Vaterschaft in Patchwork-Familien

Dahlem. Wissenschaftler der Freien Universität (FU) Berlin und der Universität Wien erstellen eine psychologische Studie zu den Auswirkungen von Vaterschaften in Stief- und Patchwork-Familien. Für diese Untersuchungen werden Teilnehmer gesucht.

Mitmachen können Familien, deren Männer mit einer Partnerin zusammenleben, die bereits ein Kind im Alter von ein bis acht Jahren mit in die Beziehung gebracht hat. Leben die Partner nicht im selben Haushalt, sollten die Männer jedoch regelmäßigen Kontakt zu den Kindern haben.

„Angesichts der Tatsache, dass zusammengesetzte Familienkonstellationen auf Grund der abnehmenden Stabilität von Partnerschaften heutzutage immer häufiger anzutreffen sind, ist es an der Zeit, eine so wichtige Forschungslücke zu schließen“ sagt Professor Herbert Scheithauer von der FU. Die psychologische Forschung sei sich jetzt schon einig, dass Männer die die Vaterrolle für ein nicht-leibliches Kind übernehmen, vor großen Herausforderungen stehen. Mithilfe der Studie sollen die Bestimmungen für eine harmonische Stiefvaterschaft bestimmt werden.

Um die Kindesentwicklung in den Patchworkfamilien von möglichst vielen Seiten dazustellen, ist geplant, die Kinder drei Mal in ihrem Zuhause zu besuchen. So können sie in ihrer natürlichen Umgebung wahrgenommen werden.

Die Studie ist jetzt angelaufen und dauert bis Februar 2017. Neue Teilnehmer werden noch gesucht. Die Ergebnisse werden anonymisiert. Teilnehmende Familien erhalten eine Aufwandsentschädigung von jeweils 100 Euro und nach der Auswertung Einblick in die Ergebnisse.

Weitere Informationen und Anmeldung bei den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Sarah Salmhofer ( 0176/21 47 05 18, Mail: sarah.salmhofer@univie.ac.at) und Sabrina Leodolter ( 0176/21 47 05 19, E-Mail: sabrina.leodolter@univie@ac.at). uma
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