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Sonntag: Heimauftakt der "kleinen Hertha"

Die Zehlendorfer schwitzen für den Erfolg. Sonntag steht das erste Heimspiel bevor.  Foto: Kerstin Kellner
Die Zehlendorfer schwitzen für den Erfolg. Sonntag steht das erste Heimspiel bevor. Foto: Kerstin Kellner

Nach ihrem erfolgreichen Saisonstart vor acht Tagen (2:1 beim SC Staaken) empfängt die „kleine Hertha“ am kommenden Sonntag den SV Altlüdersdorf zum ersten Heimspiel im Ernst-Reuter-Stadion (14:00 Uhr).

Erstmalig waren die Zehlendorfer seit ihrem Oberliga-Aufstieg vor drei Jahren mit einem Erfolgserlebnis gestartet, entsprechend groß war die Freude nach dem Schlusspfiff. Obwohl in den letzten beiden Spielzeiten achtbare Platzierungen heraussprangen (2015/16 3. Platz, 2016/17 4. Platz), war ihnen ein Sieg zum Auftakt noch nie gelungen. So haben sie es am Wochenende selbst in der Hand (besser: in den Füßen), den Start zu veredeln. Doch Vorsicht ist geboten: Im letzten Jahr blieben sie zwar gegen den kommenden Kontrahenten ungeschlagen, gleichzeitig aber auch ohne Sieg (3:3 zuhause, 2:2 auswärts).

Hilfreich wäre für das Team, würde es einmal lautstarke Unterstützung von den Rängen erhalten. Dabei haben Sie in Zehlendorf vieles, was den Fußballfan abseits des inzwischen aberwitzige Dimensionen annehmenden Fußball-Kommerzes ansprechen müsste: Sie haben eine junge Mannschaft (Durchschnittsalter des Kaders: 21,4 Jahre), die zum großen Teil aus Zehlendorfer Eigengewächsen besteht und attraktiven Offensivfußball bietet. Sie haben ein Umfeld, in dem es noch tatsächlich um „Fußball pur“ geht und in dem man sich als Zuschauer noch wohl fühlt – und sie haben in diesem Jahr erstmalig eine Dauerkarte für die 16 Heimspiele der NOFV-Oberliga Nord angeboten (Normalpreis: 100,00 €, Ermäßigung: 60,00 €).

Ein Luxusproblem scheint Trainer Alexander Arsovic am Sonntag bevorzustehen, kehren doch einige Urlauber bzw. Verletzte in den Kader zurück. Ob die alte Regel „Never change a winning team“ gilt, kann man am Sonntag am Siebenendenweg verfolgen – natürlich auch, ob sich die Zehlendorfer mit einer optimalen Punktausbeute in den oberen Tabellenregionen festsetzen können.

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