Noch gibt es keine Terminplanung für die Neugestaltung der Berliner Allee

Die Senatsverkehrsverwaltung plant, die Berliner Allee zwischen Pistorius- und Rennbahnstraße komplett zu erneuern.

Noch unklar ist allerdings, wann genau dieses Vorhaben umgesetzt wird. Diese Maßnahme sei zwar Bestandteil der Investitionsplanung für den Zeitraum 2018 bis 2022, teilt Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner (B’90/Grüne) mit, aber derzeit stehen im Pankower Nordosten aufgrund geplanter Wohnungsbauvorhaben und der Strukturentwicklung in diesem Bereich eine Vielzahl von Untersuchungen zu Verkehrslösungen an. Diese übersteigen die im Moment zur Verfügung stehenden Bearbeitungskapazitäten. Deshalb habe das Vorhaben Berliner Allee „derzeit nicht die oberste Priorität“.

Trotzdem bestätigt Kirchner, dass sich die Ausschreibung einer Verkehrs- und Machbarkeitsuntersuchung für diesen Bereich der Berliner Allee in Vorbereitung befindet. Liegen deren Ergebnisse vor, werde ein Abwägungsprozess mit Öffentlichkeitsbeteiligung stattfinden. Ziel sei es, eine Vorzugsvariante für die Umgestaltung des Straßenraumes zu finden, um vorhandene Defizite weitestgehend abzubauen.

Wie künftig der Radverkehr in diesem Straßenabschnitt geführt wird, ob es bessere Übergänge zu den Straßenbahnhaltestellen geben wird oder wie in diesem Bereich der ruhende Verkehr angeordnet wird, dazu lasse sich noch nichts Konkretes sagen, sagt der Verkehrsstaatssekretär. Dazu soll die Machbarkeitsuntersuchung Vorschläge liefern. „Die Neugestaltung des Straßenraumes hat zum Ziel, die Belange aller Verkehrsteilnehmer zu berücksichtigen“, betont Jens-Holger Kirchner. „Die Querschnittsaufteilung mit Flächenzuteilung für die verschiedenen Verkehrsarten wird unter Zugrundelegung der Flächenverfügbarkeit und Berücksichtigung aller Nutzungsansprüche sorgfältig abgewogen.“

Was den öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) in diesem Bereich der Berliner Allee betrifft, wird sich indes wohl nicht viel ändern. Die Straßenbahnanlage auf der Berliner Allee sei erst Anfang des Jahrtausends instand gesetzt worden, so Kirchner. Grundsätzliche Änderungen seien für eine sichere und zuverlässige Abwicklung des Straßenbahnbetriebes derzeit nicht erforderlich. Die Platzkapazitäten der Straßenbahnen sind in den vergangenen Jahren durch Taktverdichtungen und den Einsatz von Fahrzeugen mit größerer Kapazität erhöht worden.

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