Sophia Frenzel wurde mit U-18 Junioren Faustball-Weltmeister

Zurück in der Heimat erhielt Sophia Frenzel die Ehrennadel der SG Stern Kaulsdorf von Abteilungsleiter Thomas Greßner an die Goldmedaille geheftet. (Foto: hari)

Kaulsdorf. Die SG Stern Kaulsdorf hat eine Weltmeisterin. Sophia Frenzel gewann mit der U18 den Titel bei den Junioren-Weltmeisterschaften in Brasilien.

Nach der Rückkehr aus Brasilien geriet das erste Training der Faustballerinnen der SG Stern Kaulsdorf zu einer Weltmeisterschaftsfeier. Die Abteilung Faustball stieß mit Sekt auf Sophia Frenzel an. Abteilungsleiter Thomas Greßner überreichte der Juniorenweltmeisterin die Ehrennadel des Vereins. "Wir sind alle sehr stolz auf Sophia", sagte er.

Die Abteilung Faustball der SG Stern Kaulsdorf ist mit 55 Mitgliedern im Vergleich zu anderen Spielgemeinschaften relativ klein. Sie gehört aber zu den erfolgreichsten in Berlin. Sowohl die Damen als auch die Herren spielen in der Faustball-Bundesliga. Mit Aniko Müller ist die Abteilung bereits in der Damen-Nationalmannschaft vertreten.

Sophia Frenzel kam schon als Kind mit Vater Heiko zum Trainingsplatz der SG Stern in der Lassaner Straße. Heiko Frenzel spielte selbst Jahrzehnte lang Faustball und rückte zum Höhepunkt seiner Karriere in die DDR-Nationalmannschaft auf.

Heiko und Heike Frenzel, die Eltern, reisten mit zur Faustball-Weltmeisterschaft. Sie wurde vom 17. bis 20. April in Pomerode ausgetragen. Die Kleinstadt im Süden Brasiliens, nahe der Stadt Blumenau, ist ein Zentrum deutscher Einwanderer. "Es war ein besonderes Erlebnis, Sophia im Finale gegen Österreich auf dem Platz stehen und siegen zu sehen", erklärt Heiko Frenzel.

Sophia hat 2006 mit dem Faustball angefangen. Bereits mit 15 Jahren spielte sie erstmals in der Damenmannschaft der SG Stern Kaulsdorf. "Bei einem solch kleinen Verein müssen die ganz Jungen einfach mit ran, um die Mannschaften voll zu bekommen", erläutert Trainer Frank Schneider. Dies sei eine Herausforderung und zugleich Chance, die Sophia perfekt genutzt habe.

Die Juniorenweltmeisterin besucht das Tagore-Gymnasium. Im Juni feiert sie ihren 18. Geburtstag. Dann wechselt sie in der Nationalauswahl von der U18 in den U21-Kader. Nahziel ist für sie der Aufstieg ihrer Vereinsmannschaft auf dem Feld von der Zweiten in die Erste Bundesliga. In der Halle sind die Damen der SG Stern schon erstklassig. "Das schaffen wir", sagt Sophia.


Harald Ritter / hari
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