Wohnungsunternehmen Howoge beendet die Bauarbeiten in Buch

Buch. Die Wohnungsbaugesellschaft Howoge schloss zum Jahresende die Sanierung ihres Bucher Wohnungsbestandes ab. Insgesamt 2400 Wohnungen sind seit Frühjahr 2011 energetisch saniert und modernisiert worden.

"In Buch konnten wir alle Anforderungen umsetzen, die derzeit an den Berliner Wohnungsmarkt gestellt werden: günstige Mieten, generationsübergreifende Konzepte und Energieeffizienz", erklärt Stefanie Frensch, Geschäftsführerin der Howoge. Insgesamt wurden etwa 100 Millionen Euro investiert. Die Howoge hatte den Bucher Bestand 2009 von der Gesobau erworben. Seinerzeit gab es in den Gebäuden, die in den 70er-Jahren errichtet wurden, 20 Prozent Leerstand. Um diesen zu minimieren und alle Wohnungen in einen zeitgemäßen Zustand zu versetzen, wurde ein Modernisierungskonzept erarbeitet.

Ersten Plänen zufolge sollten die Wohnungsmieten aber erheblich steigen. Der Berliner Mieterverein und die Pankower Bezirkspolitik stellte sich an die Seite der empörten Mieter. Es wurde eine sozialverträgliche Sanierung gefordert. Das Unternehmen veranlasste daraufhin Umplanungen. Wenig später stellte der Aufsichtsrat des Unternehmens außerdem Ungereimtheiten bei der Vergabe von Planungsleistungen fest. Man trennte sich von den beiden Geschäftsführern und berief zwei neue.

Nach diesem holprigen Start begann die Howoge im Frühjahr 2011 schließlich mit der Umsetzung ihres überarbeiteten Sanierungskonzeptes. Rund die Hälfte der Wohnungen sind für Paare und Familien vorgesehen. Ein Viertel der Wohnungen ist explizit für Senioren, ein Teil davon sogar für Rollstuhlfahrer ausgebaut worden. Die übrigen Wohnungen fallen in den Bereich "Junges Wohnen" und sind für Singles, Studenten und andere junge Erwachsene geeignet. Die Wohnungen für diese Zielgruppe sind vergleichsweise klein, teilweise möbliert und liegen mit einer Gesamtmiete von circa 300 Euro im unteren Preissegment. Um die Energiebilanz der Gebäude zu verbessern, wurden diese nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung von 2009 saniert. Dazu wurden zum Beispiel zehn bis 14 Zentimeter Außendämmung aufgetragen. Des Weiteren sind neue Fenster eingebaut sowie die Heizungssysteme modernisiert worden.


Bernd Wähner / BW
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