BVG lehnt Forderung des Fahrgastverbandes ab

Biesdorf. Bis Anfang August gibt es bei der U-Bahn zwischen den Bahnhöfen Tierpark und Wuhletal Schienenersatzverkehr mit Bussen. Der Berliner Fahrgastverband verlangt Nachbesserungen.

"Die BVG sollte zusätzliche Haltestellen einrichten", sagt Jens Wieseke, stellvertretender Vorsitzender des Fahrgastverbandes. Konkret verlangt er zusätzliche Haltestellen Am Tierpark/Ecke Alfred-Kowalke-Straße in Lichtenberg und in Alt-Friedrichsfeld/Ecke Rhinstraße. Hierdurch würden sich die Umsteigemöglichkeiten der Fahrgäste erweitern. Außerdem sollte eine weitere Haltestelle in der Weißenhöher Straße sein. Das würde den Fahrgästen aus Biesdorf-Süd entgegen kommen. Hier sei zudem der Busverkehr schon durch den Badeverkehr zum Baggersee teilweise überlastet. Weiterhin bemängelt der Fahrgastverband, dass die U-Bahn nicht ausreichend über die Umfahrungsmöglichkeit mit der S 5 informiere.

"Wo unsere Ansage das nicht leistet, bessern wir nach", sagt Petra Reetz, Pressesprecherin der BVG. Zusätzliche Haltestellen beim Schienenersatzverkehr werde es aber nicht geben. Längere Wege und zusätzliche Stopps seien bei den Fahrgästen nicht besonders beliebt. "Von den Fahrgästen haben wir bisher keine Beschwerden", erklärt sie.

Die Arbeiten an der U-Bahnlinie sind bis zum 8. August vorgesehen. Auf dem Streckenabschnitt werden Kabelkanäle neu verlegt. Zwischen den Bahnhöfen Hönow und Wuhletal fahren die Bahnen im Zehn-Minuten-Takt, zwischen Tierpark und Alexanderplatz im Fünf-Minuten-Takt.


Harald Ritter / hari
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