Junge "Kulturagenten" reisten in Staakens Vergangenheit

Wo eine Solarfirma auf dem ehemaligen Flugfeld heute die Sonnenergie einfängt, entstand dieses Foto eines Zeppelins. (Foto: Erik-Jan Ouwerkerk)

Staaken. Auf eine Forschungsreise in die Vergangenheit ihrer Schule und deren Umgebung haben sich Schüler der Schule am Staakener Kleeblatt begeben. Mit ihrem "Kulturagenten" Carsten Cremer und der Kursleiterin Corinna Fust haben sie dabei das Projekt "Gesucht und gefunden" entwickelt.

Auf die Jagd nach den alten und neuen Schätzen Staakens sind die Schüler der Schule am Brunsbütteler Damm 431-437 im Rahmen des Modellprogramms "Kulturagenten für kreative Schulen" der gemeinnützigen Gesellschaft "K & B" gegangen. Das wird finanziell gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und das Land Berlin. Ergebnis von vier Projekttagen ist ein historischer Rundgang von der Schule zum Flugfeld, entlang des ehemaligen Fliegerhorsts, in den Dorfkern Staakens und wieder zurück zur Schule. Diesen Wanderweg in die Historie können sich Interessierte unter www.kulturagenten-programm.de/home/neuigkeiten/show/137 herunterladen. Dort erhalten Internetnutzer eine Soundcollage aus Zeitzeugeninterviews und ein Faltblatt, das den historischen Rundgang beschreibt. Neben Informationen über die frühere Nutzung der Schule als Kaserne und später als Krankenhaus, Porträts von Soldaten vor dem Kaserneneingang und nachgestellten historischen Fotografien mit einem von Schülern selbstgebauten Zeppelin, können Interessierte hören, wie die Bewohner aus Staaken den 9. November 1989 erlebten.

Im Rahmen des Projekts "Gesucht und gefunden" entstand neben dem Rundgang und der Soundcollage auch eine Fotoausstellung. Die kann im Haus 4 der Schule am Staakener Kleeblatt, Brunsbütteler Damm 431-437, zu den Unterrichtszeiten besucht werden.


Michael Uhde / Ud
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