Vereinsheim des VfB Hermsdorf soll im Mai fertiggestellt sein

Hermsdorf. Mit einem symbolischen Spatenstich und ersten Schachtarbeiten hat der VfB Hermsdorf am Montag, 3. September, mit dem Neubau seines Vereinsheims auf der Sportanlage an der Seebadstraße begonnen.

Dem Bauvorhaben in der von den Mitgliedern beschlossenen Form wurde nun auch auf Senatsebene zugestimmt und die beantragten Gelder bewilligt. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf 532 000 Euro, die Zuwendungshöhe beträgt 319 200 Euro. Die Eigenleistung des VfB beträgt 212 800 Euro, wobei sich diese Summe in 184 800 Euro Eigenbarmittel und 28 000 Euro Eigenbarleistungen aufteilt.Entsprechende Witterungsbedingungen vorausgesetzt, sollen der Rohbau, das Dach und die Fenster noch bis Weihnachten fertiggestellt werden, um im weiteren Verlauf des Winters mit dem Innenausbau beginnen zu können. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Mai 2013, spätestens für den Juli, geplant.

Was von vielen für kaum realisierbar gehalten worden sei, habe man nun gemeinsam dennoch geschafft, freute sich VfB-Präsident Jürgen Simon. Ziel des Bauvorhabens ist es, Räume für die Vorstände aller 14 Abteilungen zu schaffen. Zurzeit agieren diese noch im gesamten Bezirk verstreut. Momentan sind lediglich die Fußballer und Tennisspieler in der Seebadstraße beheimatet. Darüber hinaus soll der vorhandene Gastraum vergrößert und eine in das Gebäude integrierte 150 Quadratmeter große Mehrzweckhalle gebaut werden.

Die dem Senat nachzuweisenden Eigenleistungen des Vereins konnten bis dato zu großen Teilen erbracht werden: Es fehlen lediglich 10 000 Euro an Arbeitseigenleistungen, die aber erst im oder am Bau erbracht werden können. Dazu solle zum entsprechenden Zeitpunkt an die Mitglieder appelliert werden, um anrechenbare handwerkliche oder gärtnerische Leistungen zu erbringen, erklärte Simon.

Zur Sicherung des Rückzahlungsanspruchs benötigt der VfB von seinen Mitgliedern weiterhin selbstschuldnerische Teilbürgschaften, die die Summe von 212 800 Euro abdecken. Zurzeit liegen schriftliche Absichtserklärungen für eine Summe von rund 150 000 Euro vor.


Michael Nittel / min
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