Top in Naturwissenschaft und Musik: Gutes Lernklima an der Carlo-Schmid-Schule

Schulleiterin Bärbel Pobloth (Mitte) und Bildungsstadtrat Gerhard Hanke (3. von rechts) mit den Sponsoren, die den Kauf des Defibrillators ermöglichten.
  • Schulleiterin Bärbel Pobloth (Mitte) und Bildungsstadtrat Gerhard Hanke (3. von rechts) mit den Sponsoren, die den Kauf des Defibrillators ermöglichten.
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Wo: Carlo-Schmid-Oberschule, Lutoner Str. 15, 13581 Berlin auf Karte anzeigen

Wilhelmstadt. Die Schulinspektion durch die Senatsverwaltung für Bildung bescheinigt der Carlo-Schmid-Oberschule eine hervorragende Arbeit.

Gleich zweimal kann sich Schulleiterin Bärbel Pobloth über Qualitätsbescheinigungen freuen. Neben dem Bericht der Schulinspektion sind es die Anmeldungszahlen: 137 Schüler werden in diesem Jahr neu in die Schule an der Lutoner Straße 15/19 kommen, womit wieder sechs neue Klassen starten.

Das Interesse von Eltern und Schülern deckt sich dabei mit den Beobachtungen der Schulinspektoren an der Integrierten Sekundarschule mit knapp 1000 Schülern. Auf 53 Seiten fasst ihr Bericht vor allem die Qualitäten der Schule zusammen: Eine konsequente Profilierung in den Bereichen Naturwissenschaft und Musik sowie ein Klima, in dem lernen gefördert wird. Die Sprachwerkstatt ist berlinweit Vorbild, die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern intensiv. Zuletzt ermöglichten Sponsoren die Installation eines Defibrillators im Foyer der Schule.

Was in der Statistik des Berichts oft mit der Bestnote A beschrieben wird, hat für die Schüler ganz praktische Vorteile: Zwischen 40 und 45 Prozent der Mittelstufenabsolventen erhalten eine Empfehlung für die Oberstufe und damit für das Abitur. Hinter diesen Zahlen steht laut Inspektoren eine „durchdachte Schulprogrammarbeit“, die sich im Alltag durch einen ständigen Austausch aller Mitarbeiter zeigt.

Nur in einem Bereich sehen die Inspektoren noch Entwicklungsbedarf: Im individualisierten Lernen. Dabei sind die Wahrnehmungen der Inspektoren eingeschränkt: Sie haben vor Ort 76 Mal den Unterricht beobachtet, aber nur jeweils in 20-Minuten-Sequenzen. Damit zeigt sich ein systematisches Problem der Inspektionen: Hätten sie jeweils die kompletten 45 Minuten einer Unterrichtsstunde wahrgenommen, könnte sich auch hier ein anders Bild zeigen. CS

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