Am Spektesee gibt’s jetzt Würstchen und Toiletten

Anwohner des Spekteparks kamen zur Eröffnung des neuen Kiosk mit Toiletten. Den Kiosk gestalten Spandauer Schüler. (Foto: Ulrike Kiefert)

Falkenhagener Feld. Der Stadtumbau im Falkenhagener Feld schreitet voran. Am Spektesee ging jetzt der Kiosk mit öffentlicher Sanitäranlage in Betrieb. Mehrgenerationenspielplatz und Beachvolleyballfelder sollen noch im Herbst folgen.

Der Spektesee im Spektepark Am Kiesteich ist eine der grünen Oasen im Bezirk und liegt doch mitten im Hochhauswald des Falkenhagener Felds. Seit Jahren fließen Fördermittel in den problembelasteten Stadtteil, der ob seiner Größe gleich zwei Quartiersmangagements braucht. Damit der Kiez für die Anwohner attraktiver wird, setzt der Bezirk dort peu a peu diverse Bauprojekte um. Zuletzt feierten am 14. September rund 100 Bewohner mit Bürgermeister Helmut Kleebank (SPD) und Baustadtrat Carsten-Michael Ryding (CDU) die Eröffnung eines Kioskes mit öffentlicher Sanitäranlage an der Liegewiese am Spektesee (Kiesteich). Pächter des Kiosks ist das nahegelegene Restaurant "Tavernetta", dessen Mitarbeiter bei der Eröffnungsfeier Würstchen ohne Ende grillten. Wohl zum letzten Mal, denn die Sonnenbadsaison - Schwimmen ist im See nicht erlaubt - neigt sich dem Ende. Eigentlich sollte der Kiosk auf dem bezirkseigenen Gelände schon im Sommer fertig werden. Doch es gab ein Problem. Die Leitungen für den Wasser- und Abwasseranschluss der Toiletten und Waschräume mussten 150 Meter weit bis ins Westfälische Viertel verlegt werden. "Container wollten wir hier nicht, damit keine Entsorgungsfahrzeuge durch den Park müssen", erklärte Baustadtrat Röding. Finanziert wurde das Projekt mit rund 355 000 Euro aus dem Förderprogramm "Stadtumbau West".

Schüler der B.Traven-Oberschule gestalteten den Kiosk malerisch. Geöffnet er ist aber nur in den Sommermonaten, inklusive Toiletten. Zur Naherholung im Spektepark gehörten jedoch auch Freizeit- und Sportstätten, erklärte Bürgermeister Kleebank. Deshalb starten noch im Herbst der Bau eines Mehrgenerationenspielplatzes und einer Beachvolleyballanlage. Auch ein Kletterfelsen ist geplant.

Außerdem lässt der Bezirk auf dem Parkplatz zum Park ein ökologisches Sportzentrum für den TSV 1860 Spandau bauen. Auch dafür fließen Fördermittel aus dem Stadtumbau West. Der erste Spatenstich soll spätestens im Frühjahr nächsten Jahres erfolgen.


Ulrike Kiefert / uk
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