Haveleckpark wird bis zum Herbst neu gestaltet

Stadtrat Carsten-Michael Röding, Gartenbauer Volker Jacob, Martina Behrens vom Tiefbauamt und Wolf Schulgen von der Senatsverwaltung schaufeln an. (Foto: Kiefert)

Haselhorst. In der Wasserstadt wird jetzt der Haveleckpark neu gestaltet. Wege, Ruheplätze, Spielflächen und viel Grün sind dort geplant. Im Herbst schon soll alles fertig sein.

Die öffentliche Grünanlage liegt zwischen Glindowseestraße und Plauer-See-Straße in der Spandauer Wasserstadt. In dem Wohngebiet rund um den Haveleckpark sind seit Beginn der Planungen im Jahr 2002 rund 500 Reihen- und Doppelhäuser für Familien entstanden. Zum Teil eng bebaut, sind viele Vorgärten jedoch eher klein geraten. Der Park sollte darum Erholung und Spielflächen für Kinder bieten. Allerdings hatte die Wasserstadt GmbH den Park zunächst nur provisorisch angelegt. Auf der 13 000 Quadratmeter großen Grünfläche werden nun neue Wege angelegt, Sträucher gepflanzt und Bänke aufgestellt. Außerdem entstehen drei neue Spielflächen für Kinder und Jugendliche. Die zwei bereits stehenden Fußballtore im Sand werden auf eine Kunststofffläche versetzt. "Das hatten sich die Kinder gewünscht, weil sich auf dem Sand so schlecht spielen lässt", erklärte Martina Behrens vom Spandauer Tiefbau- und Landschaftsplanungsamt. Hinzu komme auch eine Spielkombination, ein Trampolin, ein Basketballkorb und ein Seilklettergerät. Den Park plant und gestaltet die Landschaftsgartenbaufirma "Garten und Rosen" aus Reinickendorf. Damit sich die Anwohner mit ihrem neuen Park auch identifizieren, wurden sie beteiligt.

"Nach einer Bauzeit von vier Monaten werden wir die Parkanlage dann im Herbst der Öffentlichkeit übergeben", kündigte Baustadtrat Carsten-Michael Röding (CDU) an. Die Mittel für den Park kommen von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. "Die Fertigstellung des Haveleckparks schließt die städtebauliche Entwicklung hier nun ab", sagte Wolf Schulgen von der Senatsverwaltung.

Insgesamt flossen in die Erschließung und Bebauung der Wohnsiedlung rund um den Haveleckpark 970 000 Euro.

Die Wasserstadt Berlin-Oberhavel war im Juli 1992 als städtebauliches Entwicklungsgebiet vom Berliner Senat festgelegt worden. Aus den brachliegenden Industriegebieten ist heute ein moderner Stadtteil mit Kitas und Einkaufszentren, neuen Straßen, Brücken, Uferwegen und Parkanlagen entstanden.


Ulrike Kiefert / uk
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