Am Allee-Center sprudeln bald 14 Wasserfontänen

Karin Halsch (SPD) bearbeitet den alten Brunnen-Klotz mit dem Hammer. Der Abriss wird von Center-Manager Tim Mayer begleitet. (Foto: Wrobel)

Alt-Hohenschönhausen. Am 19. Juni wurde begonnen, den Brunnenquader am Allee-Center in der Landsberger Allee 277 abzutragen. Im August sollen dort 14 Wasserfontänen sprudeln.

"Wir wollen einen positiven Beitrag im Kiez leisten", sagt der Center-Manager Tim Mayer. Bisher ist der Vorplatz vor dem Allee-Center wenig einladend. Der Brunnen - ein 2,50 Meter hoher, massiver Betonklotz - war nur wenig ansehnlich und sprudelte auch nur sporadisch. Zudem fehlen bislang Sitzmöglichkeiten. Das soll jetzt anders werden: Am 19. Juni begann der Abriss der alten Brunnenanlage. Den Baustart des neuen Brunnens samt Platzgestaltung läutete die Lichtenberger Abgeordnete Karin Halsch (SPD) ein, indem sie als erste mit einem Hammer den alten Brunnenklotz attackierte.

Schon Ende August soll ein neuer, attraktiverer Platz die Anwohner zum Verweilen einladen. Die Investition der Neugestaltung des Vorplatzes trägt die Luxemburger Eigentümergesellschaft OIRP Investments 2 S.A.R.L.. Sie ist Eigentümerin des Centers. Insgesamt fließen rund 150 000 Euro in den Bau der Wasserlandschaft, die in der Landsberger Allee bald ein städtebaulicher Hingucker sein wird.

Die Anwohner wirkten dabei bei den Planungen für die Neugestaltung mit. "Die Anwohner konnten das Konzept auf Aushängen in der Ladenstraße des Allee-Centers einsehen und sich auch einbringen. Wir haben etwa Hundert Zuschriften mit Wünschen der Anwohner erhalten", sagt Tim Mayer. Im April schließlich stellten Center-Manager Tim Mayer und Stadtentwicklungsstadtrat Wilfried Nünthel (CDU) das Konzept 30 interessierten Menschen vor.

"Die Wünsche der Anwohner haben wir dabei im Konzept umgesetzt. So wünschten sich vor allem die Älteren nicht bloße Sitzmöglichkeiten, sondern auch dazugehörige Lehnen", so Mayer. Die aus 14 Wasserfontänen bestehende bodengleiche Wasserlandschaft wird auf einem 15 Meter langen und sechs Meter breiten Rechteck platziert. Werksteine rahmen diese Wasserlandschaft und dienen zugleich als Sitzbank. Die Sitzmöglichkeiten sind mit Holz bestückt.

Für Sicherheit sorgt ein rutschfester Boden im wassernahen Bereich. Und damit Skater das Areal nicht vereinnahmen, wird die Anlage mit einem Skater-Stopp bestückt.


Karolina Wrobel / KW
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