Am Bahnhof Albrechtshof werden Aufzüge saniert

Derzeit sind mögliche Parkflächen am Bahnhof Albrechtshof abgesperrt. Fahrräder werden auf der gegenüberliegenden Straßenseite angeschlossen. (Foto: Uhde)

Staaken. Besorgt ist der Spandauer Marc-Oliver Wille über "die aktuellen Entwicklungen auf der Freifläche neben dem Bahnhof Albrechtshof am Seegefelder Weg". Dort konnten Bahnpendler bislang ihre Autos abstellen. Nun sind von der Deutschen Bahn jedoch diverse Absperrungen aufgestellt worden. Dadurch ist das Parken nicht mehr möglich.

"Ich fände es skandalös, wenn die Pendler von der Fläche vertrieben werden sollen", sagt Wille. Das würde die Attraktivität des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs stark mindern. Im Namen vieler Bahnpendler habe er daher an die DB Station & Service und an den Bezirk Spandau appelliert, auch weiterhin Parkmöglichkeiten am Bahnhof Albrechtshof vorzuhalten und diese eher noch auszuweiten. Das dies nun nicht der Fall sei, halte er für bedauerlich, zumal an dem Bahnhof gerade neue Aufzüge eingebaut würden.

Eben diese Arbeiten an den Aufzügen sind nach Aussagen von Gisbert Gahler, Sprecher des Regionalbüros Kommunikation Berlin der DB Mobility Logistics AG, Ursache für die momentanen Absperrungen. "Die im Besitz der DB Immobilien GmbH befindlichen Flächen stehen im Moment aufgrund interner Nutzung während der Bauarbeiten für die Aufzüge noch nicht für eine öffentliche Verwertung zur Verfügung", so Gahler. Die Flächen würden jedoch nach und nach geräumt und die Absperrungen entfernt.

Den Wunsch nach mehr Parkmöglichkeiten könne die Bahn nachvollziehen. Das Unternehmen sei auch daran interessiert, diese Fläche einer entsprechenden Nutzung zuzuführen. "Nach unserem Kenntnisstand sind die Gespräche zwischen dem Bezirk und dem Bereich DB Immobilien bereits aufgenommen worden", so der Sprecher weiter. Auch der Anregung Willes, gemeinsam nach Lösungen beim Einrichten weiterer Fahrrad-Abstellmöglichkeiten zu suchen, stehe die Bahn offen gegenüber. Der Bezirk könne gern einen entsprechenden Antrag stellen.

Wille regt außerdem an, die Treppenaufgänge am Bahnhof, die in einem erbärmlichen Zustand seien, zu sanieren. "Die zerstörten Scheiben der Treppenüberdachung werden im ersten Halbjahr ersetzt", verspricht Gahler. In diesem Zusammenhang würden ebenfalls die Graffiti entfernt. "Durch die große Anzahl mutwilliger Zerstörungen unserer Anlagen ist es für unsere Mitarbeiter sehr aufwendig, diese Beschädigungen zeitnah und fortlaufend zu beseitigen", erklärt Gahler und bittet um Verständnis.


Michael Uhde / Ud
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