Vierköpfige Bande flog auf

Waidmannslust. Ein vierköpfiges Betrügerquartett haben Polizeibeamte am 12. März am Oraniendamm gestoppt.

Unter dem Vorwand, Zigaretten mit einem 200-Euro-Schein bezahlen oder Geld wechseln zu wollen, hatten sich die mutmaßlichen Betrüger zunächst in Kreuzberg versucht, allerdings ohne Erfolg. An der Neuköllner Weichselstraße gelang dann einer 24-Jährigen der Betrug an einem Kiosk. Mit einem erbeuteten 50-Euro-Schein und ihren dafür "eingesetzten" 200 Euro rannte die junge Frau davon, stieg in einen bereitstehenden Pkw und fuhr mit ihren drei Komplizen davon.Gegen 17.40 Uhr fiel das Fahrzeug Polizisten im Oraniendamm auf. In einem Einkaufszentrum setzte die aus der 24-Jährigen sowie drei 27, 28 und 40 Jahre alten Männern und einem Kleinkind bestehende Gruppe ihre kriminelle Tour fort. In diversen Geschäften versuchten sie in betrügerischer Absicht Geld zu wechseln und ihren Opfern hierbei durch geschicktes Hantieren Geld zu entwenden.

Nachdem eine Kassiererin eines Schuhgeschäfts misstrauisch geworden war und die Polizei verständigt hatte, nahmen die Beamten alle vier Erwachsenen vorläufig fest. Während sie den 28-Jährigen zu einer Gefangenensammelstelle brachten, um ihn dort erkennungsdienstlich zu behandeln, mussten die Polizisten die anderen drei Betrüger noch vor Ort wieder entlassen. Die Ermittlungen zu weiteren Betrugstaten dauern jedoch an.


Christian Schindler / CS
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