"Voll im Leben": Infoveranstaltung zum Alltag mit und ohne Behinderung

Wann? 18.06.2016 10:00 Uhr bis 18.06.2016 18:00 Uhr

Wo? Märkisches Zentrum , Wilhelmsruher Damm 138, 13439 Berlin DE
Stadtrat Uwe Brockhausen gratulierte am 13. April Regina Vollbrecht zur Wahl als Behindertenbeauftragte. (Foto: Bezirksamt Reinickendorf)
Berlin: Märkisches Zentrum |

Märkisches Viertel. Der 25. Tag für Menschen mit und ohne Behinderung findet am 18. Juni von 10 bis 18 Uhr 2016 im Märkischen Zentrum, Wilhelmsruher Damm 138 – 140, statt.

Bei der unter dem Motto „Voll im Leben“ stehenden Veranstaltung geben 49 Verbände, Selbsthilfegruppen und Hilfsmittelhersteller Einblick in ihre Arbeit. Neben der Vorstellung von Elektrorollstühlen, einem behindertengerecht ausgestatteten PKW und einer Treppensteighilfe werden kostenlose Blutzucker-, Lungenfunktions- und Hörtests angeboten. Für die kleinen Besucher wird ein Kinderschminken veranstaltet.

Besucher haben die Möglichkeit mit einer Rauschbrille zu erfahren, was es bedeutet mit Orientierungseinschränkungen zu leben. Ein BVG-Bus steht vor Ort zur Verfügung, damit mobilitätseingeschränkte Menschen das ein- und aussteigen unter Anleitung und Begleitung üben können. Hinsichtlich der Orientierung im Bus können Nutzer von Hilfsmitteln praktische Erfahrungen sammeln. Auch das Jobcenter und das Mobile Bürgeramt Reinickendorf bieten ihren Service an.

Die Veranstaltung wird von einem achtstündigen Bühnenprogramm mit Showtanzgruppen und vielen Künstlern umrahmt. Mit dabei sind unter anderem „Wheels in Motion“ mit ihrem Rollstuhltanz, die Square-Dance-Gruppe „Hippo Hubbubs“ und der Shanty-Chor Reinickendorf. Die Musikschule Reinickendorf unterhält mit den Musikern von „The Hornetz“ und auch die Internationalen Drehorgelfreunde sind wieder mit dabei.

Beauftragte für Menschen mit Behinderung stellt sich vor

Der amtierende Sozialstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) stellt zudem die Beauftragte für Menschen mit Behinderung, Regina Vollbrecht, vor. Sie war am 13. April von der Bezirksverordnetenversammlung gewählt worden. Sie ist damit die neue Ansprechpartnerin für Vereine, Initiativen und Organisationen, die sich mit den Anliegen und der Teilhabe behinderter Menschen befassen. Ebenso berät sie in ihrer Funktion Einzelpersonen und überwacht die Berücksichtigung der Belange behinderter Menschen bei der Planung und Realisierung aller Projekte des Bezirksamtes.

Die diplomierte Sozialarbeiterin ist seit ihrer Geburt blind, weshalb sie in besonderem Maße die Situation behinderter Menschen versteht und für deren vollständige Teilhabe am öffentlichen Leben eintritt. Einer ihrer ersten öffentlichen Termine ist der 25. „Tag für Menschen mit und ohne Behinderung“. CS
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