleine Patienten im Krankenhaus waren die Besuchsverbote besonders schwer. Seit dem Sommer dürfen die Clowns vom Verein „Rote Nasen“ wieder auf Visite gehen. In der Kinderklinik für angeborene Herzfehler am Deutschen Herzzentrum sind speziell ausgebildete Clowns bei der Vorbereitung zur Operation dabei – vom Anziehen des OP-Hemdchens bis zur Verabreichung des Beruhigungsmittels. „Es tut den Kindern und ihren Eltern sichtlich gut, wenn die Clowns die Angst und den Druck lindern können. Das erleichtert auch Ärzten wie Pflegenden die Arbeit.“, meint Klinikdirektor Professor Felix Berger. Die Clownsvisiten werden mit Spenden finanziert.

Auf eine „Schöne Bescherung“ hofft auch der Verein „Trauerzeit“ in Buch, der im September Richtfest für ein neues Waisenhaus gefeiert hat. Eine Einrichtung, die es so bisher in Berlin nicht gibt. Für die Ausstattung des Hauses, das 14 elternlosen Kindern familienähnliche Geborgenheit geben soll, werden weitere Spenden gebraucht.

Die Pandemie und besonders die Zeit im Lockdown haben gezeigt, wie sehr der schulische Erfolg eines Kindes von der finanziellen Situation der Eltern abhängt. Fehlende Computer oder Tablets führten dazu, dass Kinder dem Unterricht nicht folgen konnten und abgehängt wurden. Das Schutzengel-Haus in Steglitz bietet schon seit 2014 kostenlose Nachhilfe für Schüler aus sozial benachteiligten Familien an. Nun soll ein weiteres Angebot in Pankow geschaffen werden. Auch dafür werden Spenden gebraucht.

Das sind nur einige Beispiele von Initiativen, die keine staatliche Förderung erhalten und die der Verein „Berliner helfen“ mit der Weihnachtsaktion „Schöne Bescherung“ unterstützen will.

Machen Sie mit!

Spenden Sie an: Berliner helfen e. V., Stichwort: „Weihnachten“, IBAN: DE69 1002 0500 0003 3071 00, BIC: BFSWDE33BER. „Berliner helfen“ ist ein als gemeinnützig anerkannter Verein. Für eine Spendenbescheinigung geben Sie bitte Ihren Namen und die Anschrift bei der Überweisung an.

Weitere Informationen gibt es unter Tel. 88 72 77 844 oder über den E-Mail-Kontakt kontakt@berliner-helfen.de.

Mit roter Nase und Ukulele besuchen die Clowns kleine Patienten der Kinderkardiologie im Deutschen Herzzentrum.
Autor:

Petra Götze aus Mitte

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