Gute Jahresbilanz für den Standort für Wirtschaft und Wissenschaft

Adlershof. Die Krise hat sich nicht negativ auf die Entwicklung des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandorts Adlershof ausgewirkt. Das konnte die Entwicklungsgesellschaft Wista jetzt belegen.

"Wir sind weiter auf Wachstumskurs", sagt Geschäftsführer Hardy Schmitz. "Ende 2012 waren auf dem Areal 954 Unternehmen tätig, das sind 69 Firmen und wissenschaftliche Einrichtungen mehr als im Vorjahr. Zuwachs gab es auch bei den Umsätzen, um gut vier Prozent. Von 1,61 Milliarden stiegen sie auf 1,68 Milliarden Euro", teilt Schmitz mit. Obwohl der Standort rund um die Rudower Chaussee durch die Pleite von gleich drei Solarfirmen betroffen war, und damit 500 Arbeitsplätze verloren gingen, blieb die Mitarbeiterzahl fast konstant. Ende 2012 arbeiteten 14 942 Menschen am Standort, im Jahr davor waren es 14 968. "Durch unseren Branchenmix haben wir die Einbrüche in der Solarindustrie gut abgefangen", so Wista-Chef Schmitz.Besonders in der Medienstadt, zu der auch das Studio Berlin gehört, stabilisierte sich die Entwicklung. Hier gibt es jetzt 146 Unternehmen. Die Mitarbeiterzahl stieg 2012 sogar um fast 14 Prozent, jetzt sind in der Medienstadt 1130 Menschen fest angestellt. Der Erfolg kommt auch bei der zuständigen Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Technologiegut an.

Weitere Flächen gekauft

"Adlershof ist einer der Zukunftsorte unserer Stadt. Demnächst wird der australische Minister für Klimawandel unsere Stadt besuchen und er hat ausdrücklich um einen Besuch am Wissenschaftsstandort Adlershof gebeten", sagt Staatssekretär Henner Bunde (CDU). Langsam wird der Standort Adlershof vom reinen Arbeitsort auch zum Wohnort. Derzeit sind 1200 Wohnungen im Bau. Darunter sind 250 Wohnheimplätze für Studenten der nahen Humboldt-Universität.

Was Flächen betrifft, ist der Wissenschaftsstandort in seiner Entwicklung noch nicht am Ende. "Wir haben gerade zwei weitere Flächen am Groß-Berliner Damm erworben, die jetzt in die Vermarktung gehen", erklärt Walter Leibl von der Adlershof Projekt, die ebenfalls für die Entwicklung des Standorts zuständig ist.


Ralf Drescher / RD
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