Sportplätze an der Göschenstraße wieder topp
Neubau noch nicht absehbar

Noch ist keine Entscheidung darüber gefallen, wann es zu einem Neubau / Abriss des Kabinentraktes auf dem Sportplatz an der Göschenstraße kommen könnte.
  • Noch ist keine Entscheidung darüber gefallen, wann es zu einem Neubau / Abriss des Kabinentraktes auf dem Sportplatz an der Göschenstraße kommen könnte.
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Nachdem einer von zwei Kunstrasenplätzen auf dem Sportplatz an der Göschenstraße für 800.000 Euro komplett saniert und wieder für den Spielbetrieb freigegeben wurde, ist auch der Rasenplatz, nachdem dort im letzten Jahr Wildschweine gewütet hatten, endlich wieder in einem bespielbaren Zustand. Nur in Sachen Kabinentrakt ist noch nicht klar, wie und wann es weitergehen soll.

Ursprünglich sollten mit Geldern aus dem Sportstättensanierungsprogramm die Kabinen, Sanitäranlagen und die Betriebstechnik des Sportfunktionsgebäudes komplett erneuert werden. Diese Sanierung war zurückgestellt worden, da sich im Rahmen der Vorplanung herausgestellt hatte, dass eine Sanierung unwirtschaftlich sein würde. Seit Ende 2018 wird nun die Errichtung eines Neubaus erwogen. „Wir haben bis dato noch nichts weiter gehört – außer, dass es vielleicht 2020 losgehen könnte. Aber das Wo und das Wie sind noch völlig unbekannt“, erklärt Holger Seidel, Vorsitzender des Wittenauer SC Concordia, der die Sportanlage mit seinen Herren, Frauen- und Jugendfußballteams zu großen Teilen nutzt. „Derzeit ist nicht absehbar, wann das neue Sportfunktionsgebäude in der Göschenstraße gebaut wird“, sagt die Leiterin des Sportamtes, Kerstin Gaebel. „Im nächsten Jahr sicherlich noch nicht.“ Tatsächlich habe man die Maßnahme zwar angemeldet, eine Bewilligung der erforderlichen Gelder liege aber noch nicht vor.

"Die Existenz des Vereins
wäre bedroht gewesen"

Beim Wittenauer SC kann man mit der derzeitigen Situation ganz gut leben. „Wichtig war uns, dass das alte Gebäude nicht saniert oder gar abgerissen wird, bevor etwas Neues gebaut worden ist. Das hätte die Existenz unseres Klubs massiv gefährdet. Wenn es also erst den Neubau gibt und dann den Abriss, ist alles gut“, erklärt Seidel. „Es wäre außerdem nicht vermittelbar, wenn man die Anlage jetzt sperren würde, um sich um das Funktionsgebäude zu kümmern, wo die Plätze jetzt komplett saniert und sie alle – inklusive Rasenplatz – auch wieder vernünftig bespielbar sind.“

Apropos Rasenplatz: Das Problem mit dem Wildschwein, das den Rasen Ende 2018 mächtig umgepflügt hatte, konnte schnell erledigt werden: Es wurde geschossen. „Nur dann hat es tatsächlich viele, viele Wochen – bis weit in die Rückrunde – gedauert, bis der Platz wieder in einem vernünftigen Zustand war“, erinnert sich Seidel. „Unsere Jungs wollten darauf nicht spielen, weil der Ball dort überhaupt nicht rund gelaufen ist. Da sind sie dann doch lieber auf den Kunstrasen ausgewichen.“

Erfolgreiche Saison vieler Teams

Im Übrigen – um noch mal sportlich zu werden – blicken die Wittenauer auf eine überaus erfolgreiche Saison zurück: Nachdem die 1. Herren in der Landesliga lange Zeit von einem Aufstieg in die Berlin-Liga träumen durften, belegte die Truppe am Ende einen guten 5. Platz. „Fortuna Biesdorf ist tatsächlich in die Berlin-Liga aufgestiegen. Und nach meinem Dafürhalten waren sie nicht einen Deut besser als unser Team“, blickt Seidel zurück, weiß aber auch, dass ein Aufstieg mit den überschaubaren finanziellen Mitteln zu einem bösen Erwachen in Berlins höchster Spielkasse hätte führen können. Der Vorsitzende freut sich aber auch über das Abschneiden der 2. Herren, die nach dem Aufstieg in die Kreisliga A und großen personellen Problemen am Ende Neunter wurden. Und auch die Frauen blicken auf eine gelungene Spielzeit zurück: Sowohl die 11er-Frauen als auch die 7er-Frauen wurden Meister in der Bezirksliga und steigen in die Landesliga auf. Und die B-Juniorinnen sind von der Landes- in die Verbandsliga aufgestiegen.

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