Abgeordneter informiert sich vor Ort

Buch. Das Geld für einen Autobahnanschluss in der Region Buch/Karow sollte lieber für Maßnahmen verwendet werden, die das bisherige Straßennetz in der Region verbessern. Außerdem sollte mit Hochdruck an der Entwicklung eines Regionalbahnhofs Buch gearbeitet werden.

Zu dieser Auffassung ist der Abgeordnete Rainer-Michael Lehmann (SPD) nach einem Vorort-Termin gekommen. Der Wahlkreisabgeordnete sah sich kürzlich gemeinsam mit Vertretern der BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch, Vertretern der Bürgerinitiative "Kontra Anschlussstelle Karower Chaussee/Bucher Chaussee", Mitgliedern des Bucher Bürgervereins und bezirksverordneten den Ort für die mögliche Autobahnanbindung an. "Dabei bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass eine Autobahnanbindung in dieser Region in der Tat verstärkt Verkehr anziehen würde. Die bisher schon erheblichen Staubereiche würden keine Entlastung erfahren", sagt Lehmann. Auch in anderen Varianten wie zum Beispiel eine Anbindung an die Bundesstraße 2 oder eine Anbindung über die Schwanebecker Chaussee sieht Lehmann keine Alternativen. Welche und wie Verbesserungen im Straßenverkehr in der Region Buch und Karow erreicht werden könnten, lässt der Senat derzeit in zwei Studien untersuchen. Die eine beinhaltet eine "Verkehrliche Untersuchung im Stadtraum Nord-Ost", die andere beschäftigt sich mit "Auswirkungen einer möglichen Anschlussstelle an die A 10 im Nordostraum von Berlin". Noch Ende dieses Jahres sollen die Studien vorliegen. "Dann wird sicher weiter darüber zu diskutieren sein, wie sich die Verkehrssituation verbessern lässt", so Lehmann.


Bernd Wähner / BW
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