Schonfrist für die Spreefähre: Senatsverwaltung verlängert Vertrag bis Ende 2018

Bis 2018 fährt "Fähr Bär 1" auf jeden Fall weiter zwischen Baumschulenweg und Oberschöneweide. (Foto: Ralf Drescher)
Berlin: Fähre F 11 |

Baumschulenweg. Die Spreefähre F 11 bekommt vom Senat noch eine Schonfrist. Zumindest die Einstellung des Fährbetriebs zum Jahresende – die Berliner Woche berichtete – ist vom Tisch.

„Der Fährbetrieb wird für ein Jahr verlängert. Nach Eröffnung der nahen Spreebrücke werten wir aus, wie stark die Fährverbindung noch genutzt wird. Dann wird über den weiteren Betrieb der Verbindung entschieden“, teilte Dorothee Winden, Sprecherin der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, auf Nachfrage mit.

Besonders Abgeordnetenhausmitglied Lars Düsterhöft (SPD), der seinen Wahlkreis im Verkehrsgebiet der Fähre hat, hatte sich für den Weiterbetrieb eingesetzt.

Die Fähre F 11 wird von der Weißen Flotte Stralsund im Auftrag der BVG betrieben. Seit 2014 verkehrt auf der Linie zwischen der Baumschulenstraße und dem Wilhelmstrand in Oberschöneweide ein modernes, umweltfreundliches Solarschiff. Nach der zum Jahresende geplanten Fertigstellung der nahen Minna-Todtenhagen-Brücke sollte der Fährbetrieb ersatzlos eingestellt und die ÖPNV-Verbindung zwischen beiden Ufern durch eine Buslinie übernommen werden. Bisher wurde F 11 vor allem an den Wochenenden stärker genutzt. Sonntags fuhren im Durchschnitt rund 650 Fahrgäste mit dem Solarschiff, davon 75 Prozent mit Fahrrad. RD
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