Streit eskalierte – Mann durch Schreckschusswaffe lebensgefährlich verletzt

Wilmersdorf. Durch einen Schuss schwer verletzt wurde ein Mann am 3. Juni. Nach bisherigen Erkenntnissen kam es kurz vor 12 Uhr zu verbalen Streitigkeiten zweier Mieter eines Hauses an der Sächsischen Straße.

Nach Zeugenaussagen mischte sich in diesen Streit ein weiterer, bislang unbeteiligter 58-jähriger Bewohner des Hauses ein und soll einem der beiden Streitenden, einem 60-Jährigen, mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Anschließend soll er ihm mit einer Schreckschusswaffe gegen den Hals geschossen haben, wobei bislang noch zu ermitteln ist, ob dies absichtlich oder versehentlich erfolgte. Der Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt und durch alarmierte Rettungskräfte in ein Krankenhaus gebracht, wo er operiert wurde. Ebenfalls alarmierte Einsatzkräfte nahmen den 58-Jährigen vorläufig fest und überstellten ihn dem zuständigen Fachkommissariat. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der bislang nicht vorbestrafte Tatverdächtige in den Mittagsstunden wieder auf freien Fuß gesetzt, da Haftgründe nicht vorlagen. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 3 führt die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung.

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