Bürgermeister rechnet mit Zuzug Jüngerer

Zufrieden zeigten sich Ludwig Max Stoffel, Giovanna Stefanel-Stoffel und Bürgermeister Norbert Kopp und hämmerte die Nägel in den Baumstumpf. (Foto: M. Schmidt)

Dahlem. Der Neubau auf der ehemaligen Truman Plaza hat am vergangenen Donnerstag Richtfest gefeiert. In Anwesenheit von Bürgermeister Kopp und anderer Bezirkspolitiker nahmen Repräsentanten der Stofanel-Investment AG gleich darauf den ersten Spatenstich für die angrenzende Wohnbebauung vor.

Firmengründer Ludwig Maximilian Stoffel und Giovanna Stefanel-Stoffel schlugen mit Bürgermeister Norbert Kopp zum Abschluss der Rohbauarbeiten des Neubaus zwischen Clay-, Argentinischer Allee und Marshall-Straße symbolisch Zimmermanns-Nägel in einen Baumstamm. Kopp nannte die neue Bebauung "besser als ursprünglich geplant." Der neue Komplex werde zu einem Zentrum der Nahversorgung und weiterer Nutzungen in Dahlem. Mit der jetzigen Bebauung werde die Umwidmung der früheren Alliierten-Flächen weitgehend abgeschlossen. Mit den 150 Wohnungseinheiten erwartet Kopp mehr jüngere Einwohner im "schönen Zehlendorf". Nach Angaben des Bauherren Max Stoffel sind 85 Prozent der Baufläche bereits vermietet. Auf der Truman Plaza werde "Einzigartiges" geschaffen. Neben Supermärkten und Arzt- und Krankengymnastikpraxen werde es Kindertagesstätten und Fitness-Studios geben.

Besonders stolz ist Stoffel auf die kurze Bauzeit ohne Arbeitsunfall und zwei Auszeichnungen. So hat Dahlem Urban Village auf der gerade beendeten Expo Real in München das Silber-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erhalten sowie den European Property Award 2012 in der Kategorie Gemischte Nutzung am 24. September in London.

Kopp und das Ehepaar Stoffel nahmen sodann den ersten Spatenstich für die neue Anlage an der Marshall-Straße vor. Dort soll ein großer See entstehen sowie ein Waldgrundstück erhalten bleiben. Zu den weiteren Nutzungen im "Urban Village" zählen Wellnesseinrichtungen, Cafés, Restaurants und Einzelhandelsgeschäfte. Die ersten Mieter wie Edeka-Reichelt, Denn’s Biomarkt, die Wiener Conditorei, zahlreiche Ärzte und oder der Fitnessbetreiber JOPP sollen im kommenden Jahr ihre Räume beziehen.


Martinus Schmidt / mst
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