Senat finanziert interkulturelles Projekt des Gemeinwesenvereins

Haselhorst. Der interkulturelle Frauentreffpunkt des Gemeinwesenvereins Haselhorst ist gerettet. Der Senat finanziert jetzt das Projekt bis 2016.

Die gute Nachricht kam zur Weihnachtszeit gerade recht. Die Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen hat das interkulturelle Frauenprojekt des Gemeinwesenvereins kurzfristig in seine Förderperiode 2014 bis 2016 aufgenommen. Der Frauentreffpunkt ist damit finanziell gesichert und kann weiterarbeiten. "Darüber sind wir sehr erfreut", sagt Geschäftsführerin Elke Schönrock-Astilla.

Das im Kiez einzigartige Projekt stand vor dem Aus, weil zum Jahresende die EU-Fördermittel auslaufen. Der Gemeinwesenverein hatte sich monatelang um alternative Finanzierungsmöglichkeiten bemüht - jedoch erfolglos. Die betroffenen Frauen um Projektleiterin Ülkü Özdemir, deren Stelle nun zumindest bis 2016 gesichert ist, hatten Unterschriften gesammelt und Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) überreicht. Sie hofften auf eine Weiterfinanzierung über das Bezirksamt.

Der interkulturelle Frauentreffpunkt ist Anlaufstelle für Frauen meist mit türkischem Migrationshintergrund. Bei Ülkü Özdemir können sie Deutsch lernen und Rat bei familiären oder sozialen Problemen suchen. Mehr als 70 Frauen nutzen dieses Angebot regelmäßig.


Ulrike Kiefert / uk
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